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Crossmedia Publishing & Management

Publikationen

Stuttgarter Schriften zur empirischen Medien- und Kommunikationsforschung

Die Stuttgarter Schriften zur empirischen Medien- und Kommunikationsforschung sind eine Online-Schriftenreihe, die von Studiendekan Prof. Christof Seeger herausgegeben wird. Sie erscheint im Institut für angewandte Forschung der HdM im Forschungsschwerpunkt "Angewandte Medien- und Kommunikationsforschung (IeMuK)" und versammelt Beiträge aus Studien- und Forschungsarbeiten, deren Inhalte in studentischen Projekten erarbeitet wurden.

Bei Interesse an einer Kontaktaufnahme mit den Autoren wenden Sie sich bitte an den Herausgeber.

 

Ausgabe 5:

Melanie Bächler, Miriam Bernhard, Gloria Dreiseidel, Ann-Christin Kulick, Carolina Philipps, Franziska Tschofen, Magdalena Uelner

Fake News – Konsens und Auswirkungen auf regionale Tageszeitungen

Abstract

Das steigende Aufkommen von Fake News während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016, des Ukrainekonflikts oder der Asylkrise in Deutschland zeigt, dass Fake News generell an Bedeutung gewonnen haben. Die Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes im Juni 2017 verdeutlicht, dass die Relevanz des Themas auf politischer Ebene angekommen ist und konkreter Handlungsbedarf erkannt wurde.

Ziel dieses Bandes der „Stuttgarter Schriften zur empirischen Medien- und Kommunikationsforschung“ ist es, das aktuelle Stimmungsbild zum Thema Fake News und mögliche Auswirkungen durch die Befragung regionaler Redaktionen empirisch zu untersuchen, um aus den
gewonnenen Ergebnissen abzuleiten, ob und inwieweit etablierte Medienmarken in Zeiten von Fake News eine wichtige Stellung einnehmen.

Im Rahmen dieser Studie wurden mit Unterstützung des Verbandes Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V. im Zeitraum von April bis Mai 2017 Redaktionen befragt, welche Positionen regionale Redaktionen gegenüber Fake News einnehmen und wie häufig sie mit zweifelhaften Quellen konfrontiert werden. Es sollte zudem herausgefunden werden, ob die Digitalisierung Einfluss auf die Arbeit der Journalisten nimmt und welche Kontrollmechanismen den Redaktionen für ihre Quellen zur Verfügung stehen, bzw. welche eingesetzt werden.

 

Ausgabe 4:

Maria Holzmann

Realisierung crossmedialer Synergien durch integrierte Redaktionsstrukturen in regionalen Tageszeitungsverlagen.

Abstract

 

Crossmedialität und Medienkonvergenz betreffen heute mehr denn je auch regionale Zei-tungsverlage. Neben sinkenden Auflagenzahlen und einem veränderten Mediennutzungsverhalten der Leser, kämpfen Branche und Verlagshäuser um neue, effiziente Wege der journalistischen Arbeit, die alle relevanten Informations- und Medienkanäle abdeckt. Dementsprechend fokussiert sich dieser Beitrag auf die Thematik crossmedialer Synergien bei integrierten Redaktionsstrukturen in regionalen Tageszeitungen und deren Realisierung.

Ziel dieses Artikels ist es, die aktuelle Situation bei regionalen Tageszeitungen mit integrierten Redaktionsstrukturen – in Form von Newsdesks beziehungsweise Newsrooms – diesbezüglich zu untersuchen und mögliche Realisierungspotenziale von crossmedialen Synergien aufzudecken. Dabei liegt der Fokus auf den redaktionell-organisatorischen Betrachtungsaspekten und nicht auf den technischen Strukturen.

Hierzu werden zehn Experten aus führenden Positionen in Zeitungshäusern, die die oben genannten Kriterien erfüllen, zu relevanten Untersuchungsaspekten interviewt. Aus diesen Experteninterviews geht hervor, dass sich Tageszeitungsverlage konkret mit crossmedialer Arbeit beschäftigen und sich bereits erste Synergieeffekte abzeichnen. Diese werden neben den zu erwartenden zukünftigen Entwicklungen herausgearbeitet und erläutert.

 

 

 

Ausgabe 3:

Prof. Christof Seeger

Employer Branding – Zukunftssicherung für Zeitungsverlage. Eine empirische Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke.

Abstract:

Die Zeitungsbranche, vor allem kleinere Lokalverlage, hat in den vergangenen Jahren auf eine systematische Personalrekrutierung und -entwicklung verzichtet. Das wurde häufig damit begründet, dass sich die Branche in einem extremen Umwälzungsprozess befindet. Zudem konnten Arbeitsprozesse durch Automatisierung und Digitalisierung vereinfacht werden.

Neben den strukturellen Veränderungen in den Presseverlagen erschweren auch die zum Teil unattraktiven Standorte in den ländlichen Gebieten die Personalakquise. Obwohl es nach wie vor einen „Run“ auf Medienberufe gibt, können die Zeitungsverlage offensichtlich nicht in großem Maße davon profitieren, da sie nicht mehr „per se“ als attraktive Arbeitgeber angesehen werden.

Mit der vorliegenden Studie soll zum einen eine Bestandsaufnahme gemacht werden, die den Status Quo beschreibt, es sollen aber auch wichtige Eckpunkte zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke aufgezeigt werden. „Employer Branding“, also die Positionierung einer attraktiven Arbeitgebermarke, ist neben den technischen Herausforderungen das Zukunftsthema für die Zeitungsbranche. Denn wo niemand ist, kann auch keine Zukunft entstehen.

Ausgabe 2:

Margarete Schneider, Elli Unruh:

Ökonomie und Geschäftsmodelle des Journalismus. Beschreibung und Analyse tradierter und innovativer Geschätsmodelle für journalistische INhalte unter besonderer Beerücksichtigung von Pay-Modellen im Internet und auf Mobile Devices.

Abstract:

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets geraten die klassischen Geschäftsmodelle in Presseverlagen immer deutlicher unter Druck. Die Kompensation aus dem Online-Geschäft findet nur zu Teilen statt. Eine zentrale Frage ist demnach, wie mit journalistischen Inhalten auch online Geld verdient werden kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Zahl der Konkurrenten auf den zentralen Kompetenzfeldern von Presseverlagen massiv vergrößert hat und zum Teil zentrale Elemente des Kerngeschäftes von anderen Anbietern übernommen worden sind. Online-Anzeigenplätze werden heute von zahlreichen neuen Anbietern wie Craigslist oder eBay offeriert, auf den Rubrikenmärkten sind mit großen Playern wie Mobile.de oder Immoscout24 mächtige Wettbewerber entstanden. Auf der Inhaltsseite bekommt der klassische Journalismus durch Newsaggregatoren und Blogger zunehmend Konkurrenz. Durch die große Menge an kostenfrei im Internet abrufbaren Informationen gestaltet sich das Erwirtschaften von Online-Vertriebserlösen als sehr schwierig. Die Notwendigkeit, mit digital publizierten journalistischen Inhalten Geld zu verdienen, ist aber gerade auch im Hinblick auf das geänderte Mediennutzungs-verhalten der Leser und sinkende Printauflagen (vgl. BDZV, 2011: 499) geboten, um das Bestehen von professionell-journalistischen Angeboten zu sichern.

Im folgenden Beitrag werden bestehende Bezahlmodelle charakterisiert, geordnet und konkrete Fallbeispiele zur Verdeutlichung herangezogen. Dies bietet einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklungen und kann als Basis für weitere Forschungsvorhaben herangezogen werden.

 

Ausgabe 1:

Christian Heldmaier, Simone Kauschka, Silke Modjesch:

Theoretische Ansätze zur Applikationsoptimierung mittels Conjoint-Analyse. Bedarfsorientierte Darstellungskonzepte und Nutzungsanforderungen an enzyklopädisch-lexikalische Inhalte auf mobilen Endgeräten.

Abstract:

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie mittels einer Conjoint-Analyse eine ideale Ausgestaltung von Features mobiler Applikationen (Apps) erreicht werden kann. Anhand eines enzyklopädisch-lexikalischen Werkes wurde die Forschungsfrage empirisch untersucht.
Im Ergebnis lieferte die durchgeführte Conjoint-Analyse eine Übersicht der Produktfeatures, die als optimal an die Kundenwünsche angepasst gelten können und somit einer in der Folge zu erstellenden App einen hohen „Fit-To-Market“ garantieren.
Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass sich die Conjoint-Analyse als methodischer Ansatz durchaus auf medienspezifische Fragestellungen anwenden lässt, auch wenn dies in der Vergangenheit eher der Ausnahmefall war.

Verstanden

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