Der Wandel der Bildaufnahmeformate im szenischen Kinofilm

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Ab 1997 finden sich die ersten digitalen Techniken in professionellen Kinofilmproduktionen, angefangen von MiniDV Camcordern in den Dogmafilmen, über die erste Folge von Star Wars, die auf HD gedreht wurde, der Einführung des Digital Intermediates in der Postproduction bis hin zur digitalen Großbildprojektion, wie sie mittlerweile in großen Städten üblich ist.
Der Wandel des technischen Workflows und damit auch der Arbeitsbedingungen und der künstlerischen Möglichkeiten ist enorm, aber bisher kaum exakt definiert, geschweige denn dokumentiert worden.
Trotz des technologischen Wandels sind aber auch die traditionellen Filmformate in einer starken Position und es soll nun herausgefunden werden, welches Aufnahmeformat welchen Stellenwert in der Kinofilmproduktion hat, hatte, oder haben wird.

Eine in 2008 durchgeführte Umfrage erfolgte weltweit und adressierte sich an die Kameraleute der Filme, die zwischen 1997 und 2007 in deutschen Kinos gestartet sind.
In Zusammenarbeit mit den nationalen Berufsverbänden und der europäischen Dachorganisation der Kameraverbände in Europa IMAGO, werden die Daten zum größten Teil über einen Onlinefragebogen erhoben.

Im Anschluß an die erste Erhebung wird eine intensivere Befragung von ausgewählten Kameraleuten stehen, die mit den neuen Formaten gearbeitet haben. Der Dokumentarfilm "Von Dogma bis Dogville - Don't try this at home", der bereits auf mehreren Filmfestivals zum Einsatz kam, gibt einen Einblick in das Themengebiet.

Die nächsten Vorführungen sind:

06.11.2008 21:15 Leeds Int. Filmfestival, Großbrittanien
11.11.2008 16:45 Leeds Int. Filmfestival, Großbrittanien


Projektpartner:


Ansprechpartner:

Matthias Maaß M.A.
E-Mail: Matthias Maaß

Hyunah Woo
Manuela Wieruszewski
E-Mail: filmformat@hdm-stuttgart.de