Geschichte der HdM
Die Hochschule der Medien (HdM) entstand am 1. September 2001 durch den Zusammenschluss der Stuttgarter Hochschulen für Bibliotheks- und Informationswesen (HBI) sowie für Druck und Medien (HDM).
Die HBI, vor 60 Jahren zunächst als Ausbildungsstätte für öffentliche Bibliotheken in Süddeutschland gegründet, baute ihr Fächer- und Aufgabenspektrum aus und entwickelte sich zur größten Nachwuchsschmiede für das Bibliotheks- und Informationswesen in Deutschland.
Die Wurzeln der HDM in der Ausbildung rund um den Druck und die Medien reichen bis ins Jahr 1853 zurück. 1903 bilden die Fachschule für Buchdruckgewerbe und die Städtische Gewerbeschule Fachkräfte im Buchdruck aus. 50 Jahre später entstand die Höhere Fachschule für das Graphische Gewerbe, an der ein Vollstudium der Druckereitechnik möglich war. 1972 wurde die Fachhochschule für Druck gegründet, die 1979 mit der Ausbildung der ersten Medientechnik-Ingenieure begann. Damit stellte sie die Weichen für die Erweiterung ihres Studienangebots.
Zeittafel HdM
2000
Am 29. Juni verabschiedet der baden-württembergische Landtag das Gesetz zur Errichtung der Hochschule der Medien.
2001
Am 1. März startet der Master-Studiengang Medien-Autor.
Am 1.September nimmt die Hochschule der Medien offiziell den
Betrieb auf.
Am 1. Oktober beginnt Bachelor-Studiengang
Informationsdesign.
Am 6. und 7. November feiert die
Hochschule ihren Start mit einem Festakt und Tagen der offenen Tür.
2003
Die HdM feiert von März bis November "100 Jahre Medien - Bildung mit Zukunft".
2004
Die Hochschule führt flächendeckend Bachelor- und Master-Studiengänge ein.
2005
Aufgrund des neuen Landeshochschulgesetzes ändert die Hochschule
ihren Namen in Hochschule der Medien.
Die Studiengänge Information Systems und Information Services laufen an.
Das Institut für angewandte Forschung (IAF) wird gegründet.
Das China-Projekt der Hochschule der Medien feiert 20-Jahr-Jubiläum.
Zeittafel HDM
1853
Die Städtische Fortbildungsschule in Stuttgart
wird gegründet.
1903
Die Fachschule für Buchdruckgewerbe Stuttgart
und die Städtische Gewerbeschule Stuttgart bilden
Fachkräfte im Buchdruck aus.
1928
Der Landtag beschließt die Einrichtung einer Höheren
Fachschule für das Graphische Gewerbe. Sie bietet
gehobene Fortbildungs- und Vorbereitungskurse
zur Meisterprüfung an.
1953
Die Höhere Fachschule für das Graphische Gewerbe
wird institutionell selbständig und führt das
Vollstudium der Druckereitechnik ein. Träger sind
das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart.
1967
Die Ausbildungsstätte wird in Staatliche Ingenieurschule
für Wirtschafts- und Betriebstechnik der graphischen
Industrie umbenannt.
1970
Ab 1970 wird sie zur Staatlichen Ingenieurschule
für Druck. Die Ausbildungsinhalte werden um Themen
wie BWL, Management oder Psychologie ergänzt.
1971
Die Ingenieurschule beginnt mit der Ausbildung
in Verpackungstechnik.
1972
Die Fachhochschule für Druck wird gegründet.
1976
Die Fachhochschule zieht auf das Universitätsgelände
nach Stuttgart-Vaihingen. Das Angebot wird um
den Studiengang Farbe/Chemie erweitert.
1977
Die Studiengänge Verlagswirtschaft und Verlagsherstellung
(heute: Mediapublishing),
Werbewirtschaft und Werbetechnik (heute: Werbung
und Marktkommunikation) sowie Wirtschaftsingenieurwesen
Druck (heute: Print-Media-Management) werden eingerichtet.
1979
Die Fachhochschule beginnt mit der Ausbildung
von Medieningenieuren im Studiengang Medientechik
(heute: Audiovisuelle Medien).
1995 Mit dem Spatenstich für den Erweiterungsbau beginnt die Neuorientierung der Fachhochschule in Richtung ergänzende Studiengänge für den gesamten Wirtschaftszweig Medien.
1997
Die Studiengänge Medieninformatik und Medienwirtschaft
sowie der Studienschwerpunkt Mediengestaltung
werden eingerichtet. Die Fachhochschule heißt
seitdem Fachhochschule Stuttgart – Hochschule
für Druck und Medien (HDM).
1998
Der Erweiterungsbau (Architekturbüro
Klein und Breucha, Stuttgart) wird eingeweiht.
Als roter Faden zieht sich eine blaue Wand der Länge
nach durch den Bau.
1999
Die HDM richtet in Zusammenarbeit mit der Technischen
Universität Xi'an (China) den deutsch-chinesischen
Studiengang Drucktechnik ein.
Zeittafel HBI
1942
Die "Büchereifachschule Stuttgart" offiziell errichtet.
1963
Die "Süddeutsche Büchereischule" beginnt mit der
in Deutschland bis heute einzigartigen Ausbildung
von Musikbibliothekaren.
1965
Die Schule geht in die alleinige Trägerschaft
des Landes Baden-Württemberg über, erhält den
Status einer Höheren Fachschule und wird in "Süddeutsches
Bibliothekar-Lehrinstitut" umbenannt. Der Ausbau
beginnt.
1971
Die Höhere Fachschule wird als "Fachhochschule
für Bibliothekswesen" (FHB) in den Hochschulbereich
überführt.
1984
Der Fachbereich "Wissenschaftliche Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen" wird von der
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung abgetrennt
und der FHB angegliedert.
1985 Die FHB erhält Erweiterungsflächen in der Wolframstraße 32.
1988
Der Studiengang Dokumentation wird eingerichtet.
1994
Die FHB wird in "Fachhochschule Stuttgart – Hochschule
für Bibliotheks- und Informationswesen" umbenannt.
1995
Der bisher verwaltungsinterne Studiengang Wissenschaftliche
Bibliotheken wird in einen regulären Fachhochschulstudiengang
umgewandelt. Der Studiengang Informationsmanagement
löst den Studiengang Dokumentation ab.
1997
Das Institut für angewandte Kindermedienforschung
(IfaK) nimmt seine Arbeit auf.
1998
Die Fortbildungseinrichtung "HBI-Akademie" wird
gegründet.
2000
Der Master-Studiengang Informationswirtschaft
läuft an. Bachelor-Studiengänge werden eingeführt.
2001
Der Master-Studiengang Bibliotheks- und Medienmanagement
startet.
