Kleine Grusel-Vorlesestunde

zu Halloween oder sonstigen Gelegenheiten

Ansprechpartner:

Städtische Volksbücherei Fürth
Sigrid Janousek
Petra Buchner

 
   
Tel:
 0911 / 974 - 1735
@ petra.buchner@fuerth.de

Zielgruppe: ab 6 Jahren
Max. Teilnehmerzahl: 20 - 25
Dauer: 60 Minuten
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Grundidee

Die Kinder machten eine Grusel-Lesenacht im benachbarten Hort und kamen zum Auftakt des Abends für eine Stunde in die Bücherei.

Material

  • Text: Knochenbuh von Ted van Lieshout, in: Ich bin ein Held
  • Knochen aufgemalt auf Papier
  • Eventuell Dekoration für eine Gruselecke

Vorbereitung

  • Knochen auf Papier aufmalen und ausschneiden

Durchführung

Idealerweise haben wir einen leicht muffig riechenden, verwinkelten Keller mit knarzender Eingangstür! Ich stellte in die verstecktesten Winkel einige Grablichter, das elektrische Licht blieb aus. Im hintersten Raum warteten Stühle und eine (noch ausgeschaltete) Leselampe auf die Kinder (und mich).

Ich begrüßte die Kinder im Büchereifoyer und erzählte ihnen von den komischen Geräuschen, die ich aus dem Keller gehört hätte und dann „schlichen“ wir mit Taschenlampen in den Keller. Nachdem alle Winkel untersucht waren, setzten sich die Kinder und ich las ihnen den „Knochenbuh“ von Ted van Lieshout vor: In der Geschichte buddelt der Hund einen Knochen aus dem Blumenbeet – einen Menschenknochen??! Nachdem Papa, Kind und Hund schließlich fast ein ganzes Skelett gefunden haben, nur ein Kopf fehlt, stellt Papa schaudernd fest, dass sie einen „Knochenbuh“ ausgegraben haben! Und der frisst am liebsten Kinderpos! Natürlich kapiert das Kind schnell, dass Papa wieder mal Quatsch macht – aber in der Nacht klappert das Knochengerippe zu ihm ins Zimmer!

Die Geschichte ist durchaus gruselig, aber bevor die Spannung unerträglich wird, wird sie immer wieder durch witzige Kleinigkeiten aufgelöst – und außerdem lässt sie sich ganz wunderbar vorlesen! Als kleinen Gag habe ich„Knochen“ aus dicker Pappe ausgeschnitten und, wenn sie in der Geschichte ausgebuddelt werden, auf den Boden geworfen. Die Kinder konnten dann ein Gerippe daraus legen (es sah dann zwar völlig anders aus, als ich gedacht hatte, aber das war ja eigentlich egal, ich musste nur beim Vorlesen der Knochenbuh-Beschreibung etwas improvisieren...). Schön wäre natürlich auch eine Pinwand, auf der man das Skelett anbringen könnte, aber der Fußboden tut’s auch…

Bevor die Kinder dann wieder nach oben in Sicherheit gingen, machte ich ihnen noch vor, wie man Gänsehaut kriegen kann: auf die Schulterblätter klopfen, das Rückgrat entlang streifen, im Haar kraulen und in den Hals kneifen (dazu flüstern: Das Grauen beschleicht dich, Spinnen im Haar, Blut läuft herunter und dann beißt Dracula!).

Fazit:

ohne großen Aufwand zu verwirklichen und Spaß und Grusel sind garantiert!



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