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Die Alumni der HdM, Teil 82

Mit einem Start-up Richtung Zukunft

Leonie Eißele hat 2015 an der Hochschule der Medien (HdM) ihren Abschluss im Bachelorstudiengang Werbung und Marktkommunikation gemacht. Heute arbeitet sie als Beraterin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und ist Co-Founderin von "The Closest Loop".

Leonie Eißele, Foto: privat

Leonie Eißele, Foto: privat

Nach ihrem Abschluss an der HdM konnte Leonie Eißele in einem Masterstudiengang of International Business and Sustainability ihre Leidenschaft für das Thema Nachhaltigkeit ausbauen. Mit Niklas Heinzerling, ebenfalls ehemaliger Bachelorstudent der HdM, hat sie eine Crowdfunding-Kampagne für ihr gemeinsames Start-up "The Closest Loop" gestartet. Das Unternehmen der beiden will eine ökologische Schwammalternative aus einem Kürbisgewächs anbieten, der Luffa Gurke. Das junge Start-up möchte den erstmaligen Anbau von Luffa-Gurken in Deutschland ermöglichen und eine nachhaltige Alternative zu aus Plastik bestehenden Spülschwämmen für die Küche schaffen.

Alumni Sprechstunde mit ...

Name: Leonie Eißele

Alter: 29

Studiengang an der HdM: Werbung und Marktkommunikation

Jahr des Studienabschlusses: 2015

Thema der Abschlussarbeit: "Ein rekonstruktiver Vergleich der Orientierungsmuster zum Thema Reisen"

Stationen nach der HdM:

2016-2018: Unternehmensstrategie und PR bei Porsche Engineering

2018-2020: Master of International Business and Sustainability an der Universität Hamburg

2020: Gründung "The Closest Loop: ökologische Schwammalternativen aus Luffa"

2020: Anstellung als Beraterin Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei der Energie-Handels-GmbH & Co. KG (EHA) in Hamburg

Berufsbezeichnung: Co-Founderin von The Closest Loop und Beraterin Klimaschutz und Nachhaltigkeit

 

HdM: Wie war Ihr letzter Tag als HdM-Studentin?

Leonie Eißele: Unspektakulär. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Danach, dachte ich, würde ich richtig schön gefeiert werden mit einem Sektfrühstück. Das hat zwar auch stattgefunden, leider war ich so müde von den Nachtschichten im Studium, dass ich ziemlich direkt danach erst einmal für einen langen Mittagsschlaf ins Bett gefallen bin.

HdM: Wie war der erste Tag nach dem Abschluss?

Leonie Eißele: Es hieß: Sachen packen für eine längere Reise in Mexiko! Das war aber auch ganz gut. Denn es kann ja manchmal auch ein ganz schön komisches Gefühl sein, wenn plötzlich die "Hauptaufgabe" wegfällt.

HdM: Wo haben Sie in der HdM am liebsten studiert?

Leonie Eißele: Ganz klassisch in der Bib! Am liebsten immer mit ein paar Freunden, damit es auf keinen Fall passiert, dass man die Kaffeepausen vergisst.

HdM: Wie sieht Ihr heutiger Arbeitsplatz aus? Bitte beschreiben Sie ihn in wenigen Worten.

Leonie Eißele: Als Klimaschutzberaterin habe ich einen klassischen Arbeitsplatz: Tisch, Stuhl, Laptop. Bei meiner Arbeit für unser eigenes Start-up The Closest Loop ist mein Lieblingsarbeitsplatz tatsächlich das Sofa, direkt neben unserem großen Wohnzimmerfenster.

HdM: Wie fing ein typischer HdM-Tag bei Ihnen an?

Leonie Eißele: Wie vermutlich bei 95 Prozent der anderen Studenten auch: etwas zu spät aufstehen, schnell schnell fertig machen, aus dem Haus gehen und sich fest vornehmen, am nächsten Tag viel mehr Zeit einzuplanen, um endlich mal entspannt anzukommen.

HdM: Was machen Sie heute zuerst, wenn Sie anfangen zu arbeiten?

Leonie Eißele: Den Laptop anschalten, Mails lesen, dann erstmal Kaffee. Danach geht's dann so richtig los.

HdM: Wer war Ihr Lieblingsprof an der HdM und warum?

Leonie Eißele: Ich mochte Prof. Gabriele Kille sehr gerne - ihre Vorlesungen, aber auch ihre persönliche Art und Kreativität. Viel gelernt habe ich auch bei Prof. Dr. Swaran Sandhu. Mein Wissen in Public Relations habe ich vor allem ihm zu verdanken!

HdM: Welche Vorlesung ist Ihnen am meisten hängen geblieben und warum?

Leonie Eißele: Soft Skills bei Prof. Dr. Thomas Lehning. Das war damals für mich eher eine Qual. Ich mochte es nicht gerne im Mittelpunkt zu stehen und zu präsentieren.

HdM: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Studentin wären?

Leonie Eißele: Das meiste würde ich genauso wieder machen.

HdM: An was arbeiten Sie gerade?

Leonie Eißele: Gerade arbeiten wir mit Hochdruck an unserem Start-up - The Closest Loop. Wir wollen eine ökologische Schwammalternative entwickeln. Unser Ziel ist es, lange Transportwege und somit CO2- Ausstöße, Verpackungsmaterial und Mikroplastik in unserem Abwasser zu vermeiden.

 

Giulia La Manna

VERÖFFENTLICHT AM

20. Februar 2020

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Jolie

am 20.11.2020 um 12:49 Uhr

Super, dass Leonie jetzt an ihrem eignen StartUp arbeitet. Habe eben noch darüber gelesen, klingt wirklich sehr spannend! Hier gibt es ein cooles Interview: https://my-green-choice.de/magazin/interview-the-closest-loop/

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