Wo Geschichten wohnen
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GrundideeAusgangspunkt für eine „etwas andere“ Bibliotheksstunde mit Kindern im Vor- und Grundschulalter war eine ganz kleine Textpassage aus Andersens Geschichte „Tante Zahnweh“. Da beschreibt der poetisch veranlagte Ich-Erzähler:
Recht hat er! Denn die Szene kann wirklich allerhand
Ideen freisetzen – zum Beispiel für die Gestaltung einer solchen
Häuserzeile als großes Pop-up-Modell zu einem selbst verfassten Gedicht, das mir durch die beschriebene Episode in den Sinn gekommen ist. | ||||||||||||||||
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Material
VorbereitungDie Häuser werden zunächst auf Zeichenkarton gemalt und
so auf ein Stück Pappe geklebt, dass hinter den aufklappbaren Fenstern
und Türen kleine Illustrationen und Symbole platziert werden können. Es
handelt sich dabei um entsprechend ausgewählte Motive aus verschiedenen
Bilderbüchern, die sich in jedem Bilderbuchbestand leicht finden,
kopieren und hinter den Fenstern und Türen auf den Papphintergrund
kleben lassen: ein Hund und eine Katze, ein Kuchen, eine Blume, ein
Märchensymbol wie z.B. eine Krone, ein Stern. (Foto des Modells kann bei Bedarf zugeschickt werden.) | ||||||||||||||||
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DurchführungDer Erzähler oder die Erzählerin stellt sich das
vorbereitete Pop-up-Bild (beim Sitzen) auf die Knie oder hängt es sich
an einem Band (beim Gehen oder Stehen) um, so dass die Bildseite den
Kindern zugewandt ist und der Text des Gedichtes als Erinnerungshilfe
von hinten abgelesen werden kann. Beim möglichst freien Vortrag des
Gedichtes werden vorn die entsprechenden Fenster, Türen und Tore
geöffnet, hinter denen die Kinder das jeweils passende Bildmotiv
entdecken.
Der Kehrvers kann zwischendurch mehrfach wiederholt werden und die Kinder bald zum auswendigen Mitsprechen einladen. Die Bilderbücher, aus denen die Motive hinter den Fenstern und Türen kopiert sind, liegen bereit. Gemeinsam suchen die Kinder anschließend in den Büchern nach den Bildausschnitten, die hinter den Klappen des Pop-up-Modells sichtbar geworden sind. Wer erkennt, welches Motiv aus welchem Buch stammt? Mögliche Erweiterung:Die Aktion kann (mit jüngeren Kindern) beim Stöbern in
den Bilderbüchern ausklingen oder aber (mit älteren Kindern) erweitert
und ergänzt werden um eine weitere Umsetzungsform einer solchen „Stadt
der Bücher und Geschichten“: | ||||||||||||||||
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