DE

| EN

Studieren. Wissen. Machen.

Der Abstieg des VFB Stuttgart

Der Abstieg des VFB Stuttgart

Es ist wieder passiert! Der VFB Stuttgart muss in die 2. Bundesliga. Viele Fans und Sympathisanten mussten am Montag das Rückspiel des Stuttgarter Fußballclubs gegen Union Berlin sehen, in dem es nicht zu einem einzigen Tor reichte. Aufgrund des Hinspiels, welches 2:2 ausging, zählt die Auswärtstorregel und Stuttgart muss erneut in die zweite Liga des deutschen Männerfußballs.

Generell war die Saison eine Niederlage. Mit dem 16. Platz konnte sich der VFB geradeso in die Relegation retten, während Hannover und Nürnberg bereits abgestiegen waren. Mit gerade einmal 28 Punkten, konnte man sich ohnehin glücklich schätzen, dass man nicht sofort abgestiegen war.

Nur sieben Siege und sieben Unentschieden in 34 Spielen ist zu einfach zu wenig, um in der 1. Bundesliga mitmischen zu können. Die Verunsicherung zeigte sich auch in der Relegation, wie beispielsweise beim Freistoßtor, bei dem ein Stuttgarter Stürmer sich unmittelbar vor dem Torhüter der Berliner postierte, wodurch der Schiedsrichter gezwungen war, dass Tor abzuerkennen.

Viele unnötige Niederlagen

Es waren oftmals sehr knappe Partien, die durch einen Fehler der Abwehr entschieden wurde. Auch wenn Stuttgart in der Rückrunde einen deutlich attraktiveren Fußball spielte, schien es oftmals so, als ob die Mannschaft keinerlei Rhythmus finden konnte und dadurch sehr häufig knapp verlor.

Auch andere Teams, die im Tabellenkeller vorzufinden sind, hatten dieselben Schwierigkeiten in dieser Saison. Der FC Augsburg beendete die Saison mit vier Punkten Vorsprung zum VFB. Selbst der Vizemeister Schalke 04, der in der Saison 2017/2018 noch so einige mit seiner Art zu Gewinnen überraschte, zeigte sich in dieser Saison alles andere als stark und gereift. Mit 33 Punkten konnte man den Klassenerhalt „geradeso“ erzwingen.

Die Tordifferenz der Stuttgarter spricht dabei eine deutliche Sprache. Mit gerade einmal 32 geschossenen Toren, ist man das drittschwächste Team der Bundesliga. Auch die Abwehr wackelte einige Male, sodass die Torhüter insgesamt 70 Mal hinter sich greifen mussten. Nicht einmal Nürnberg, welches in der Hinrunde von nahezu jedem Team aus dem Stadion geschossen wurde, hat diese Grenze erreicht.

Für Fußballfans war die Saison oftmals ein Genuss

Abgesehen von Bayern- und Dortmund-Fans, war die Saison für Fußballfans oftmals ein Genuss. In diesem Jahr zeigte sich, dass die deutschen Teams sich deutlich offensiver ausrichten und somit eine Vielzahl von Toren erzielen konnten. Der letzte Spieltag stellte dies noch einmal eindrucksvoll unter Beweis. Mit Ergebnissen wie einem 5-1 der Bayern oder gar einem 8-1 der Wolfsburger über Augsburg, konnten Fans deutlich mehr Tore in dieser Saison verfolgen, als es in den letzten Jahren der Fall war.

Auch der spannende Meisterkampf zwischen dem BVB und dem FCB wurde bis zum letzten Spieltag aufrechterhalten. Durch die Niederlage in Bayern und auf Schalke, musste der BVB die zwischenzeitlich sichergeglaubte Meisterschaft am Ende doch noch dem Rekordmeister überlassen, der gegen Frankfurt nicht nur die Meisterschale, sondern auch den Abgang dreier Stars feiern konnte. Neben Robben und Ribery, die beide in ihrem letzten Bundesligamatch noch einmal trafen, verabschiedete sich auch der Brasilianer Rafinha.

Hingegen der Bundesliga war die Champions-League ein Debakel für die deutschen Teilnehmer. Lediglich Eintracht Frankfurt schaffte in der Europa League den Sprung in das Halbfinale, in dem man sich dem späteren Titelgewinner FC Chelsea nur knapp geschlagen geben musste.

Mit dem richtigen Buchmacher auch auf die 2. Bundesliga wetten

Auch wenn der VFB den Abstieg in die zweite Liga hinnehmen muss, erhalten Fans weiterhin die Chance sich die Spiele live anzusehen. Zusätzlich bieten auch Buchmacher ihre Wetten auf die zweite Liga an, sodass Stuttgarter Fans für mehr Spannung sorgen können.

Bereits jetzt bieten Buchmacher, die auf Sportwettenbonus.de zu finden sind, Quoten auf den Wiederaufstieg an. Stuttgart zählt trotz der schwachen Saison 2018/2019 zu den Favoriten auf die vordersten Plätze, die mit einem Aufstieg in Liga 1 verbunden sind.

Natürlich bleibt es abzuwarten, welche Spieler den Verein nun verlassen werden und ob man sich auf den Positionen neu verstärken kann, um den Wiederaufstieg zu erreichen. Auch abseits der Mannschaft wird sich sicherlich einiges erneuern, sodass wir gespannt auf die kommende Saison in Liga 2 blicken können.


Verstanden

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren