Medienkritik und Medienwirkung. Erstellt im Seminar bei Prof. Stang (WS 06/07)


Medienutopien


Einleitung

Wie wird unsere Zukunft in medialer Hinsicht aussehen? Welchen neuen Technologien und Phänomenen gehen wir entgegen? Wie werden sich gefestigte Kommunikationsformen und -strukturen verändern?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich der letzte Themenkomplex unserer Reihe zur Medienwirkung und Medienkritik: die Medienutopien.

Rasant entwickeln sich heute neue Informations- und Kommunikationstechniken. Egal ob Blogs, Web 2.0 oder das neue „Volkslexikon“ Wikipedia – die Interaktion zwischen Individuen und der Zusammenschluss zu (virtuellen) Gemeinschaften, bedingt und gefördert von der Nutzung des Internets durch die Masse, haben sich stark entwickelt. Ob sich diese Entwicklungen positiv oder negativ für die Gesellschaft darstellen, ist umstritten und momentan nicht abzusehen.

Doch auch früher gab es bei der Evolution von einfachen Kommunikationstechniken zu massentauglichen Medien, so z.B. beim Radio, Fernseher oder dem ersten PC, Vorstellungen davon, wie dieses Medium die Welt revolutioniere und nachhaltig verändere. Erwähnt sei an dieser Stelle beispielsweise der Text Der Rundfunk als Kommunikationsapparat von einem der wichtigsten deutschen Dramatiker, Bertolt Brecht.

Hier sehen Sie einen Überblick der Themen im Bereich Medienutopien:

 Beitrag 1:
 Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner
 technischen Reproduzierbarkeit

 
 Beitrag 2:
 Bertolt Brecht: Der Rundfunk als
 Kommunikationsapparat

 
 
 Beitrag 3:
 Hans Magnus Enzensberger: Baukasten zu einer
 Theorie der Medien

 
 Beitrag 4:
 Künstliche Intelligenz – Zur Vision Alan Turings

 
 Beitrag 5:
 Jaron Lanier: Digitaler Maoismus