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Süddeutsches Bibliothekar-Lehrinstitut (SBLI)

75 Jahre bibliothekarische Studiengänge in Stuttgart
Dr. Herrmann Waßner und Gattin, 1992

Dem neuen, dynamischen Leiter ab November 1961, Dr. Hermann Waßner, sowie einer stärkeren Aufgeschlossenheit von Stadt Stuttgart und Land Baden-Württemberg ist der bald darauf einsetzende Aufschwung zu verdanken. Neukonzeption, Ausbau und Umstrukturierung folgten Schlag auf Schlag. 1963 begann die in Deutschland bis heute einzigartige Ausbildung von Musikbibliothekaren. 1965 ging die Schule mit dem Status einer Höheren Fachschule als Süddeutsches Bibliothekar-Lehrinstitut in die alleinige Trägerschaft des Landes über.

Getragen von einer Neuausrichtung der Bildungspolitik, ausgelöst von einer drohenden „deutschen Bildungskatastrophe“, erreichte Waßner über Jahre hinweg die kontinuierliche Zuweisung neuer Stellen und auch die Zahl der Studierenden stieg beständig. Die Studieninhalte wurden den aktuellen Anforderungen angepaßt, die Zahl der Studienplätze erhöht. Das SBLI öffnete sich nach außen und gewann sowohl berufs- wie bibliothekspolitisch bundesweit an Einfluß und Ansehen. Nichtsdestoweniger geriet es am Ende der 60er Jahre in Turbulenzen, ausgelöst durch die Studentenbewegung der 68er Generation, die weit in die 70er Jahre hinein spürbar blieben, aber dank des diplomatischen Geschicks Waßners nie ausuferten.

Welche Fächer wurden am SBLI unterrichtet? Wie waren Grundstudium und Wahlbereich aufgeteilt? Das können Sie detailliert im Vorlesungs- und Übungsverzeichnis des Lehrgangs 68/71 für alle Studiensemester dieses Jahrgangs nachlesen.

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