Auf Diebesjagd durch die winterliche Lagunenstadt Venedig

Ein spannender Bibliotheksvormittag als Auftakt zum Leseabend
Stadtbibliothek Villingen-Schwenningen

Ansprechpartnerinnen
Sita Backhaus 07720 / 822242 oder
Martha Maucher 07721 / 822260


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"Wir machen heute in der Schule Leseabend. Das wird voll gut." Die Vorfreude ist deutlich spürbar, als am Vormittag 60 4.-KlässlerInnen zusammen mit ihren Lehrerinnen in die Bibliothek strömen. Hier nämlich findet die Auftaktveranstaltung statt - die SchülerInnen erhalten vor Ort einen letzten Motivationsschub und Gelegenheit, sich mit spannenden Büchern für die Nacht auszurüsten.

Die erste Stunde steht im Zeichen Venedigs - in einer szenischen Lesung führen die Bibliothekarinnen des Leseförderungsteams die SchülerInnen nämlich in die aufregende Geschichte vom Herrn der Diebe (Cornelia Funke) ein. Dieser Wechsel von Erzählen mit Einbezug der SchülerInnen, Vorlesen und szenischem Spiel kommt bei den Kindern gut an - sie sind eine volle Stunde lang mucksmäuschenstill und verfolgen die Geschichte gespannt. Dennoch empfinden wir 60 Minuten als etwas zu lang und werden es nächstes Mal auf 45 Minuten reduzieren. Besonders überzeugend wirkt der Herr der Diebe übrigens durch die venezianische Vogelmaske (für 6 Euro vom Robin Hood Versand), den schwarzen Mantel, sowie passende Requisiten (schwarzer Sack mit "echtem" Diebesgut - Besteck, Medallion, Lupe, Pinzette).

Zur Auflockerung nach der langen Konzentrationsphase spielen wir vor der Stöber- und Schmökerzeit, bei der die SchülerInnen gemeinsam eine Lesenacht-Bücherkiste packen, noch Montagsmaler und lassen den Vormittag mit einem Kinderbuchquiz ausklingen.

Leser A
Leser B (der gleichzeitig den Herrn der Diebe spielt)


  • B fasst die wichtigsten Fakten von Kapitel "Kundschaft für Viktor" zusammen.
  • Lesung im Wechsel von Kapitel "Das Sternenversteck" (jeweils etwa 2 Seiten), dabei viel Blickkontakt und Fragen an das Publikum. Gegen Ende verschwindet B, um sich umzuziehen (schwarzer Mantel, Vogelmaske, schwarzer Sack mit Diebesgut, Zeitung mit eingeklebter Pressenotiz über den Einbruch, siehe S. 34, Taschenlampe)
  • A liest das Kapitel "Der Herr der Diebe", während B als "Scipio" agiert. Um es möglichst authentisch werden zu lassen, sollte er den Text von Scipio auswendig können. Die Zeitungsnotitz wird von einem Kind vorgelesen.
  • A fasst die wichtigsten Fakten der Seiten 39-77 zusammen und liest das Kapitel "Treffen im Beichtstuhl" bis Seite 85, während B als "Scipio" agiert. Um die Lesung nicht zu lang werden zu lassen, könnte hier gekürzt werden.
  • A fasst die wichtigsten Fakten der Seiten 86-119 zusammen. Währenddessen legt B hinter der Bühne Mantel und Maske ab.
  • Lesung im Wechsel der Seiten 120 (Dottor Massimos Haus...) bis Seite 125.
  • Nun sind die Kinder sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Daher bekommen die Lehrerinnen das Buch, um es in der Lesenacht weiter vorlesen zu können.

    Übrigens: gerade wenn wenig Etat für Autorenlesungen zur Verfügung steht, kann so eine szenische Lesung eine interessante Alternative sein!

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