Business Intelligence
"Business Intelligence" (BI) ist die Integration von Strategien, Prozessen und Technologien, um aus verteilten und inhomogenen Unternehmens-, Markt- und Wettbewerberdaten erfolgskritisches Wissen über Status, Potentiale und Perspektiven zu erzeugen.
Der Begriff "Business Intelligence" hat sich in den letzten Jahren vom Modethema zu einem Markt hin entwickelt,
der immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Übersetzt man "Intelligence" mit "Einsicht, Nachricht, Aufklärung" (LEO Deutsch-Englisches Wörterbuch), so handelt es sich bei Business Intelligence um einen Prozess, der eine
bessere Einsicht in das Unternehmen, sowie auf Wirkungsketten geben soll.
Im Zentrum von BI steht ein Prozess, der die Prozess-Schritte "Datenintegration", "Datenspeicherung" und "Datennutzung"
umfasst, um eine zeitnahe Versorgung betrieblicher Entscheidungsträger mit relevanten Informationen für Analyse- und
Entscheidungszwecke zu ermöglichen.
Datenintegration:
Im Rahmen der Datenintegration werden die Extraktion von Daten aus Vorsystemen, ihrer Transformation und des Ladens
in eine Datenbank (Data Warehouses) adressiert.
Datenspeicherung:
Die Speicherung entscheidungsrelevanter Daten erfolgt in einer dedizierten Datenbank - dem Data Warehouse.
Datennutzung:
Der Aufbau eines Data Warehouse und Aufbereitung der Daten dient nur einem
Zweck: entscheidungsrelevante Informationen darzustellen und
weiterzuverarbeiten. Im Vordergrund stehen die unterschiedlichen Bedürfnisse
der Anwender.
Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Peter Lehmann
lehmann@hdm-stuttgart.de