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Institut für Moderation

"Neugier ist beim Moderieren keine Charakterschwäche"

Das Institut für Moderation (imo) feierte am Freitag, den 13. September 2019, sein zehnjähriges Bestehen. Zu dem öffentlichen Festakt an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart erschienen zahlreiche Gäste, wie Absolventinnen und Absolventen des Qualifikationsprogramms, Initiatoren des Instituts sowie die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Petra Olschowski.

10 Jahre Institut für Moderation
(Fotos: Institut für Moderation)

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Das Podium diskutiert die Frage, welche Rolle Moderatorinnen und Moderatoren in digitalen Zeiten haben. Foto: Institut für Moderation

Das Podium diskutiert die Frage, welche Rolle Moderatorinnen und Moderatoren in digitalen Zeiten haben. Foto: Institut für Moderation

Die Festveranstaltung thematisierte eine drängende Frage der Branche: "Welche Rolle spielen Moderatoren im digitalen Zeitalter?". Die imo-Absolventin und SWR-Aktuell-Moderatorin Stefanie Germann führte durch die Veranstaltung. Staatssekretärin Petra Olschowski eröffnete das Jubiläum mit einem Grußwort: "Moderatorinnen und Moderatoren müssen in schwierigen Situationen nicht nur bestehen, sondern auch gestalten können. Das imo steht dabei für einen hohen Anspruch in der Moderatorenausbildung."

Neue Herausforderungen in einer sich ändernden Medienwelt

Im anschließenden Podium diskutierten Prof. Dr. Michael Steinbrecher (Wissenschaftler und TV-Moderator, bekannt vom ZDF Sportstudio sowie dem SWR Nachtcafé), Nicole Köster ("Leute"-Moderatorin SWR1 und imo-Dozentin), Laura Terberl (Podcast-Chefin der Süddeutschen Zeitung und imo-Absolventin) sowie Helene Reiner (Host des Instagram-Nachrichten-Kanals "News-WG" vom BR und imo-Absolventin). Neben der unterschiedlichen Anspruchshaltung in verschiedenen Formaten handelte die Debatte auch von der Glaubwürdigkeit in der Moderation. In Steinbrechers Augen hat die Digitalisierung vor allem eine individualisierte Massenkommunikation hervorgebracht, die auch Auswirkungen auf die Rolle der Moderation nimmt. Köster ergänzt: "Moderatoren sollten immer auch als Anwälte der Zuschauer und Hörer fungieren." Schließlich herrschte bei den Podiumsteilnehmern Einigkeit darüber, dass für die Moderation dieselben Gütekriterien gelten, wie für andere Sparten des Journalismus.

Neugierde als Charakterstärke in der Moderation

Nach der Podiumsdiskussion war es an der Zeit, einige Stimmen der Auswahljury des Instituts zu hören. Dazu war unter anderem Dr. Katrin Hassenstein - Professorin im Studiengang Crossmedia-Redaktion/Public Relations an der HdM -  geladen. Sie erläuterte, dass im zweitägigen Casting nicht nur auf eine journalistische Ausbildung gesetzt wird, sondern auch Wert darauf gelegt werde, dass die Bewerber untereinander gut harmonieren. Auch das sei eine Anforderung an den geeigneten Nachwuchs im Qualifikationsprogramm.

Abschließend wurde der Gründervater des imo, Prof. Dr. Wieland Backes, auf die Bühne gebeten. Der TV-Moderator hat das Institut an der HdM vor zehn Jahren gegründet, um bewusst journalistische Qualitätsstandards für die Moderation zu setzen. "Neugier ist beim Moderieren keine Charakterschwäche". Diesen Wesenszug setzt er als unerlässliche Eigenschaft für einen kompetenten Moderator voraus.  

Beim anschließenden Get-Together mit Flying Buffet konnten die Gäste networken und in Erinnerungen an die letzten zehn Jahre des imo schwelgen. 

Margarita Fangrat

VERÖFFENTLICHT AM

16. September 2019

KONTAKT

Prof. Stephan Ferdinand

Medienwirtschaft

Telefon: 0711 8923-2256

E-Mail: ferdinand@hdm-stuttgart.de

Christiane Delong

Institut für Moderation

Telefon: 0711 8923-2269

E-Mail: delong@hdm-stuttgart.de

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