Medienkritik und Medienwirkung. Erstellt im Seminar bei Prof. Stang (WS 06/07)


Medienkritik in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts


Einleitung

Medienkritik galt lange Zeit vorrangig dem Buch, kein Wunder, war das Buch doch auch über Jahrhunderte das bekannteste Medium zur Verbreitung von Information von einem Sender an viele Empfänger.

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen neue Kommunikationstechniken der Informationsübertragung für die breite Masse auf, die den Büchern und Zeitschriften ernsthafte Konkurrenz bieten konnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich diese „neuen Massenmedien“ weiter entwickelt und etabliert. Spätestens jetzt galt Medienkritik nicht alleine mehr dem geschriebenen Wort in Form von Büchern und Zeitungen, sondern gleichfalls die audio-visuellen Übertragungswege Rundfunk und Fernsehen.

In unserem vierten Themenblock Medienkritik in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren der Texte mit der Kritik (und ihren Urhebern) an unseren heute als normal empfundenen Medien Fernsehen und Computer, sowie deren verschiedene Auswüchse.

In der unten stehenden Tabelle sind die einzelnen Beiträge zur Medienkritik in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts zu sehen:

 Beitrag 1:
 Günther Anders: Die Welt als Phantom und
 Matrize

 
 Beitrag 2:
 Die Droge im Wohnzimmer – Abschalten auch im
 21. Jahrhundert?

 
 Beitrag 3:
 Eine Welt ohne Fernsehen? – Kritik zu Jerry
 Manders Werk "Schafft das Fernsehen ab!"

 Beitrag 4:
 Joseph Weizenbaum: Die Macht der Computer und
 die Ohnmacht der Vernunft

 
 Beitrag 5:
 Neil Postman: Wir amüsieren uns zu Tode.
 Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie