Kooperationstechnologie & Semantic Web

Kooperationstechnologie unterstützt gemeinschaftliches Handeln mit Hilfe informationstechnischer Systeme. Als neues Medium hat vor allem das Internet auch neue Formen von Kooperation ermöglicht und traditionelle Formen entscheidend beeinflusst. Das Gebiet der Kooperationstechnologie umfasst sog. Groupware und interoperable Systeme: Groupware dient der Unterstützung sämtlicher Aspekte der computerunterstützten Zusammenarbeit.

Hierzu zählen Kommunikationssysteme (z.B. Email und Video-Conferencing), gemeinsame Informationsräume (z.B. Dokumenten- und Content-Management-Systeme), Workgroup-Computing-Systeme (z.B elektronische Sitzungsräume und Ambient Intelligence) sowie Workflow-Management-Systeme.

Der Begriff der interoperablen Systeme bezeichnet das Zusammenwirken von Software-Systemen untereinander. Diese Systeme stellen neben Groupware eine weitere wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Unternehmen und den darin tätigen Personen dar. Hier sind insbesondere intelligente Agenten-Systeme und Web-Service-basierte Systeme zu nennen.

Neben den unterschiedlichen Systemklassen sind die zugrunde liegenden Daten- und Informationsstrukturen für die Interoperabilität von Systemen von eminenter Bedeutung. Hier finden in zunehmendem Umfang Strukturen auf Basis der Extensible Markup Language (XML) z.B. zur Realisierung von Ontologien mit dem Ziel der Schaffung eines Semantic Web Verbreitung.

Die Hochschule arbeitet in diesem Schwerpunkt mit namhaften Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtung zusammen, um die wissenschaftliche Qualität sowie den Praxisbezug der Arbeitsergebnisse zu sichern.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Christian Rathke
rathke@hdm-stuttgart.de
Telefon: 07 11 / 25 706 - 192

Projekte

Literatur

Zu den oben in der Abbildung genannten Systemklassen vgl.:
Teufel, S., Sauter, C., Mühlherr, T., Bauknecht, K. (1995): Computerunterstützte Gruppenarbeit. Bonn: Addison-Wesley.