Verleihung des META 2010 am 13. Januar 2011

Die Jury aus Studierenden der Hochschule der Medien verleiht den Medienethik-Award META in diesem Jahr zum Thema „Zwischen Konfrontation, Kommerz und Korrektiv – Was Medien über Medien berichten“. Ausgezeichnet werden herausragende journalistische Beiträge, die sich mit dem Thema „Medien“ auseinandersetzen und in besondere Weise ethische Grundsätze berücksichtigen sowie Werte transportieren.

Der Medienethik-Award versteht sich als Qualitätssiegel für eine wertorientierte Berichterstattung und möchte die Aufmerksamkeit auf ethische Fragestellungen lenken. Der Award wird jährlich von Studierenden der Medienwirtschaft an Journalistinnen und Journalisten, Redaktionen und andere Medienschaffende verliehen. Langfristiges Ziel des META-Projekts ist es dabei auch, die Studierenden als zukünftige Medienschaffende für ethische Fragestellungen in der Medienproduktion zu sensibilisieren.

Für das aktuelle Thema analysierten und bewerteten Studierende im Sommersemester 2010 Artikel und Beiträge aus dem Medien-Ressort überregionaler Qualitätszeitungen sowie in Online-Medienmagazinen anhand der sogenannten MediaCharta, dem eigens für diesen Preis erstellten Kriterienkatalog. Ein hohes medienkritisches Reflexionspotenzial, eine starke Ausdifferenzierung der unterschiedlichen Interessen und Argumente sowie die Hervorhebung der ethischen und gesellschaftlichen Relevanz eines Themas standen dabei im Vordergrund und werden mit dem META 2010 ausgezeichnet.


Die studentische Jury des META 2010