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Druck und Verpackung 01. August 2017

Hochschule der Medien plant "Production Space"

Die Hochschule der Medien (HdM) richtet ihre Druck- und Verpackungsstudiengänge neu aus. Im Oktober 2017 starten die ersten Studenten im Studiengang Integriertes Produktdesign, ein Semester später legt der englischsprachige Bachelorstudiengang Print-Media-Technologies los. Für optimale Studienbedingungen plant die HdM bis zum Herbst 2018 die Einrichtung eines "Production Space". Dafür investiert sie insgesamt rund 500.000 Euro in Baumaßnahmen, Technologie und Ausstattung.

Zur Detailansicht Der 3D-Druck wird bis zum Wintersemester 2018/2019 ausgebaut
Der 3D-Druck wird bis zum Wintersemester 2018/2019 ausgebaut
Zur Detailansicht Mit der Heftmaschine wird unter anderem die Studierendenzeitschrift geheftet
Mit der Heftmaschine wird unter anderem die Studierendenzeitschrift geheftet
Zur Detailansicht Der neue Lasercutter kann Materialien bis zu einem Format von 100 mal 160 cm schneiden (Fotos: Kerstin Lauer)
Der neue Lasercutter kann Materialien bis zu einem Format von 100 mal 160 cm schneiden (Fotos: Kerstin Lauer)

In dem "Production Space" sollen vorhandene Technologien gebündelt, aktuellen Entwicklungen angepasst und neu ausgerichtet werden, damit sie noch besser und vor allem fächerübergreifend genutzt werden können. Eine Einweihung ist voraussichtlich für das Wintersemester 2018/2019 vorgesehen.

Selbst machen und verstehen

"Der Arbeitsmarkt braucht hoch qualifizierte Absolventen für die Zukunftsfelder der Druck- und Verpackungsbranche. Dafür schaffen wir die Strukturen an der HdM. Wir wollen die Zukunft mitgestalten - als treibende Kraft", erklärt HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos. Bisher habe man sich stärker an einer industrienahen Ausstattung orientiert. Immer kürzere Innovationszyklen mache es den Hochschulen zunehmend schwerer, die Technologie-Sprünge in der industriellen Dimension eins zu eins nachzuvollziehen. Auch der Digitalisierung der Branche gelte es Rechnung zu tragen, erläutert Roos. "Wir haben uns gefragt, was im Kern für die Ausbildung kompetenter Druck- und Verpackungsingenieure wichtig ist, und planen nun, unsere Techniken und Technologien in einem 'Production Space' zu bündeln. Dieser umfasst forschungsfähiges Equipment zum Messen, Testen und Analysieren, aber auch Equipment zum Selbermachen, um die Funktionsweise zu verstehen", sagt Studiendekan Prof. Volker Jansen. Die HdM wolle in Richtung "rapid prototyping" und "Auflage 1-Produktion" gehen.

Neue Organisation

Der "Production Space" soll in sogenannten "Factories" aktuelle, strategische Themen umfassen: 3D-Druck, IT, Print, Prepress-Workflow, Postpress und Digitalmarketing. Auch die Bereiche "Creative Technologies" und "Logistics" sind vorgesehen. "Dort sollen vor allem Prototypen und Kleinserien entstehen", erklärt Jansen.

Für den "Production Space" organisiert die HdM ihren Maschinenpark im Druckbereich neu: Der 3D-Druck wird bis zum Wintersemester 2018/2019 ausgebaut und in einem neuen Labor angesiedelt, Lasercutter und Heftmaschinen wurden bereits neu angeschafft. Außerdem ist eine Lackierkabine geplant, auch eine Andruckpresse und eine neue Digitaldruckmaschine sind vorgesehen.

Hintergrund

Die HdM will ihre druck- und verpackungstechnischen Studienangebote bis Mitte 2018 den Anforderungen der Branchen anpassen. Zum Sommersemester 2018 startet der englischsprachige Bachelorstudiengang Print Media Technologies für Studieninteressierte aus dem In- und Ausland. "Er macht Absolventen fit für den Austausch auf internationaler Ebene", so Studiendekan Jansen. Im Studienbereich Verpackung wird das Thema Logistik verankert. Der neue Studiengang Integriertes Produktdesign beginnt im Oktober 2017. Im Studiengang Print-Media-Management können sich die Studenten für die Schwerpunkte "Media Design" oder "Packaging and Print" entscheiden. Bei "Digital Publishing" steht die Vermittlung von IT- und drucktechnischen Inhalten im Vordergrund.

Die HdM bietet insgesamt sieben Bachelor- und zwei Masterstudiengänge im Druck- und Verpackungsbereich an. Die Gremien der Hochschule hatten den Konzepten zur Weiterentwicklung im Sommersemester 2016 zugestimmt.

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