Einblicke

Medienethik betrifft jeden!

In Vorbereitung auf die Verleihung des Medienethik-Awards META und des Medienethik-Symposiums am 14. Januar 2010 liefern wir, das studentische Team des META 2009, Hintergrundinformationen zur Veranstaltung sowie Denkanstöße zu medienethisch relevanten Themen.

Erstmalig versuchen wir, den Medienethik-Award META interaktiv zu gestalten und die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch im Internet zu bieten. Dies ist ein Versuch, das Projekt und seine Hintergründe über die Hochschule hinaus auch in die Sozialen Netzwerke (Facebook, StudiVZ, Xing, Twitter) zu transportieren.

Sie finden uns in:

Diskussionsthemen

Cem Özdemir zu Wertevermittlung in den Medien
05.01.2010

Auf die Frage, warum Wertevermittlung in den Medien so wichtig ist, haben Prominente Stellung bezogen.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

„Wertevermittlung ist wichtig, denn unser Gemeinwesen basiert auf einer mündigen, demokratischen und kritischen Zivilgesellschaft. Neben der Familie und der Schule spielen dabei gerade die Medien eine besondere Rolle. Denn im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung haben sich neben den Print- auch die Onlinemedien sowie das Fernsehen zu einem wichtigen Instrument der Meinungsbildung entwickelt, das auch die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen beeinflusst. Gerade sie haben mit dem Internet eine Plattform zur Identitätsbildung, Abgrenzung von anderen Meinungs- oder Altersgruppen sowie eine Alltagshilfe für die allgemeinen Fragen des Erwachsenwerdens gefunden. Mit diesem Wandel der Medien und ihrer Nutzung wächst nicht nur die Bedeutung von Medienkompetenz, sondern auch die Herausforderung und Chance, in unseren Medien demokratische Werte zu vermitteln.“

Miriam Meckel zu Qualität in den Medien
20.12.2009

Auf die Frage, was Qualität in den Medien für sie persönlich bedeutet, haben Prominente Stellung bezogen.

Prof. Dr. Miriam Meckel, Professorin für Corporate Communication und geschäftsführende Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz:

„Qualität in den Medien ist mir wichtig, weil wir guten Journalismus brauchen, damit unsere Gesellschaft sich zeitlich, sozial und inhaltlich synchronisieren kann. Gerade in Zeiten der wachsenden Informations- und Quellenvielfalt ist Qualität ein Auswahlkriterium, über das Medien ihre Nutzer an sich binden können und das für die Nutzer Glaubwürdigkeit und Orientierung birgt.“

SZ-Artikel zur Indizierung des neuen Rammstein-Albums
10.12.2009

Seit dem 11.11.2009 steht das Album „Liebe ist für alle da” der Gruppe Rammstein auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Die Süddeutsche Zeitung hat dazu folgenden Artikel veröffentlicht: „Süddeutsche Zeitung: Rammstein nach der Indizierung“

Spiegelt die Darstellung des Autors Jens-Christian Rabe vielfältige Perspektiven wider und informiert er ausreichend über die komplexen Zusammenhänge, die zu der Indizierung führten?

Diskutieren Sie diese Frage mit uns in einem der folgenden Sozialen Netzwerke:
(Um diskutieren zu können, ist ein eigener Account im jeweiligen Netzwerk erforderlich. Die Diskussionen sind mit Ausnahme von StudiVZ öffentlich einsehbar.)