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Interkulturelle Erfahrungen in Madrid - Workshop zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit

Teilnehmer am Workshop in Madrid.
Teilnehmer am Workshop in Madrid.
Die Zweigstelle „Villa de Vallecas“ in Madrid-Süd.
Die Zweigstelle „Villa de Vallecas“ in Madrid-Süd.

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die aber einen großen Unterschied machen: so gibt es in Spanien z.B. keine Autorenlesungen, sondern ausschließlich Gespräche mit Autoren oder Personen, die etwas über das Buch erzählen. Von Autoren vorgelesen zu bekommen, würde als sehr merkwürdig empfunden, lesen könne man doch selbst!

Auch kennt man in der bibliothekarischen Fortbildung die Arbeitsform "Workshop", in der die Teilnehmer selbst am Thema arbeiten, nicht. Es war nun eine besondere Herausforderung und interkulturelle Erfahrung für Prof. Susanne Krüger, im Auftrag der Bibliothek des Goethe-Instituts in Madrid nach einer Vortragsreise im April just dies als Fortsetzung anzubieten.

Interkultureller Austausch per "Speeddating"

Im Rahmen Ihres Fortbildungssemesters bereitete Frau Krüger den Workshop vor, der aber nur mit Hilfe der zweisprachigen Mitarbeiterin Anna Maria Ballester-Bohn und der Praktikantin Luisa Schäfer gelingen konnte. Es wurden Arbeitsformen eingesetzt, die schon in der "Summerschool" mit Studenten aus dem Ausland gut ankamen. Kreative Methoden und Diskussionsformen wie das "Kugellager", (was wir moderner in "Speeddating" umbenannten) halfen schnell eine gute Gesprächsbasis zu schaffen.

Zweisprachige Angebote für Eltern und Kinder

Am Vormittag setzte man sich in intensiven Diskussionen mit der Sinus-Milieustudie auseinander, die auch für Spanien durchgeführt wurde. Ausgewählte Textstellen aus dem Essay von Amins Maalouf "Mörderische Identitäten" ermöglichten eine weitere Sensibilisierung für das Thema. Am Nachmittag wurden in 3 Gruppen, die aber alle durchlaufen konnten, praktische Konzepte zur zweisprachigen Arbeit mit Kindern und ihren Eltern erprobt, mit dem aus der Interkulturellen Arbeit in Frankfurt bekannten "Würfel" für Führungen Ideen gesammelt und mit einem einfachen Windows-Softwareprogramm "Fotostory" erste medienpraktische Erfahrungen gemacht, die für alle höchst befriedigend waren. Zugegeben war diese Arbeitsform sehr personal- und zeitaufwendig, die Ergebnisse waren aber umso haltbarer und überzeugender. Und es macht einfach mehr Spass!

Kontakt
Prof. Susanne Krüger
Telefon: 0711 25706-168
E-Mail: kruegers@hdm-stuttgart.de

14. Dezember 2009

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