Redaktion Zukunft

Sandkorn plus Sandkorn macht noch keinen Berg

25.01.2010

Universitätsprofessor Dr. Leitgeb über die angebliche „Gefahr“ von WLan-Strahlung.

Die Stadt Graz plant als eine der ersten europäischen Städte, die Errichtung eines flächendeckenden, öffentlichen WLan-Netzes. Für die Umsetzung des nicht ganz kostengünstigen Projekts wird derzeit noch nach Investoren gesucht. Voraussichtlich kann mit der Planungsphase aber schon im ersten Halbjahr 2010 begonnen werden. Graz wäre damit nach Oulu in Finnland und Luzern in der Schweiz erst die dritte europäische Stadt die ein flächendeckendes Drahtlos-Internet anbietet und somit führend im deutschsprachigen Raum.

Die Idee findet allerdings nicht nur Befürworter, auch ein paar Kritiker meldeten sich zu Wort und äußerten vor allem gesundheitliche Bedenken. Für die Gesundheit bestehe aber keine Gefahr, entgegnet der Grazer Universitätsprofessor Dr. Norbert Leitgeb von der TU Graz. Die Strahlung sei zu gering, als dass sie einen Schaden anrichten könnte. Angeblich durch WLan-Router hervorgerufene Kopfschmerzen führt er eher auf Angst zurück, die vor allem auch durch die Medien geschürt werden würde. Mehr dazu im Interview.

Besteht grundsätzlich eine Gefahr durch öffentliche WLan-Hotspots?


Wann könnte Wlan-Strahlung gefährlich werden?


Wäre die Kombination aus mehreren Strahlungsquellen bedenklich?


Warum ist die Strahlung nicht gefährlich? Wie groß ist die Strahlung überhaupt?


In Paris wurden die Hotspots in öffentlichen Bibliotheken und Einrichtungen wieder abgestellt, weil sich Mitarbeiterinnen über Kopfschmerzen beklagt hatten. War das pure Einbildung?


Autoren: Maresa Mayer und Jochen Hencke

Die Macher

Gast Student, Student Audiovisuelle Medien (Bachelor) (01.03.2001 - 01.03.2005)

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