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Praxis- und Studiensemester

365 Tage in China

Yvonne Lechner, eine Siebtsemestlerin, studiert den Deutsch-Chinesischen Studiengang Druck- und Medientechnologie (DCB) an der Hochschule der Medien (HdM). Sie hat zwei Semester in China absolviert und viele neue kulturelle, lehr- und sittenreiche Eindrücke gesammelt.


Yvonne Lechner ist auf Erkundungstour in Shanghai.

Sie lebte mit rund 15 Millionen Einwohnern in der Weltmetropole Shanghai und in Xian. Das Leben dort war für sie im Gegensatz zur Heimatstadt Stuttgart, die nur rund 600.000 Einwohner hat, ein kontrastreiches und ein einzigartiges Kultur- und Berufserlebnis.

Erfahrung im Ausland sammeln


Im DCB-Studiengang zählt das Auslandstudium von zwei Semestern zum integralen Bestandteil des Studiums. Yvonne absolvierte im Laufe des fünften Semesters einen vertiefenden Intensivchinesischsprachkurs und ein Projekt in chinesischer Sprache an der Technischen Universität Xi‘an sowie ein zehn wöchiges Praktikum im international tätigen Unternehmen Flint Group Flexographic Products in Shanghai. Dabei hat sie ihr Wissen direkt an den Maschinen verschiedener Hersteller vertieft und den gesamten Workflow der Flexodruckplattenherstellung kennengelernt. In einer Projektgruppe analysierte sie das Thema „Auswirkungen der Plattenherstellungsparameter auf die Härte der Flexodruckplatte". Die relativ familiäre Arbeitsatmosphäre bot ihr die Möglichkeit sich mehr im Unternehmen einzubringen und viel Neues zu lernen: „Wir waren immer gemeinsam mit den Mitarbeitern und dem Chef beim Mittagessen in einem Restaurant, wo auch immer die Geschäftsbesprechungen stattfanden.", berichtete Yvonne Lechner. Im sechsten Semester studierte sie drucktechnische Fächer an der Technischen Universität Xi'an.

Das Leben in China


Auch außerhalb der Arbeit gab es sehr viel Neues zu erleben: Das Stadtleben, die Landschaft sowie die Kultur, die viele Unterschiede zur westlichen Lebenswelt darstellen. Das zeigte sich besonders im Alltag: Im Restaurant bestellt nicht jeder ein Menü einzeln für sich, sondern es werden verschiedene Gerichte bestellt, von denen sich jeder etwas nehmen kann. Die Rechnung wird im Wechsel immer nur von einer Person beglichen, Trinkgeld gibt es nicht. Auch die traditionellen Sitten stellen einen bunten Kontrast zum Westen dar: Traditionsgebundene Menschen leben ungern im vierten Stock, weil die Zahl vier (四) ähnlich wie Sterben (死) klingt und an fast jeder Haustür hängt ein Glückszeichen (福). Am meisten beeindruckte sie die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft der Chinesen: „Wenn ich nach dem Weg gefragt habe und die Person nicht wusste, wie ich dort hin komme, hat sie nicht einfach gesagt, sie wüsste es nicht, sondern solange Passanten gefragt, bis sie mir die gewünschte Auskunft geben konnte.", erzählte sie schmunzelnd.


Nach ihrer Rückreise in die Heimat erinnert sich Lechner gern an die Zeit zurück. Das Leben in China war für sie eine prägende Erfahrung, daher will sie auch nach ihrem Abschluss für ein internationales Unternehmen arbeiten, das Geschäftsbeziehungen mit China pflegt.

Anastasia Schmidt

 

27. Juni 2014


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