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Hochschule der Medien

Kommentare zum Beitrag "Hauptsache, man macht's"

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Partys feiern, Gras rauchen und bis in die Nacht philosophieren. Lange Jahre war dies das allgemeine Bild von Studenten, aber diese Zeiten sind längst vorbei. Ein entspanntes Studentendasein gibt es heutzutage nicht mehr. Vielmehr arbeiten Studenten neben dem Studium, um sich die akademische Ausbildung leisten zu können oder ihr Privatleben zu finanzieren. Was bringen Studentenjobs außer "Kleingeld"?


Prokatination

25.05.2016 | 18:26 Uhr
Die westliche Leistungsgesellschaft ist doch bescheuert und ich sträube mich zutiefst gegen den gesellschaftlichen Druck zur Selbstoptimierung. Existenzstützende Nebenjobs kann niemand schlechtheißen, aber ich will die schönste Zeit meines Lebens nicht mit "Weiterbildung" zufplastern, mein Studium nimmt meine Zeit momentan absolut ausreichend in Anspruch. Weil es nun aber genug Leute gibt, die dieser Karotte hinterherlaufen (und dann mit 50 Jahren eine Midlifecrisis bekommen), sehe ich mich mit einer selbstzerstörerischen Meute von Akademikern konfrontiert, welche durch solche Beiträge angetrieben wird und die sonstige zukünftige Arbeitnehmerschaft mit in den Abgrund reißt. Wo ist hier die Notbremse?
Zitat Hartmut Roa: "[...]Burn-out-Raten und Angsterkrankungen nehmen bei Studenten wirklich zu. [...] Die Zahl der legitimen Erwartungen, mit denen Studenten konfrontiert sind, explodiert. Das Auslandssemester, die zweite Fremdsprache, das sportliche, musische oder ehrenamtliche Engagement — diese diffusen Erwartungen fühlen die Studierenden. "


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