Aktuelle Forschung, Projekte und Studien



›Automatisiertes ELSI-Screening & Assessment-Tool für MTI-Forschungsvorhaben (ELSI-SAT)

ELSI im Forschungsfeld der Mensch-Technik-Interaktion
Im Forschungsprojekt ELSI-SAT wird eine Software entwickelt, die Forscherinnen und Forscher bei der Berücksichtigung ethischer, rechtlicher und sozialer Aspekte unterstützt. Über einen Fragenkatalog ermittelt die Software für den Nutzer relevante ELSI-Gesichtspunkte und zeigt diese auf. Dadurch findet eine Sensibilisierung, Reflexion und Evaluation ethischer, rechtlicher und sozialer Fragen statt. Dies ermöglicht Forscherinnen und Forschern noch nicht berücksichtigte ELSI-Implikationen zu erkennen und einzubeziehen.

Laufzeit des Projektes: 01. April 2019 - 30. September 2020

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›Smartphone-basierte Analyse von Migrationstrends zur Identifikation von Schleuserrouten (SmartIdentifikation)

Die Flüchtlingswelle 2015/16 hat Einsatzkräfte und Migrationsmanagement sowohl in Österreich als auch in Deutschland an ihre Grenzen geführt. Daher ha­ben beide Länder beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und auf bilateraler Ebene gemeinsam zu forschen, um Schleuserkriminalität zu bekämpfen und das Migrationsmanagement zu optimieren. Zentraler Ver­besserungsbedarf besteht dabei in der Überprüfbarkeit der Angaben von Migrantinnen und Migranten ohne gültige Dokumente. Daher sollen mobile Systeme zur Unterstützung der Polizeikräfte im operativen Einsatz entwickelt werden.

Laufzeit des Projektes: 01. April 2018 - 31. März 2020

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›Präventive digitale Sicherheitskommunikation (PräDiSiKo)

Prävention durch Kommunikation
Das Projekt PräDiSiKo erforscht neue Ansätze zur Sicherheitskommunikation zwischen öffentlichen Stellen und dem Bürger. Zu den Zielen gehört die Analyse bestehender Kommunikationskanäle der öffentlichen Sicherheit, den dort vermittelten Inhalten und das Nutzerverhalten auf den entsprechenden Seiten. Mithilfe theoretischer Modelle sollen narrative Botschaften entworfen und auf einem eigens eingerichtete Online-Portal angeboten werden, die für den Bürger verständlich, leicht abrufbar und im Alltag anwendbar sind. Die Vermittlung verschiedener Ansätze zur Zivilcourage, soll das Sicherheitsbefinden steigern und zur allgemeinen öffentlichen Sicherheit beitragen. PräDiSiKo setzt beim Bürger an, der angesprochen und unterstützt werden soll – dadurch kann jeder zur Sicherheit im öffentlichen Raum beitragen.

Laufzeit des Projektes: 1. November 2016 - 30. Oktober 2019

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›Kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion (KoFFI)

Sichere, effiziente und kontrollierbare Interaktion mit autonomen Fahrzeugen
Die Entwicklungen neuer Fahrzeugtechniken und Mobilitätsszenarien, bei denen der Mensch zunehmend in seinen Handlungen durch Automation nicht nur unterstützt, sondern teilweise ganz ersetzt wird, zeichnen das teil- und vollautomatisierte Autofahren aus. Das Projekt KoFFI steht für eine kooperative Fahrer-Fahrzeug-Interaktion und erforscht unterschiedliche Strategien und Szenarios für die Konzeptionierung eines multimodalen Interaktionssystems, in dem der Mensch mit der Maschine im teil- und vollautomatisierten Fahrzeug in Zukunft zuverlässig und partnerschaftlich agieren kann. Das wesentliche Ziel von KoFFI ist die Erforschung, wie man die Interaktion zwischen Mensch und Maschine unter Berücksichtigung aller Kommunikationskanäle und im Hinblick auf die Komplexität von Situationen im Straßenverkehr, optimal gestalten kann.

Laufzeit des Projektes: November 2016 - Oktober 2019

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›Learning Analytics für Prüfungsleistungen und Studienerfolg (LAPS)

Data Mining für eine bessere Studienberatung
Die an der Hochschule der Medien (HdM) entwickelte und beispielhaft implementierte Learning-Analytics-Software S-BEAT (Studierenden Beratungs- und Analyse-Tool) zeigt, dass durch die Analyse sozio-demografischer Daten und von Prüfungsleistungen von bereits exmatrikulierten Studierenden auf das Risiko eines Studienabbruchs von aktuell immatrikulierten Studierenden geschlossen werden kann. Im Projekt „Learning Analytics für Prüfungsleistungen und Studienerfolg“ (LAPS) soll die Software S-BEAT erweitert werden, so dass sie zur Unterstützung der Beratung von Studierenden in allen Studienphasen eingesetzt werden kann. Dabei soll nicht nur die Studienabbruchswahrscheinlichkeit, sondern auch die Studienerfolgswahrscheinlichkeit ermittelt werden. Die Diskussion um den Einsatz von Big Data-Analysen zeigt aber auch, dass hier ein hochsensibler Umgang mit den Analyseergebnissen notwendig ist, die im Kontext des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung gesehen werden muss.

Laufzeit des Projektes: 01. Oktober 2016 - 30. September 2018