Kursprogramm Moderation
Das Qualifikationsprogramm Moderation lebt durch die Praxisworkshops und das kontinuierliche Training jedes Teilnehmers. An ausgewählten Stellen wird das individuelle Training durch theoretisches Hintergrundwissen ergänzt. Die Veranstaltungen im Qualifikationsprogramm „Moderation“ im Einzelnen:
Veranstaltung
»Personalisierung und Moderation – Rolle und Funktion des Moderators
Vom Fernsehansager zum „Anchorman“. Eine Einführung in die Rolle des Moderators seit den Anfängen des Rundfunks und ein Überblick über die verschieden ausgeprägten Rollenkonzepte z.B. als neutraler Vermittler, Kommentator, Unterhalter, oder Journalist am Mikrophon.
»Medienethik in der Moderation
Wie werde ich mit meiner Moderation dem Gesprächspartner und dem Thema gerecht? Welche Verantwortung habe ich als Moderator? Wo gibt es ethische Grenzen? Mit Praxisbeispielen.
»Moderationsanalyse I und II
Verschiedene Moderationen in Hörfunk und TV auf Sprache, Gestik und Umgang mit der Kamera werden untersucht. Dabei werden gelungene Szenen wie kritische Stellen in den aufgezeichneten Praxisbeispielen identifiziert.
»Workshop: Sprechen mit dem Körper
Präsenz vor der Kamera oder auf der Bühne wird vor allem über Körpersprache erreicht. Im Workshop wird ein Bewusstsein für den richtigen, „bühnenwirksamen“ Auftritt jedes Teilnehmers entwickelt. Einzelcoaching.
»Workshop: Rhetorik
Wie kann ich Zuhörer von einer Aussage überzeugen oder sie zu einer bestimmten Handlung bewegen? Mit welchen Worten erziele ich welche Wirkung? Theoretische und praktische Einführung in die Grundregeln der Rhetorik.
»Workshop: Sprecherziehung/ Stimmbildung
Es wird eine angemessene Artikulation sowie eine angenehme, belastungsfähige Stimme trainiert, die wirksames und ausdrucksvolles Sprechen erleichtert. Gefördert wird z. B. eine entspannende, unhörbare Atmung, das Sprechen in der individuell idealen Sprechstimmlage, die Weitung der Resonanzräume u. eine deutlichere, evtl. sogar normgetreue Artikulation. Aufbauworkshops zu Mikrofonsprechen und Sprechen vor der Kamera (Arbeit mit dem Teleprompter). Einzelcoaching.
»Workshop: Interviewführung und Kommunikationspsychologie
Vermittelt werden klassische Regeln der Gesprächsführung, wie z.B. die Bedeutung der Eingangs- und Schlussfrage sowie Grundprinzipien der Kommunikationspsychologie.
»Moderationspraxis Fernsehen – informierende Unterhaltung
Nach einer kurzen theoretischen Einführung stehen praktische Einheiten im Fernsehstudio im Vordergrund. Verschiedene Formate wie Show, Talk, Einzelinterview können von den Teilnehmern geübt werden. Einzelbetreuung.
»Moderationspraxis Fernsehen – Information und Politik
Nach einer kurzen theoretischen Einführung stehen praktische Einheiten im HdM-Fernsehstudio, im Vordergrund. Verschiedene Formate wie Nachrichten- und Magazinsendung, Talk und Einzelinterview werden von den Teilnehmern geübt. Einzelbetreuung.
»Moderationspraxis Hörfunk - Formatradio
Nach einer kurzen theoretischen Einführung stehen praktische Einheiten im Audiostudio im Vordergrund. Verschiedene Formate wie Nachrichten, Talkrunden und Einzelinterviews können von den Teilnehmern geübt werden. Einzelbetreuung.
»Moderationspraxis Selbstfahrerstudio
Nach einer kurzen theoretischen Einführung stehen praktische Einheiten im Audiostudio im Vordergrund. Einzelbetreuung.
»Moderationspraxis öffentliche Veranstaltung, Bühne, Podium
Nach einer kurzen theoretischen Einführung stehen praktische Übungen zu einem vorgegebenen Thema auf einem Podium bzw. einer Bühne im Vordergrund. Es findet eine Einzelbetreuung statt.
»Moderationspraxis Fachmoderationen – Sport, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft
Die Teilnehmer können zwischen den verschiedenen Fachrichtungen wählen. Innerhalb des Workshops wird auf
spezifische Anforderungen der Themenbereiche eingegangen. Mit praktischen Übungen.
»Mediennutzertypologien / Medienwirkungsforschung
Welche Zielgruppe will wie angesprochen werden? Mediennutzertypologien und Medienwirkungsforschung sind die Grundlage für jeden Moderator, um zu erkennen, wie eine spezifische Publikumsansprache auszusehen hat. In dieser Veranstaltung wird das medienwissenschaftliche Fundament für den Moderator gelegt.
»Texten für elektronische Medien
Wie bereitet man Inhalte sprachlich so auf, dass sie in den unterschiedlichen Medien wirken? Die Teilnehmer lernen das medienspezifische "Übersetzen" von einer verkopften Fachsprache (von Wissenschaftstexten bis hin zum Behördendeutsch) in eine allgemeinverständliche Schreibe für ein Laienpublikum.
»Wirkung vor der Kamera
Über die Kleidung, die ein Moderator auf der Bühne oder im Studio trägt, prägt er das Image einer Sendung oder Veranstaltung und deren Inhalte mit. Im Workshop werden probeweise verschiedene Images von Moderatoren wie „jugendlich“ oder „seriös“ erzeugt. Einzelberatung, sofern gewünscht.
»Achtung Praxis I: Profis berichten aus ihrem Alltag
Wechselnde prominente Gäste berichten aus ihrem Berufsalltag als Moderatoren / Journalisten und zeigen Arbeitsbeispiele. Im Anschluss daran gibt es Raum für Diskussionen und persönlichen Austausch mit den Teilnehmern. Die Ringvorlesung kann über einen Livestream ortsungebunden verfolgt werden.
»Achtung Praxis II: Moderationsanalyse / Individuelles Coaching der Teilnehmer
Einzelcoaching. Die Teilnehmer besprechen eigene, auf Band aufgezeichnete Moderationen in der offenen Sprechstunde.
»„Stippvisite“
Die Teilnehmer bekommen die Chance, zwei bis fünf Tage in einer ausgewählten TV- oder Hörfunk-Redaktion mit einem Moderator „mitzulaufen“ und so die Verzahnung von Redaktionsalltag und Moderationsaufgaben unter Realbedingungen mitzuerleben.
»Moderationspraxis
Moderationseinsätze im
- Horads (Hochschulradio)
- CMC (Convergent Media Center)
- Bix (Veranstaltungsclub)