Computerspiele für Kinder
Unsere Hörtipps finden Sie hier.
Einführung in das Thema mit Exkurs Gewalt in
Computerspielen für Kinder
Begriffliche Beschreibung
Geschichtliche Entwicklung
Marktübersicht
(Entwicklung und Vertrieb von Computerspielen, Nutzung von
Computerspielen, Klassifikation, Aktuelle Trends und Tendenzen und
Verlage)
Beurteilungskriterien
(vom IfaK erstellt)
Preisverleihungen, Messen und Rezensionen
Quellen
Interessante Diplomarbeiten der HdM zu diesem
Thema
Interessante Links zu diesem Thema
Einführung in das Thema
„Beim Computerspielen können Kinder
Erfahrungen und Fehler machen, ohne dass ihnen wirklich etwas passiert.
Sie messen ihre Kräfte mit Freunden, indem sie versuchen, mehr
Punkte oder höhere Spielebenen als diese zu erreichen. Sie tun
sich zusammen und treffen sich bei dem, der das neueste
,Game’ hat. Sie helfen einander weiter, wenn's bei einem
Spiel knifflig wird und tauschen Spielerfahrungen und Spieldisketten
aus. Und der Computer macht das, was sie wollen.“
(Zitat von Otto Mantler in:
http://www.lernspiele.at/compspie.html)
Seit der Entstehung von
Computerspielen hat sich der Alltag von Jugendlichen sehr
verändert. Statt außerhalb des Hauses etwas zu
unternehmen, wird mehr Zeit mit dem Erkunden und Spielen von digitalen
Welten verbracht.
Die häufigste Kritik in Zusammenhang mit Computerspielen, ist
die Debatte um gewaltsame Inhalte. Es gibt Spiele, die fast
ausschließlich einen gewalttätigen Inhalt haben, wie
„Doom“ oder „Unreal
Tournament“. „Actionshooter“. Eine
Geschichte, ein roter Faden, tritt bei gewaltsamen Computerspielen in
den Hintergrund oder ist nicht einmal existent. Kritiker geben zu
bedenken, dass Amok-Läufer, wie beispielsweise im Fall von
Erfurt, durch brutale Videospiele motiviert sein könnten.
„Counter-Strike“, 2 Teams spielen gegeneinander,
Terroristen gegen Counter Terroristen.
Dagegen sind viele Spieler der Meinung, dass brutale Spiele das
"Abreagieren" von Aggression ermöglichen.
(Quellen:http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_Computerspielen,
Diskussion:Frontal21:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2285338,00.html)
Aber Spiele mit gewalttätigem Inhalt machen nur einen kleinen
Teil des weiten Computerspieleangebots aus. Eltern und
Pädagogen kommt nun die wichtige Aufgabe zu, sich mit diesem
Bereich der Kinder- und Jugendkultur gezielt auseinander zu setzen und
sich dafür einzusetzen, dass Computerspiele anspruchsvoller
und qualitativ hochwertiger werden.
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Exkurs:
Gewalt in Computerspielen für Kinder
Beispiel:
Worms Mayhem 4 (Verlag:
Codemasters) (ab 6 Jahren)
Würmer können völlig neu kreiert oder
angepasst werden (Individuelle Würmer)
Freie Wahl der Waffen - Designe individuelle, teuflische Super-Waffen
Vollständig zerstörbare Spielelandschaften
Fiktionaler Mord an einem Fiktionalen Wurm
Vergleich:
Counterstrike (bislang ab 18 Jahren)
Fiktional-realistischer Mord an fiktional-realistischen Menschen
Ethische Fragestellungen könnten dabei sein
- Rechtfertigt Fiktionalität Gewalt in
Computerspielen?
- Ist realistisch wirkende Gewalt in Computerspielen so
problematisch, wie sie von Medienkritikern gesehen
wird? (vgl. Wilhelm Buschs und Heinrich Hoffmanns
„Struwelpeter“)
- Gefährlicher Trend in den USA -
„Christliche Computerspiele“:
Anfangs wurden Spiele produziert, in welchen Kämpfe ersetzt
wurden durch Spielfiguren, die für ihre Gegner beteten.
Inzwischen gibt es auch Spiele mit Gewalt gegen
„Gottlose“ Gegner.
Bsp.: Saints of Virtue
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