Unser Selbstverständnis im Qualifikationsprogramm Moderation lautet: Eine fundierte Ausbildung durch ein kontinuierliches und sich über zwölf Monate erstreckendes, umfassendes Einzelcoaching. Die individuelle und intensive Betreuung jedes Teilnehmers ist für uns der Kern des Ausbildungskonzeptes. Sechs weitere gute Gründe für das Qualifikationsprogramm Moderation an der HdM:
Die HdM blickt auf über einhundert Jahre Erfahrung in der Ausbildung für Medienberufe zurück. Der unmittelbare Bezug zur Praxis steht dabei im Zentrum: Garantiert wird er durch verpflichtende Praxissemester, praktische Workshops und Produktionen für externe Auftraggeber und nicht zuletzt durch die Professoren und Dozenten, die direkt aus dem Berufsleben an die Hochschule gekommen sind. Die Atmosphäre an der Hochschule ist zupackend und unprätentiös. Sie wird getragen von der Idee, künftige Medienexperten wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig realitätsnah auf den Berufsstart vorzubereiten. Von diesem Selbstverständnis und der dualen Ausrichtung der Lehre profitiert auch das Qualifikationsprogramm Moderation.
Die Teilnehmer des Qualifikationsprogramms Moderation profitieren nicht nur vom individuellen Feedback und den Tipps erfahrener Moderationsprofis zu ihren Übungen und Präsentationen, sondern auch vom direkten und persönlichen Kontakt zu etablierten Moderatorinnen und Moderatoren aus privaten Sendern wie öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Die Teilnehmer arbeiten in den Moderations-Workshops mit professioneller Technik und unterstützt von technischen Angestellten der Hochschule. Zwei Tonstudios mit vier Regieräumen sowie ein Fernsehstudio mit 240 Quadratmetern Fläche, fünf Kameras und einer digitalen Bildregie stehen zur Verfügung.
Die Teilnehmer bekommen neben den zahlreichen Moderationsübungen die Chance, Moderationen bei Fernseh-Studioproduktionen, Hörfunkprojekten oder auf Veranstaltungen zu übernehmen. Einsätze sind zum Beispiel bei Semesterproduktionen wie der media.lounge oder media.night, im studentischen Fernsehen stufe, beim Studentenradio Horads oder bei öffentlichen Hochschul- bzw. Kulturevents möglich. Auch externe Einsätze der Moderatoren im Kulturleben der Stadt Stuttgart werden vermittelt.
In Zusammenarbeit mit Professoren der Fakultät Electronic Media, die auf die Gebiete Medienwirkungs- und Publikumsforschung bzw. Statistik und Datenerhebungsmethoden spezialisiert sind, werden ab Sommer 2009 am Institut für Moderation erste empirische Forschungsprojekte aufgenommen und wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet. Die Ergebnisse werden in den theoretischen und praktischen Teil des Qualifikationsprogramms Moderation einfließen, sodass die Teilnehmer unmittelbar von dieser bislang nur wenig bearbeiteten Disziplin der Moderationsforschung profitieren werden.