Streaming Media Labor
Das Streaming Media Labor (SML) an der Hochschule der Medien ist ein
von der Landesanstalt für Kommunikation gefördertes Forschungszentrum für
WebRadio- und WebTV-Forschung. Es fördert in Zusammenarbeit mit der Medienindustrie den Technologietransfer.
Das Streaming Media Labor betreibt Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich des Internet-Radios und Internet-Fernsehns. In diesem Zusammenhang wurden
• Das Sozialradio Swef (www.swef-radioportal.de
)
• Das HochschulRadio Stuttgart (www.horads.de)
entwickelt und erfolgreich am Medienmarkt etabliert.
In Zusammenarbeit mit dem Hochschulradio Stuttgart wurden in 2006 innovative Dienste wie podcasting oder webmusic-TV erprobt.
Darüberhinaus wurde in 2006 ein neues Forschungsprojekt auf dem Gebiet des hochauflösenden Fernsehns( HDTV) gestartet.
Das Streaming Media Labor leistet StreamingServerDienste für das an der Pädagogischen Hochschule Freiburg angesiedelte Projekt
soundnezz (www.soundnezz.de)
sowie weitere Projekte der Landesanstalt für Kommunikation. Darüberhinaus betreut das Streaming Media Labor das Portal der InternetHochschulRadios Baden-Württembergs (www.ihr-portal.de).
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anwendungsentwicklung auf der Grundlage der Synchronized Multimedia Integration Language SMIL.
Für SMIL 2.0 wurde ein über w3c.org verlinktes Textbuch entwickelt. Das Textbuch ist unter
http://www.hdm-stuttgart.de/streamingmedia/smil201skript/SMILStart.htm
abzurufen.
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Streaming Media Labors tragen vermehrt zur Entwicklung neuer Lehr- und Lernkonzepte für das Studium an der Hochschule der Medien bei.
So konnte mit dem Hochschulradio Stuttgart in der Bundesrepublik Deutschland erstmalig
ein völlig neuer didaktischer Ansatz in der Medienausbildung realisiert werden. In speziellen, auf den kontinuierlich sendenden Medienbetrieb ausgerichteten Lehrveranstaltungen
wurde das an deutschen Hochschulen übliche produkt- und beitragsorientierte Ausbildungskonzept um ein neu entwickeltes, prozessorientiertes Konzept erweitert. Im Mittelpunkt der
prozessorientierten Ausbildung steht weniger die Erstellung eines einzelnen, sendefähigen Beitrags sondern mehr die Produktion einer ganzen Sendung bzw. die Mitarbeit
in allen Redaktionen und Produktionsabläufen eines Senders. Die Beherrschung zeitkritischer Routineabläufe, Entwicklung und Festigung einer Moderatorenpersönlichkeit, Entwicklung
und Umsetzung von Sendekonzepten, Arbeiten unter Termindruck, Realisierung von Vor-Ort-Produktionen sind wichtige Lernziele dieser neuen Konzeption in der Medienausbildung.
Die Konzeption befindet sich nach wie vor in der Erprobung und wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Geplant ist, die medientechnischen und medienpraktischen
Inhalte stärker als bisher mit neuen medienwissenschaftlichen und jornalistischen Inhalten zu verbinden.
Kontakt:
Prof. Dr.
Wolfgang von Keitz
Raum: 224, Hörsaalbau (Standort Nobelstraße 10)
Telefon:
0711 8923 - 2222
Telefax: 0711 8923 - 3300
E-Mail: keitz@hdm-stuttgart.de
