Corporate Communication Lab

Lehre und Forschung in den Studiengängen werden künftig durch ein neues, mit modernster Technologie ausgestattetes Corporate Communication Lab (CCL) bereichert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte einen entsprechenden Antrag im Rahmen des Hochschulbauförderungsgesetzes (HBFG). Für die Einrichtung werden Mittel in Höhe von 100.000 Euro bereitgestellt.

Hintergrund: Kooperative Arbeitssitzungen nehmen heute einen erheblichen Umfang der Arbeitszeit ein. Beispiele solcher Szenarien sind kooperative Produktentwicklungen oder strategische Planungen von Führungsteams. Wissensmedien werden in Meetings zur Entscheidungsvorbereitung und -findung eingesetzt. Entscheidungsträger treffen sich in unterschiedlichen Besprechungssituationen – auch an verschiedenen Orten – um teamorientiert zu Entscheidungen zu gelangen. Diese Umgebungen müssen daher medientechnisch extrem leistungsfähig und flexibel sein.

Lösung: Als Umgebung für das Zusammenführen der benötigten Medienträger wird das Corporate Communications Labs dienen: Zentrales Element ist ein aus mehreren integrierten Plasma-Displays bestehendes Interaktions- und Kommunikationsmedium, das von verschiedenen PCs aus via Graphiktabletts die gleichzeitige Manipulation von Informationsobjekten erlaubt. Die Displays müssen unterschiedlichste Informationsobjekte parallel visualisieren und auditiv erfahrbar machen. Softwaretechnisch gekoppelte, großflächige Plasma-Displays, die in Tische eingelassen sind, ermöglichen ergänzende Informationen (z.B. Projektunterlagen) einzublenden. An diesen Projektionsflächen lassen sich Endgeräte (Notebooks, PDAs, E-Paper) flexibel via Funk-LAN andocken.


Vision des Corporate Communication Lab

Das Labor unterstützt die Entscheidungsprozesse, in dem es eine intersubjektive Kommunikationsgrundlage zwischen den Teilnehmern darstellt. Alle notwendigen entscheidungsrelevanten Informationen sind im Raum verfügbar, Alternativen können dargestellt und die Auswirkungen von Veränderungen im Konzept können im Sinne eines "war rooms", wie er für strategische Szenarien propagiert wird, simuliert werden.

In der Lehre können im Labor die Besonderheiten elektronisch unterstützter Meetings und Entscheidungsfindungen geübt werden. Auch als Meeting-Room für Projekte wird das Labor genutzt werden. Der Umgang mit den speziellen Anwendungssystemen elektronischer Meeting-Rooms ist ein zentraler Baustein der Ausbildung im Studiengang.

Ansprechpartner:
Prof. Holger Nohr
nohr@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Christian Rathke
rathke@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Alexander Roos
roos@hdm-stuttgart.de

Prof. Dr. Peter Thies
thies@hdm-stuttgart.de