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Wird jetzt alles digital?

Wird jetzt alles digital?

Die Digitalisierung hat in den verschiedensten Bereichen der Arbeitswelt und unseres Lebens Einzug gehalten. Oft lässt sich die Digitalisierung auch gar nicht mehr wegdenken. Und tatsächlich: Viele Prozesse sind ohne digitale Strukturen gar nicht mehr möglich. Die moderne Kommunikation hängt davon ab und damit auch die meisten wirtschaftlichen Angelegenheiten auf dem Weltmarkt. Im Kleinen sind es Onlineshopping, Onlinebanking, Surfen und Chatten, die mit der Digitalisierung einhergegangen sind. Ein Leben ohne kann sich kaum jemand mehr vorstellen. Aber hat die Digitalisierung auch Grenzen? Und wenn ja, wo liegen die diese?

Digitalisierung im Alltag

Die Digitalisierung unseres Alltags ist ein schleichender Prozess, der nicht von heute auf morgen stattfindet. Allerdings hat sich in den Jahren seit der Einführung des Internets vieles getan. Die Datenübertragung wurde immer schneller, die Nutzung des Internets immer günstiger und auch die Endgeräte wurden immer erschwinglicher. Seit der Einführung des Smartphones haben die Internetnutzung und auch die Digitalisierung einen enormen Aufschwung erfahren. Immer mehr Angebote und Informationen wurden im Internet zugänglich gemacht. Heute lässt sich selbst der Schlüsseldienst online bestellen. Gekauft wird immer mehr in den Weiten des Internets und selbst Finanzgeschäfte müssen heute nicht mehr in der Bank besprochen und abgeschlossen werden.

Quelle: https://pixabay.com/de/integration-gesicht-bin%C3%A4r-code-3527269/
 

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei uns Behördengänge online erledigt werden können. Als europäischer Vorreiter gilt hier Estland. In dem kleinen Land am Baltikum hat die Digitalisierung weit um sich gegriffen. Schulen nutzen digitale Angebote, Bürger können ihre Gesundheitsdaten online überprüfen und Ausweise, Zulassungen und Dokumente online anfordern. Dazu bekommt jeder Bürger einen eigenen Account mit Zugangsdaten. Die Digitalisierung des Alltags ist dort sehr weit vorangeschritten. Nachteile sehen die Bürger darin nicht, Sicherheitsbedenken sind zwar vorhanden, aber auch der Papierkram ist nicht ganz ohne Risiken. In Deutschland wird es wohl noch eine Weile dauern, bis man seinen Ausweis online anfordern kann.

Die Risiken der digitalen Welten

Alles online erledigen ist zwar schön und gut, aber es birgt auch Risiken, die nicht unbekannt sind. Betrüger nutzen die digitalen Strukturen, um an empfindliche Daten und auch Geld zu kommen. Nicht selten werden bei groß angelegten Hackerattacken auch Großunternehmen und ganze Serverstrukturen angegriffen, mit bislang geringen Schäden. Denn die Sicherheitssysteme sorgen für eine gute Sicherheit, wenn auch keine perfekte. Deutlich häufiger werden Privatpersonen angegriffen und betrogen, die sich mit Internetsicherheit vielleicht nicht so gut auskennen. Repräsentative Befragungen ergeben regelmäßig, dass viele Computerbesitzer nicht einmal einen Virenscanner besitzen.

Dabei kann man mit einfachen Mitteln für ein Mehr an Sicherheit sorgen. Virenscanner und Malwarescanner sollten immer auf dem Laufenden gehalten werden und den Computer regelmäßig scannen. Passwörter sollten sicher gewählt werden und in gewissen Abständen verändert werden. Vertrauliche Daten sollten nie auf unsicheren Seiten geteilt werden. Unseriöse Seiten und Downloads sollten gemieden werden. Auch der Router sollte in gewissen Abständen upgedated werden, denn vor Kurzem wurde bei vielen Routern eine Sicherheitslücke entdeckt, die als Einfallsloch für Kriminelle dienen konnte. Selbst viele Prozessoren, also die Hardware der Computer, ist nicht mehr gänzlich sicher. Meltdown und Spectre sind hier wohl jedem ein Begriff.

Die Digitalisierung zur Weltverbesserung

Mit der Digitalisierung kann unsere Gesellschaft nachhaltig verändert werden. Zwar werden viele Jobs wegfallen und durch Maschinen und künstliche Intelligenz ersetzt werden. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Menschen mehr Zeit für sich haben. Richtig umgesetzt, das heißt mit dem Grundeinkommen, kann die Digitalisierung für eine gerechtere Verteilung von Gütern und Geld sorgen. Mit der Digitalisierung können auch der Personentransport und die Logistik optimiert werden. Smarte Städte werden einmal unsere Landkarten prägen. Energieeffizient, digital und intelligent. Der nächste Schritt wird mit der künstlichen Intelligenz eingeläutet werden. Weit entfernt ist dieser Schritt auf jeden Fall nicht mehr.

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