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BI-AbsolventInnen auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Klassifikation

Vom 16. bis 18. Juli fand die 32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klassifikation an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg statt. Die zweitägige bibliothekarische Sektion, die von Hans-Joachim Hermes (TUB Chemnitz) geleitet wurde, stand unter dem Motto „Fortschritte annehmen“. Unter den Vortragenden waren auch eine Absolventin und ein Absolvent des Bachelor-Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement. Vor hochkarätigem Publikum hatten sie die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer von Prof. Heidrun Wiesenmüller betreuten Bachelorarbeiten vorzustellen.

Hannes Schwarzendorfer referierte über „Inhaltliche Erschließung von Altbeständen – Bestandsaufnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten“. Zunächst stellte er die Erschließungssituation und -praxis für historische Drucke in ausgewählten Bibliotheken dar. Herausragend ist hier die Leistung der Österreichischen Nationalbibliothek, die eine nahezu vollständige Erschließung ihrer Altbestände erreicht hat. Im Zentrum der Bachelorarbeit stand eine stichprobenhafte Analyse, mit der die sachliche Recherchierbarkeit von Altbeständen in allgemeinen Bibliothekskatalogen überprüft wurde – mit ernüchternden Ergebnissen! Hannes Schwarzendorfer zeigte jedoch auch mögliche Wege auf, um die derzeitige Situation zu verbessern. Eine Kurzfassung der Bachelorarbeit wird in „Bibliothek – Forschung und Praxis“ 32 (2008), H. 2, erscheinen; ein Preprint ist bereits verfügbar.
Der Vortrag von Claudia Gratz trug den Titel „Autoren und Nutzer als Schlagwortgeber“ und behandelte einerseits Tagging durch Nutzer, wie es mittlerweile auch in einigen Bibliothekskatalogen möglich ist, andererseits die Vergabe von normierten Schlagwörtern in Hochschulschriftenservern auf der Basis der OPUS-Software. Ihre Studie machte dabei sehr deutlich, welche Verständnisprobleme Autoren beim Arbeiten mit einem bibliothekarischen Erschließungssystem haben (woraus auch Schlussfolgerungen für die Recherche gezogen werden können) und wo die Schwachstellen bei der Benutzerführung des OPUS-Systems liegen. Ein Feedback zu ihrem Vortrag findet sich im Blog von Lambert Heller.
Die Arbeiten der beiden Nachwuchswissenschaftler stießen auf großes Interesse und lösten lebhafte Diskussionen im Plenum aus. In Bälde werden sämtliche Vortragsmaterialien der bibliothekarischen Sektion auf dem Publikationsserver der TU Chemnitz abrufbar sein.



Kontakt:
Prof. Heidrun Wiesenmüller
E-Mail: wiesenmueller@hdm-stuttgart.de

05. August 2008

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