Vorwort
Grundlagen
Überblick
Was ist Smil?
Wer hat SMIL entwickelt?
SMIL-Syntax
Grundstruktur eines SMIL-Dokuments
Werkzeuge
Allgemeine SMIL-Regeln
Multimediaobjektadressen
Layout
Zeit
Bilder und Texte
SMIL und HTML
Referenz
Beispiele
Anhang
Quellen
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1. Grundlagen
1.8. Adressen von Multimediaobjekten
Um Multimediaobjekte in einem Player sichtbar und/oder hörbar zu machen, müssen
sie mit dem entsprechenden Multimediaelement in einem SMIL-Dokument spezifiziert
werden. Das Multimediaelement besteht im einfachsten Fall aus dem Elementtag
(z.B. img oder audio) und dem Elementattribut "src", in dem der Dateiname
(z.B. Bild- oder Audiodatei), die die digitale Form des Multimediobjekts enthält,
angegeben wird. Für SMIL-Dokumente gelten bei der Adressierung von Multimediaobjekten
dieselben Regeln wie für HTML-Dokumente.
1.8.1. Absolute Adressierung
Bei absoluten Adressangaben ist der vollständige Dateipfad anzugeben.
Befindet sich das Multimediaobjekt auf dem PC, auf dem sich auch das SMIL-Dokument
befindet, lautet die Adresse:
<img
src="file://c:\bilder\bild.jpg" />
In diesem Beispiel wird eine Bilddatei mit dem Namen "bild.jpg" im Pfad
"Bilder" auf der Platte "C" des PCs als Objektadresse angegeben.
Befindet sich das Objekt auf einem externen Server mit Namen
"realserver.hbi-stuttgart.de" im Verzeichnis "bilder"
lautet das Beispiel:
<img src="rtsp://realserver.hbi-stuttgart.de/bilder/bild.jpg" />
Diese Adresse enthält nicht nur den Dateinamen sondern auch das
Übertragungsprotokoll (z.B. rtsp oder http), den Servernamen, auf dem die
Datei abgelegt ist, sowie den vollständigen Pfad, unter dem die Datei zu
finden ist.
Obwohl die einzelnen Elementtags die Form des Multimediaobjekts spezifizieren
(z.B. <img...> für Bild oder <audio...> für Ton), nutzt der
Realplayer diese Information nicht. Er interpretiert vielmehr das Dateisuffix
(z.B. .jpg oder .rm, um die Art des Multimediaobjekts (z.B. Bild oder Ton) zu
identifizieren. Aus diesem Grund kann der Elementtag <ref...> für alle
Objekte benutzt werden, ob sie nun Bilder, Töne oder Videos betreffen.
Da in einem Medienelement jede mögliche Hostadresse angegeben werden kann,
bedeutet dies, dass in einer mit SMIL entwickelten Multimediapräsentation
nicht nur auf lokal gespeicherte Medien sondern auf jedes im Internet
verfügbare Medium zurückgegriffen kann. Damit werden die bislang
bekannten Grenzen multimedialer Präsentationen vollständig aufgehoben.
1.8.2. Relative Adressierung
Bei der relativen Adressierung wird lediglich die Dateiadresse in Bezug auf die SMIL-Datei benutzt.
Beispiel:
<img src="bild.jpg" />
In diesem Fall befinden sich SMIL-Datei und Bilddatei im selben Verzeichnis.
Die relative Adressierung bietet in SMIL dieselben Vorteile, wie wir sie von HTML her kennen.

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