Wissen als Medienereignis. Erstellt im Seminar bei Prof. Dr. Stang (SS 2007)
Wissensangebote für Kinder im Internet
Fazit
Von Christine Keidel, Christiane Knopp, Carola Schreiber, Anja Steinert und Sonja Wiestler
Eine einheitlich verwendete Definition des Begriffs Wissen im Kontext der Internet-angebote für Kinder erweist sich als problematisch. Einerseits sind unter dem Stichwort Wissen extrem unterschiedliche Angebote zu finden, andererseits wird auf gut strukturier-ten Seiten, die verschiedene Themen aufbereiten, nicht unbedingt der Begriff Wissen für die Benennung des Angebots verwendet. Zudem bietet das Internet viele Arten der Aufbereitung (z.B. Text, Videos, Spiele), die eine Differenzierung erfor-dert.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Betreiber, deren Interesse der Bildung der Kinder gilt, den Begriff verlässlicher verwenden, als kommerzielle Anbieter dies mitunter tun. Entsprechend machen sich Qualitätsunterschiede nicht nur bezüglich des Inhalts und der Aktualität, sondern auch bzgl. Sprache, Navigation und Animation bemerkbar, obgleich sich gemeinsame Merkmale, wie z.B. das Bestreben um eine kindgerechte Sprache, entdecken lassen.
Aufgrund der Charakteristik des Internets kann diese Dokumentation nur einen repräsen-tativen Überblick über das aktuelle Angebot zum Zeitpunkt der Erstellung geben, an dem sich feststellen lässt, dass die Webseiten unterschiedlich ausgeprägte Stärken und Schwächen haben. Für die Betreiber gibt es vielfach noch einiges zu tun, um ein aus-nahmslos gutes Angebot zu gewährleisten. Solange dies nicht erreicht ist, ist es für den User wichtig, das Internetangebot auf seine Qualität und Eignung für den eigenen Bedarf zu prüfen.







