Medienkritik und Medienwirkung. Erstellt im Seminar bei Prof. Stang (WS 06/07)
Theorien der Medienwirkung
Katharsisthese und Inhibitionsthese
von Mirko Brunst
1. Katharsisthese
1.1 Einleitung: Die These
Die Katharsis (griechisch: Reinigung) wurde bereits in der Antike von dem Poeten Aristoteles im Bezug auf die griechische Tragödie verbreitet. Sie besagt, dass durch die Darstellung von Gewalt beim Rezipienten Mitleid mit den Opfern und Furcht vor realer Gewalt ausgelöst wird. Hierdurch wird die Seele des Lesers von Leidenschaften gereinigt. Die Katharsistheorie gilt daher auch als älteste These der Medienwirkung.
In der Psychologie bedeutet die Katharsis das Abreagieren von aggressivem Potential im Allgemeinen. Dies kann durch aktives, kontrolliertes Ausleben der Aggression, zum Beispiel beim Sport, geschehen.
Im Bereich der Medienwirkung wurde die Katharsis dann nicht nur auf die aktive Abfuhr von Aggression angewendet, sondern auch auf das passive Ausleben von Gewalt übertragen. Dies geschieht durch die Rezeption von gewalttätigen Medieninhalten. Hierdurch kann aufgestaute Frustration abgebaut und reduziert werden. Durch diese seelische Reinigung wird der Rezipient weniger Gewalt ausüben. (vgl. Petzold)
1.2 Entwicklung und Forschungsergebnisse
1.2.1 Entstehung
Die Katharsis blieb seit ihrer Entstehung bis in die Neuzeit relativ unverändert. Im Jahr 1769 veröffentlichte Gotthold Ephraim Lessing mit der Hamburger Dramaturgie ein Werk, dass sich auch mit der reinigenden Wirkung von Mediengewalt auseinandersetzte.
Ab ca. 1885 bezogen die Psychologen Josef Breuer und Sigmund Freud die Katharsis im aristotelischen Sinne wieder in ihre Arbeit mit ein. Freud geht davon aus, dass der
Mensch ein gewisses Aggressionspotential in sich trägt. Das Zurückhalten der Aggression mache krank, so dass eine Abführung notwendig sei.
Erst ab den 1940er-Jahre wurde im Rahmen der Frustrations-Aggressions-Hypothese die Katharsis in der Diskussion um die Medienwirkung aufgegriffen.
1961 Jahren stellte Seymour Feshbach mit einer Neudefinition der Katharsis eine neue Grundlage zur Diskussion. Nachdem Feshbach zunächst davon ausging, jede Form medialer Gewalt habe einen kathartischen Effekt, so musste er jedoch nach verschiedenen Studien seine These einschränken. Es gibt daher drei Varianten der Katharsis:
Populär gemacht wurde die Katharsisthese 1963 durch Konrad Lorenz in seinem Werk Das sogenannte Böse (Wien, 1963). Lorenz geht ebenso wie Freud davon aus, dass der Aggressionstrieb angeboren und eine Entladung notwendig sei. Lorenz übertrug hierzu das so genannte Steckbaumodell, dass sich mit dem Triebverhalten von Tieren befasst, auf den Menschen.
1.2.2 Studien
Studien zur reinen Katharsis im Bereich der Medienwirkungsforschung sind relativ selten angestellt worden. Nach einigen Experimenten von Seymour Feshbach wurde die Katharsisthese weitgehend widerlegt.
Im Jahre 1961 führten Feshbach und Robert Singer ein Experiment durch, um die Katharsisthese zu belegen. Hier wurde ein Teil der Probanden vor dem Betrachten eines zehnminütigen Boxfilms gereizt. Das Gleiche geschah mit den Probanten, die sich im Anschluss einen "neutralen" Film ansahen. Ergebnis war, dass die gereizten Personen, die den Boxfilm gesehen hatten, deutlich weniger aggressives Verhalten zeigten. Jedoch gibt es einige Aspekte die Feshbach nicht beachtete. So konnte Feshbach nur von einer kurzfristigen Aggressionsminderung ausgehen, da keine Langzeitstudie durchgeführt wurde. Des Weiteren achtete Feshbach nicht darauf, in welchem Grundzustand sich die Probanden befanden, ob sie nicht schon übermäßig gereizt oder ruhig waren. Im Jahr 1971 führte Feshbach eine weitere Untersuchung durch. Diese erstreckte sich über 6 Wochen. Er bildete zwei Gruppen, von der eine in dieser Zeit nur gewaltfreie Fernsehsendungen sehen durfte. Hier kam er zu dem Ergebnis, dass diese Probanden aggressiver waren. Doch auch hier wurden viele Fehler gemacht. So wechselten beispielsweise einige Versuchspersonen während des Experimentes die Gruppen, wodurch der Versuch scheiterte. (vgl. Thoss/Schrötter, S. 12)
Horst Zumkley führte im Jahr 1978 eine weitere Studie durch. Hier wurden die Probanden in vier Gruppen aufgeteilt und von einer studentischen Hilfskraft massiv verbal beleidigt. Später wurden Gruppen je eine Möglichkeit gegeben, Vergeltung zu üben: Vollständige, partielle oder keine Vergeltung. Die vierte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Die Ergebnisse wurden, im Gegensatz zu Feshbach, unter verschiedenen Gesichtspunkten ausgewertet. Hier stellte Zumkley fest, dass der triebtheoretische Ansatz Konrad Lorentz’ nicht haltbar ist. Jürgen Grimm stellte in einer Studie von 1993 jedoch fest, dass eine kurzfristige Aggressionsabfuhr nach Gewaltkonsum auftreten könne. Jürgen Fritz ermittelte in einer Befragung von Videospielern im Jahr 1994, dass gut ein Viertel der Befragten als Spielmotivation das Abreagieren von Frust angaben. Allerdings schien der Effekt trotz Motivationsangabe nicht einzutreten. (vgl. Kunczik, S. 210f)
1.2.3 Aktuelle Diskussion
In der aktuellen Diskussion spielt die Katharsisthese keine Rolle mehr. Sie gilt als empirisch widerlegt. Selbst die härtesten Vertreter wie Feshbach revidierten ihre Ansichten zur Katharsis oder schränkten sie zumindest ein (vgl. Kunczik, S. 12, S. 65ff). Zwar versuchen verschiedene Medienvertreter hartnäckig, mit der Katharsis die Darstellung von Gewalt zu rechtfertigen, doch wird dies von der Forschung ebenso hartnäckig ignoriert.
Die empirischen Forschungen zur Katharsisthese scheinen eindeutig genug, um diese Versuche der Rechtfertigung nicht ernst zu nehmen.
Auch in der öffentlichen Meinung ist die Annahme des Frustrations- bzw. Aggressionsabbaus kaum noch zu finden. Bei der neuesten Diskussion um den Einfluss von so genannten Killerspielen finden sich eher selten Befürworter der Meinung, solche Spiele könnten Aggressionen abbauen und damit Gewalt eher verhindern; weder in der Politik, noch in der Bevölkerung. Dennoch wurde die These in dieser Diskussion von verschiedenen Befürwortern wieder aufgegriffen.
1.3 Fazit: Eigene Bewertung
Obwohl die Katharsisthese in der allgemeinen Kreisen als überholt und widerlegt gilt, denke ich, dass unter bestimmten Umständen eine Abfuhr von Aggressionspotential über den Konsum von Gewaltmedien stattfinden kann. So kann zum Beispiel durch aggressive Musik eine Abfuhr von Energien erfolgen (vgl. Wissenschaft Online). Strittig mag jedoch sein, ob lediglich eine Ermüdung nach dem Ausleben von Aggression auftritt oder wirklich aggressives Potential abgebaut wird. Dies lässt sich meines Erachtens auch nicht in Bezug auf gruppendynamische Verhaltensmuster analysieren. Eine allgemeingültige kathartische Wirkung lässt sich daher nicht bestätigen.
Meiner Ansicht nach kann eine kathartische Wirkung nur unter folgenden Bedingungen eintreten:
- Der Konsument muss angestaute Aggressionen besitzen oder Frustration erlebt haben.
- Der Konsument muss gezielt ein Medium (z.B. Musik, einen Film oder ein Videospiel) zur Abfuhr wählen. Dies hängt vom persönlichen Geschmack und der Situation ab.
- Der Konsum sollte in einer emotional neutrale Atmosphäre satt finden.
- Der Konsument muss Wissen, was ihn erwartet. Dies meint, welches Ausmaß die Gewalt hat und in welcher Form sie dargestellt wird (unabhängig davon, ob der genaue Inhalt bekannt ist).
- Der Konsument muss die mediale Gewalt klar von der realen Gewalt unterscheiden können.
- Eine Identifikation mit inhaltlichen Elemente/Objekten/Figuren des Mediums muss vorhanden sein.
Die Katharsis ist, wie ich denke, in bestimmten Fällen theoretisch möglich. Jedoch muss dies als bewusst erlebtes, selbst initiiertes Ereignis geschehen. Als allgemeingültig kann die Katharsis daher keineswegs haltbar sein.
2. Inhibitionsthese
2.1 Einleitung: Die These
Das Wort Inhibition stammt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie unterbinden. Die Inhibitionsthese geht davon aus, dass das Betrachten medialer Gewaltdarstellung bei Kindern aggressive Impulse auslösen kann. Das Nachspielen von Cowboy- oder Kriegsspielen auf der Straße könne als durch das Fernsehen angeregt gesehen werden. Jedoch entsteht durch eine anerzogene Angst vor der eigenen Aggression und ihrer Konsequenzen eine Hemmung. Diese Angst unterbindet oder kanalisiert zumindest die Bereitschaft, selbst aggressives Verhalten an den Tag zu legen (vgl. Schirp 1996, S. 30ff). Je realistischer die Darstellung ist, desto mehr tritt eine Hemmung ein. Die Wirkung der These hängt aber auch Großteils von äußeren Faktoren, wie der elterlichen Erziehung ab. (vgl. Gugel 1983, S. 75)
Die These ist ähnlich der Katharsistheorie und entwickelt diese weiter. Beide Thesen gelten als in Expertenkreisen daher als hemmende Thesen.
2.2 Entwicklung und Forschungsergebnisse
2.2.1 Entstehung
Bereits im Jahre 1939 veröffentlichte der Soziologe Norbert Elias in seinem Standardwerk Über den Prozess der Zivilisation Bd. 2 eine Theorie, die einen Zusammenhang von gesellschaftlichen Normen und dem Betrachten von Gewaltdarstellung feststellt. Hierauf aufbauend stellten Leonard Berkowitz und Edna Rawlings 1963 dann die Theorie der Inhibition auf. Spätestens als im Jahr 1968 das Werk Norbert Elias’ aktualisiert neu aufgelegt wurde, beschäftigten sich auch die Medienkritiker des boomenden TV-Marktes und Psychologen ernsthaft mit dieser Theorie. Ab Mitte der 1970er-Jahre machten dann verschiedene Psychologen und Professoren die These kurzzeitig populär. Bekanntester Vertreter war der bekannte Kinderpsychologe Bruno Bettelheim.
2.2.2 Studien
Berkowitz und Rawlings hatten schon in den frühen 1960er-Jahren Experimente mit Jugendlichen gemacht, wobei hier scheinbar zu beobachten war, dass gewalttätige Medieninhalte die Aggression steigert. Das Experiment Feshbachs von 1961, dass die Katharsistheorie belegen sollte, kann, wie oben erwähnt, auch als inhibitorische Wirkung interpretiert werden. Berkowitz führte 1966 ein ähnliches Experiment durch. Es gab vier Gruppen. Zwei Gruppen wurden verärgert, zwei Gruppen normal behandelt. Nun sollte sich je eine Gruppe davon einen Boxfilm, die anderen einen Leichtathletikfilm ansehen. Danach mussten die Versuchspersonen den Protagonisten virtuelle Stromstöße geben. Als Ergebnis stellte Berkowitz fest, dass das Ausmaß aggressiven Verhaltens abhängig von emotionalen Reizen und Ärgereffekten ist, vor allem wenn diese in Verbindung stehen.
Bereits im Jahre 1965 führte D. Hartmann eine Untersuchung unter jugendlichen Probanten durch. Einige der Versuchspersonen wurden vor dem Konsum eines harten Basketballspiels gereizt. Während der Vorführung sollten sie dem Provokateur leichte Stromstöße versetzen. Der Film lief in drei Versionen, aus der Sicht der angreifenden und er Sicht der abwehrenden Mannschaft und eine mit Untertiteln, die auf Schmerz hinwiesen. Die gereizten Personen reagierten aggressiver, so dass der Schluss entstand, dass das Ausleben der Aggression mit dem Gefühlszustand der Probanten zusammenhängt. (vgl. Kniveton 1978)
Grant Noble führte im Jahr 1970 eine Studie mit Kindern durch, die abwechselnd in einen Puppen- und einen Kriegsfilm geführt wurden. Anschließend wurden sie mit Devotionalien des jeweiligen Filmes in einem Raum eingeschlossen. Hier zeigte sich ein weniger aggressives Spielverhalten nach dem Konsum des Kriegsfilmes. Noble unterschied auch nach Arbeiter- und Mittelschichtkinder. Die Arbeiterkinder zeigten weniger Angst vor dem Kriegsfilm, was an einer angenommenen schlechteren Erziehung liegen sollte (vgl. Kniveton 1978). Die These wurde durch die Annahme erhärtet, dass in der Erziehung der Arbeiterschicht Gewalt eher toleriert wird. (vgl. Newson/Newson 1968)
Noble führte weitere Studien durch, indem er Filme mit verschiedenen Gewaltdarstellungen zeigte: ein Film zeigte realistische Gewalt, der zweite stilisierte Gewalt. Nun wurden beide Filme jeweils aus Sicht des Opfers und einmal aus distanzierter Entfernung gezeigt. Als Ergebnis kommt Noble zu dem Schluss, dass bei realistischer Gewalt Kinder im Anschluss weit weniger konstruktiv spielen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass diese bei Kindern größere Angst auslöst.
Auch Kniveton führte im Jahr 1974 eine Untersuchung bei Kindern durch. Hier wurde ein Film gezeigt, in dem eine Puppe verprügelt wurde. Danach verweigerten die Kinder den Kontakt mit den Devotionalien aus dem Film (vgl. Kniveton 1978). Kniveton sieht darin eine Hemmung durch die Angst vor dem eigenen aggressiven Handeln, da die Konsequenzen einer möglichen Handlung bekannt sind. Georg Gerbner führte eine Untersuchung unter TV-Vielsehern durch und ermittelte hier, dass Vielseher ein höheres Angstpotential besitzen als Wenigseher. (Sturm/Grewe-Partsch 1978, S. 34)
Feshbach, der zuvor jahrelang Anhänger und Hauptvertreter der Katharsisthese gewesen war, sah mittlerweile auch eine potentielle Aggressionssteigerung, die durch die Erziehung der Eltern und das soziale Umfeld kanalisierte werden sollte. Hierzu führte er zusammen mit Robert Singer eine Untersuchung bei Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichem Alter durch. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Einfluss von Gewaltdarstellungen vom Alter der Probanden abhängt. Dies liege daran, dass kleinere Kinder weniger sozialisiert seien. (vgl. Kniveton 1978)
In den 1990er-Jahren wurden dann von Jürgen Grimm wieder umfangreiche Untersuchungen zur hemmenden Wirkung von Mediengewalt angestellt. Er stellte fest, dass ein Wirkungsrisiko von Gewaltfilmen lediglich bei jungen Zuschauern unter 16 Jahren gegeben sei. Allerdings solle dem Opfer am Ende Genugtuung verschafft werden, um den so genannten Robespierre-Effekt zu verhindern. Daraus resultierend stellte Grimm Zehn Schlussfolgerungen im Sinne des Jugendschutzes zur potentiellen Schädlichkeit zusammen.
2.2.3 Aktuelle Diskussion
In den 1980er- und 1990er-Jahren verlor die These stark an Bedeutung und verschwand weitgehend aus der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion. Trotz allem konnte die These nicht widerlegt, aber auch nicht eindeutig bewiesen werden (vgl. Kunczik/Zipfel 1998, S. 67ff). Grimms Studie steht alleine im Raum und wird daher von der allgemeinen Diskussion vernachlässigt. Die Inhibitionsthese diente eher als eine der Grundlagen für weiterentwickelte, moderne Wirkungstheorien wie z.B. der Lerntheorie.
In jüngster Zeit wurden in den USA und Deutschland jedoch erneut Untersuchungen über Angstgefühle bei Konsumenten von Mediengewalt durchgeführt. Hier wurde erneut festgestellt, dass TV-Vielseher ängstlicher sind als Wenigseher. So wurde der Ansatz der These wieder in die Diskussion gebracht.
2.3 Fazit: Eigene Bewertung
Meiner Ansicht nach hat die Inhibitionsthese gute und richtige Ansätze. Auch wenn die Grundthese aus der Forschung so gut wie verschwunden ist, werden doch einige Ansätze, die den Einfluss von Umwelt- und Sozialfaktoren betreffen, weiter entwickelt.
Durch persönliche empirische Erfahrungen sowie durch Erfahrungen im Umfeld, kann der Inhibitionsthese in einigen Punkten zugestimmt werden. Das stabile soziale Umfeld und die Verarbeitung medialer Gewalt bei Kindern sind unbedingt notwendig. Ebenso ist es in diesem Alter möglich, dass bei „normalaggressiven“ (Kniveton 1978, S. 46) Kindern Aggressivität entstehen kann.
Auch ist der Erfahrungswert realer Gewalt ein weiterer Einflussfaktor auf den Konsumenten, der meiner Ansicht nach eine Rolle spielt. Einen kurzfristigen Aggressionsabbau bei Kindern gegenüber bestimmten Stimuli nach dem Konsum von Gewalt halte ich dagegen für eher unwahrscheinlich. Es erfordert die Verarbeitung des Erlebten, wenn notwendig mit Hilfe der Eltern, um die Konsequenz des Gesehenen zu verarbeiten.
4. Quellenhinweise
Literatur:
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In: Journal of Abnormal and Social Psychology. Nr. 66, S. 405ff.
2. Elias, Norbert (1939): Über den Prozess der Zivilisation. Band 2. Frankfurt/Main.
3. Gerbner, Georg (1978): Über die Ängstlichkeit von Vielsehern. In: Fernsehen und Bildung. Aspekte der
Angst. Nr. 1/2, 1978, S. 48ff.
4. Gugel, Günter (1983): Erziehung und Gewalt. Waldkirch i. Br.
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Bildung. Aspekte der Angst. Nr. 1/2, 1978, S. 41ff.
6. Lorenz, Konrad (1963): Das sogenannte Böse. Wien.
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