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Hochschule der Medien


Geschichte

Durch die Fusion der ehemaligen „Hochschule für Druck und Medien“ mit der „Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen“ entstand am 1. September 2001 die „Hochschule der Medien“. Die aus dieser Fusion hervorgegangene Neugründung gebot es, die beiden Fördervereine der ehemaligen Hochschulen – der Verein der „Freunde und Förderer der Fachhochschule für Bibliothekswesen Stuttgart e.V.“ und der Verein der „Freunde und Förderer der Fachhochschule Stuttgart – Hochschule für Druck und Medien e.V.“ - ebenfalls zusammenzuführen, um deutlich zu machen, dass die Mitglieder – darunter viele frühere Absolventen – sich ebenfalls gemeinsam aktiv an dem Neuanfang der Hochschule beteiligen werden.

Freunde und Förderer der Fachhochschule für Bibliothekswesen

Gegründet am 2. Juni 1987 hatte sich der Verein der „Freunde und Förderer der Fachhochschule für Bibliothekswesen Stuttgart e.V.“, ab 1995 „Freunde und Förderer der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen Stuttgart e.V.“, bereits in der Gründungsversammlung eine Reihe von Aufgaben gegeben, die zur Richtschnur der dann folgenden Jahre wurden. Gedacht war vor allem an die Förderung studentischer Projekte in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, an die Bereitstellung eines kulturellen Angebots an die Studierenden sowie die Förderung der Hochschulpräsentation nach außen. Außerdem sollte die Verbindung zwischen den Dozenten, den Ehemaligen und den Studierenden gepflegt und gefördert werden.

Diese Zielsetzungen konnten durch die steigende Zahl der Mitglieder (zuletzt 160 Mitglieder) – darunter einige namhafte Firmen – bald erreicht und kontinuierlich ausgebaut werden. Zum Leistungsspektrum gehörten in den folgenden Jahren Ausstellungsprojekte, Projektseminare, Auslandspraktika sowie In- und Auslandsstudienfahrten für die Studierenden, Alternative Studientage und die Förderung von Diplomarbeiten. Alle diese Fördermaßnahmen trugen dem Wandel in der Ausbildung Rechnung und prägten in der Berufsöffentlichkeit das Bild einer zeitgemäßen und praxisorientierten Ausbildung an der Stuttgarter Hochschule.

Das Interesse an kulturellen Angeboten hingegen erlahmte bei den Studierenden mit der Zeit, so dass diese Angebote nicht ausgebaut sondern eher reduziert wurden. Hingegen gelang die Bindung der Mitglieder an die Hochschule gut. Nicht zuletzt durch die zweimal im Jahr erschienene Hochschulzeitschrift „HBI aktuell“, zu deren Empfängern von Anfang an auch die Mitglieder des Fördervereins gehörten. Darüber hinaus wurde den Mitgliedern nicht nur ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm anläßlich der Mitgliederversammlung angeboten, sondern es gehörte zum Stil der Hochschule, alle Mitglieder regelmäßig an den Hochschulveranstaltungen teilnehmen zu lassen. Auf ganz besonderes Interesse stießen die jährlichen Studienfahrten – gemeinhin „Sommerfahrten“ genannt – die, jedes Jahr mit einem neuen thematischen Schwerpunkt, Dozenten, Ehemalige und Freunde der Hochschule vereinte.

Nicht unbeträchtlich war das Engagement im Bereich Fortbildung. Dabei erfuhr die von der HBI gegründete HBI-Akademie eine besondere Förderung. Zu einem Schwerpunkt hat sich der seit 1999 vom Förderverein gestiftete Hermann-Waßner-Preis entwickelt, der unter Beachtung der Kriterien: Studienleistungen, Diplomarbeit und soziales Engagement jährlich anläßlich der Diplomierungsfeier verliehen wird.

Freunde und Förderer der Hochschule für Druck und Medien

Der Verein wurde am 30. Oktober 1969 als Verein der „Freunde und Förderer der staatlichen Ingenieursschule für Wirtschafts- und Betriebstechnik der graphischen Industrie Stuttgart e. V.“ gegründet. Ein doppelter Namenswechsel war in Jahresfrist notwendig, da sich die Schule von der „Staatlichen Ingenieursschule für Druck“ 1971 zur „Fachhochschule für Druck“ wandelte. Zu den Gründern des Vereins gehörten unter anderem der damalige Rektor der Schule, Prof. Dr. Horst Ohlhaver und der Vorsitzende des Verbandes der Druckindustrie in Baden-Württemberg e. V., heute Verband Druck und Medien, Roland Klett, der dem Verein bis 1974 vorstand.

In der Zeit der Gründung standen der Fachkräftemangel und Diskussionen um die Verbesserung der Ingenieurausbildung im Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion. Auch technisch war es eine Zeit des Umbruchs: Fotosatz und EDV zogen in die Druckereien ein, der Rollenoffset gewann an Bedeutung. Ziel der Gründung des Vereins war es, Einfluss zu nehmen auf die aktuellen Entwicklungen, sowohl was die technische als auch die wirtschaftliche Ausbildung der Studenten anbelangte. Dabei sollte die Hochschule ideell und materiell unterstützt werden, so dass ein Kompetenzzentrum für die Ausbildung in der Druck-branche entstehen sollte. Dies ist auch der Grund, warum, neben den Vertretern der Schule und der Studentenschaft, auch zahlreiche namhafte Unternehmen der Druck- und Zulieferindustrie vertreten sind.

In den folgenden Jahren trug der Verein erheblich zur Förderung des Austausches zwischen Schule und Wirtschaft bei. Neben der Unterstützung der Fortbildung des Lehrkörpers und der Einwerbung von Maschinen und technischen Geräten unterstützte und unterstützt auch heute der Verein kleinere Vorhaben und studentische Projekte. Daneben wird jedes Semester ein Preis für besonderes soziales Engagement ausgelobt.

Verschmelzung

Am 25. Oktober 2003 fanden die ordentlichen Mitgliederversammlungen der Fördervereine der „Hochschule für Druck und Medien“ und der „Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen“ statt, bei der die Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag zwischen beiden Vereinen beschlossen wurde. Somit ist nach der Fusion beider Hochschulen im Jahre 2001 auch die Vereinigung der Fördervereine zum „Verein der Freunde und Förderer der Hochschule der Medien Stuttgart e. V.“ vollzogen.





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