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Event Media

Studioproduktion Event Media

Die Studioproduktion Event Media (12 Credits, Workload 360 Stunden) hat zum Ziel, begehbare, interaktive Kommunikationsräume zu realisieren. Diese Räume greifen auf Genres aus der bildenden Kunst, des Ausstellungsdesigns und der medialen Installation zurück. Bei Event Media findet eine Verschmelzung dieser Disziplinen statt. Es können architektonische Raumfolgen sein, aber auch offene Installationen werden. Diese Räume sind real und sinnlich erfahrbar. Man kann hören, sehen, riechen, tasten, fühlen und schmecken. Man kann mediale Applikationen bedienen, Filme, Videos, Animationen sehen, Töne, Geräusche und Musik hören, durch eigene Bewegung im Raum Reaktionen auslösen und so Teil einer räumlichen Inszenierung werden. Die Vorstellungen und Inhalte werden von Studierenden der Studioproduktion erarbeitet und umgesetzt. Jeder Student hat die Möglichkeit in einem oder mehreren Kompetenzfeldern Fähigkeiten zu erwerben, auszubauen und hinzuzugewinnen. In folgenden Bereichen kann mitgearbeitet und können Leitungspositionen eingenommen werden: Standbild und Grafik-Design, Bewegtbild und Animation, Sounddesign und Tonproduktion, Programmierung und Mediensteuerung, Licht und Ausstattung, Rauminszenierung und Bühnenbau, Konzeption und Regie, Sponsoring, Projektmanagement und Produktionsleitung. Unsere Produktionen sind konzeptionell, kreativ und handwerklich gleichermaßen.

Lehrangebot:

Vorlesung Audiovisuelle Technik
Die Studierenden verfügen nach erfolgreichem Abschluss dieser Vorlesung über einen sicheren Umgang mit den Grundlagen der Audio-, Video- und Fototechnik. Erläuterte Bereiche sind insbesondere: Grundlagen der Akustik, Eigenschaften von Mikrofonen, Pegeldefinitionen in der Studiotechnik, Regelverstärker, Video- und Fernsehsignale, Bildaufnahmetechnologien, Fototechnische und Optische Grundlagen, Elektronische Bildverarbeitung.

Vorlesung Grundlagen der Mediengestaltung 2
Das Ziel der Vorlesung ist es, kreative Gestaltungsmöglichkeiten in visuellen Medien zu erarbeiten und zu verbessern. Es werden allgemeine Grundlagen der Fotografie und Beziehungen zwischen verschiedenen fotografischen Medien erläutert. Die Studierenden sollen ästhetische Gestaltungsprinzipien lernen und durch praktisches Arbeiten mit Fotokameras Erfahrung in der digitalen Fotografie sammeln.

Vorlesung Event Media
Lernziele sind: Detaillierte Kenntnisse über Bild-Projektionssysteme unterschiedlichster Art, sowie Plasmabildschirme, LCD/TFT-Bildschirme, LED-Wände, Holoscreen/Holopro, etc. Funktionale Zusammenhänge zwischen Lichtquelle, Bildgeber, Lichtführung, Objektiv und Bildempfangsschicht (Projektionsfläche) sowie Differenzierung zwischen aktiven und passiven Bildgebern. Beherrschen der medienspezifischen Zusammenhänge bei diversen Fachtermini wie ANSI-Lumen, Kontrastumfang etc. LCD-, L-COS-, D-ILA-, DLP/DMD-Projektionstechnologien, Schnittstellen und deren Stellenwert für Event Media. Fachkundige Argumentation bei Event-Media-Konzeptionen, Kostenorientierung, Hardware/Software, Entwicklungstendenzen des Mediums.

Übungen Event Media
Die Studioproduktion Event Media inszeniert in der Regel begehbare und häufig interaktive mediale Erlebnisräume in vielfältigster Form und Ausprägung. Dementsprechend unterschiedlich sind jedes Semester Inhalte, Struktur und natürlich auch Anforderungen an Gerätetechnik und Softwaretools zu deren Erstellung. Dies hat zur Folge, dass es keine allzu umfangreiche eigene Studio-Infrastruktur gibt, sondern regelmäßig Präsentations- und zum Teil auch Produktionsequipment von externen, uns unterstützenden Partnerfirmen zugeliehen wird. Die Übungen Event Media müssen dies berücksichtigen und dürfen nicht eine zu große Einengung dieser "Werkzeuge" vornehmen. Sie sollen den Übungsteilnehmern und künftigen Event-Media-Machern daher einen Eindruck und gewisse Fertigkeiten von einigen Technik-Standards vermitteln, aber auch einen Einblick in Produktion und Wirkung des Mediums an sich ermöglichen.

Seminar Event Media
Die Studierenden werden in weiterführende Theorien und methodische Praxis zu Szenografie, Inszenierung und Dramaturgie für raumbezogene Konzepte eingeführt. Die Grundlage des Raums ist nicht die Einzigartigkeit einzelner Objekte, sondern der Gesamtzusammenhang einer räumlichen Situation für alle diesen Raum definierenden Objekte, Farben, Licht, Architekturelemente und Personen zu erarbeiten und zu begreifen. Der Raum wird als bewegungs- und zeitabhängige Inszenierung verstanden. Unter dieser Voraussetzung sind mit allen Entwurfselementen - neben der konstruktiven Qualität - assoziative und narrative Raumerlebnisse zu schaffen.

Technische Ausstattung

Hardware:
Professionelle Standards in Fotografie, Videoaufnahmetechnik, Medienzuspielung, Display- und Projektionstechnik, Mediensteuerung, Beschallung, Bühnentechnik/Rigging und Beleuchtung.
Software:
vvvv, Processing/Arduino, Dataton Watchout, Wings Platinum, MadMapper, Final Cut Pro, Avid MC, Adobe CS, Vectorworks Spotlight, Inoage Madrix
Räume:
Event-Media-Studio („Spielwiese“) mit 100qm Grundfläche und 6,5m Raumhöhe sowie Lichtschienensystem mit 24-kanaligem Dimmerpack und DMX Lichtstellpult "MA onPC command wing". Diverse Halogen-Studioscheinwerfer sowie LED-Leuchten Clay Paky GlowUp und Mobilight2, Bühnenpodeste Nivoflex, Drahtseil-Hängesystem, Projektionswände Aufpro/Rückpro.

Weitere Informationen zu den Event Media Studioproduktion finden Sie auch in unserem Event Media Blog

Ansprechpartner Studioprduktion Event Media

Name Raum Telefon
Steffen Mühlhöfer
Techn. Angestellter
045 (N) 0711 8923 2233
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