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Content in digitalen Medien sinnvoll umsetzen

Content in digitalen Medien sinnvoll umsetzen

Die Medienlandschaft ist ein weites Feld und bietet nicht nur deshalb vielfältige Möglichkeiten. Dank technologischer Fortschritte ist die Gestaltung der Medien ein dynamischer Vorgang, der sich stets verändert. Die digitalen Herausforderungen sind für Unternehmen aller Art gegeben und müssen je nach Themengebiet durch Medienexperten mit unterschiedlichen Fähigkeiten gelöst werden. Das betrifft verschiedenste Medien, aber vor allem die Internetpräsenz, die Kommunikation und die Werbung. Wichtig ist dabei, dass der Content für die Nutzer in der jeweils relevanten Form umgesetzt wird.

Drei Zeitungen auf einer Türschwelle

Printmedien werden aufgrund von der Verbreitung des Internets und Smartphones immer unwichtiger, dennoch halten Unternehmen häufig an alten Verfahrensmustern fest. Bildquelle: stevepb / Pixabay.com

 

Digitalisierung verändert Informationsverteilung

Medien nehmen die Rolle des Vermittlers von Inhalten ein. Die Digitalisierung und die dadurch entstandenen vielfältigen Wege der Informationsvermittlung sind aber speziell durch das Internet schwer überblickbar geworden. Die klassischen Printmedien haben zwar immer noch ihre Daseinsberechtigung, doch ihre Bedeutsamkeit schwindet. Fernsehprogramme haben ihren Zenit ebenfalls überschritten. Streaming-Dienste haben ihren Siegeszug dank Netflix und Co. angetreten. Es gibt darüber hinaus weitere Online-Angebote der Medien und mobile Apps, die um die Aufmerksamkeit der Nutzer buhlen.

Und die Nutzer erwarten nun einmal Content, der sich ihren Themen anpasst bzw. so konsumieren lässt, wie sie es vorziehen. Trotzdem agieren Unternehmen immer noch analog. Medienmacher mit verschiedensten Fähigkeiten sind daher gefragt. „Als Medienexperte stehen einem beruflich alle Türen offen. Dabei ist es unwichtig, ob man eine Marketing-Agentur leitet oder eine Vergleichsseite für Online-Casinos betreibt“, erkennt auch der Inhaber von casinovergleich.eu die Wichtigkeit der Medienexperten.

Dabei ist es wichtig, zu wissen, welche Form des Konsums das Publikum bevorzugt. Die stete Verfügbarkeit des Internets ermöglicht den Nutzern die Informationsbeschaffung genau dann, wenn sie benötigt wird. Die Nutzung von Suchmaschinen bringt die Suchergebnisse in eine geordnete Form – allerdings nach Themen und nicht nach Medium.

Weg vom Marketing, hin zum Content

Allerdings liegt der Fokus vieler Unternehmen auf dem Marketing. Das schließt auch die Suchmaschinenbetreiber mit ein. Viel wichtiger ist allerdings die Informationsvermittlung an die Konsumenten. Dadurch wächst auch der Druck auf die Publisher, weil sie sich verstärkt den Ansprüchen der Zielgruppen anpassen müssen. Dafür ist entsprechendes Know-how nötig.

Das ist natürlich auch ein Grund, warum es diverse Schwerpunkte in den Studiengängen der HDM gibt. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien führt die Wirtschaft und die Technologie zusammen. Die Bereiche Werbung und Marktkommunikation decken die Konzeption von Kommunikations- und Werbeinhalten ab. Auch audiovisuelle Medien werden immer wichtiger, weil die technologischen Sprünge der letzten Jahre die Vermittlung von Informationen verändert haben.

Offenkundig verändert die Digitalisierung auch den Journalismus. Die Wichtigkeit der publizistischen Arbeit wird dadurch aber nicht geschmälert, nur die Art der Content-Bereitstellung hat sich verändert und wird sich auch weiterhin verändern. Die Mediennutzer suchen weiterhin nach qualitativ hochwertigem Content – allerdings auf YouTube und nicht mehr im Kiosk. Ratgeber werden durch Erklärvideos auf Videoplattformen ersetzt. Fernseher sind immer noch in fast jedem Haushalt vorhanden, allerdings wird das Fernsehprogramm meist nur noch „nebenbei“ genutzt. Um potentielle Kunden zu gewinnen, verändert das auch das Vorgehen der Werbetreibenden.

Fokus auf den Konsumenten

Die Präsenz im Internet ist daher für kein Unternehmen zu unterschätzen. Die Bereitstellung von Content und Dienstleistungen geschieht dabei durch verschiedenste Mediengestaltung. Medieninformatiker sorgen für die Umsetzung in mobilen Apps. Passendes Informationsdesign muss dabei auf die Zielgruppe angepasst sein. Das gilt aber nicht nur für Apps, sondern für alle Arten der Content-Vermittlung. Die Fülle an Studiengängen und Fortbildungen im Bereich der Medien sorgt hier für die Entwicklung der nötigen Fähigkeiten.

In der heutzutage schnelllebigen Zeit ist ebendiese Zeit eine Mangelware und muss entsprechend effektiv genutzt werden. Die Ansprüche der Nutzer sind dabei meist schon weiter entwickelt als die Umsetzung der Mediendarbietung. Informationen werden beispielsweise in der Bahn konsumiert. Die Versatilität der Nutzer macht sich im Konsumverhalten bemerkbar. Einige wenige bevorzugen weiterhin Printmedien, andere lesen lieber digitale Texte auf dem Smartphone.

Ebenso erfreuen sich Podcasts zu zahlreichen Themen immer größerer Beliebtheit. Der Begriff „Snackable Content“ wird für Unternehmen daher immer wichtiger. Die Anbieter müssen sich stärker in die Konsumenten hineinversetzen, die Interessen erkennen und die digitalen Herausforderungen für die Umsetzung meistern. Erst dann kann der Content einen Mehrwert für die Nutzer bieten. Eine entsprechende Ausbildung zum Medienexperten ist daher unverzichtbar.

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