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Das digitale Klassenzimmer - Woraus besteht es?

Das digitale Klassenzimmer - Woraus besteht es?

Digitalisierung ist eins der am häufigsten verwendeten Schlagwörter der Gegenwart und gleichzeitig ein vielverheißender Trend. Es steht für Innovation, sinnvolle Neuerungen, das Einbinden von Technologien, das Verwenden moderner Medien, u.v.m.

Im gleichen Atemzug wird seit einigen Jahren das sogenannte "digitale Klassenzimmer" gepriesen.

 

Es soll Schülern bereits von den niedrigeren Jahrgangsstufen an mit Technik und elektronischen Hilfsmitteln vertraut machen und so Grundsteine für Medienkompetenz legen. Die Schüler sollen lernen, sich in einer digitalen Welt zurechtzufinden und mit dem PC ebenso selbstverständlich ein mathematisches Modell zu entwerfen wie mit Stift und Papier. Doch was braucht ein solches Klassenzimmer genau? Welche Apparate müssen vorhanden sein, welche Hilfsmittel eingebunden werden?

 

Die Ausstattung des digitalen Klassenzimmers

Die Technologie macht ständig neue Fortschritte, daher mag es etwas schwierig erscheinen immer Schritt zu halten. Doch es gibt einige Kernprodukte, die auf jeden Fall ihren Platz in einer modernen Klasse brauchen. Dazu gehören:

 

1. Laptops und Computer

Zwar ist das die Basic-Ausstattung für jedes auch nur technisch angehauchte Klassenzimmer, sie sind jedoch noch nicht überall selbstverständlich. Laptops erlauben es Schülern, Aufgaben digital zu bearbeiten und zum Beispiel Aufsätze leserlich und sauber einzureichen. Dabei können Lehrer die Korrekturen einfach und schnell anbringen und dank Verlinkungen und digitaler Anhänge zusätzliche Erklärungen oder Lernvideos einfügen. Gleichzeitig sind Laptops und Computer die Grundlage für die Nutzung von Lernspielen, Office-Programmen, schulischen Sharepoints und Co. Sie helfen bei der Vermeidung von Papiermüll und fördern die digitalen Kompetenzen der Kinder.

 

2. Apps

Apps sind schon lange keine Exklusivität für Smartphones mehr. Sie dienen dem Lernen von Vokabeln, Physikformeln und Hauptstädten und sind bei Schülern gemeinhin beliebt. Apps können im digitalen Klassenzimmer dazu verwendet werden, spielerisch zu lernen und sogar das Lernen der Englisch- oder Lateinvokabeln ansprechend zu gestalten. Es gibt einige Vorlagen, bei denen die Wörter selbst eingegeben werden können. Per Anmeldungscode können dann viele Nutzer darauf zugreifen und die Inhalte abrufen. Auch Feedback oder konstruktive Kritik kann inzwischen schon über Apps abgegeben werden. So lassen sich Anmerkungen leichter zusammenfassen, teilen und visualisieren. Das beschleunigt die Umsetzung in die Praxis.

 

3. Interaktive Whiteboards

Whiteboards sind in den USA schon lange gang und gäbe und erobern nun auch Europa. Es handelt sich im Grunde um elektronische Tafeln. Das Besondere: Alles, was auf diese Boards geschrieben oder gezeichnet wird, kann abgespeichert und dann sogar an Menschen verschickt werden. So lassen sich Mitschriften oder Anweisungen in Sekundenschnelle verbreiten, ohne dass alle Schüler genau mitschreiben müssen. Gleichzeitig können alle Inhalte wie bei einem regulären Projektor abgebildet werden, sodass das Whiteboard eine Doppelfunktion erfüllen kann.

 

Fazit

Das digitale Klassenzimmer ist längst in der Realität angekommen. Es braucht jedoch noch Nachrüstung in einigen Bereichen sowie Innovationen, um das ganze Potenzial der Technologie ausschöpfen zu können. So kommen Kinder schon früh in Berührung mit diesen Features und erlangen einen wichtigen Vorteil für ihre Zukunft.

 

Das gibt es nicht zum Nulltarif: Eine elektronische und innovative Aufrüstung der Schulräume und Klassenzimmer kann kostenintensiv sein. Das gilt vor allem für kleinere Schulen in ländlichen Gebieten oder staatliche Einrichtungen in hochverschuldeten Bundesländern und Regionen. Sie können sich über private Elterninitiativen organisieren oder sich für bestimmte Förderungen von Bund, Privatleuten und Ländern bewerben. Auch gibt es die Möglichkeit erneuerte IT für das digitale Klassenzimmer zu verwenden, um Kosten zu sparen. Die digitale Aufrüstung der Schulen ist eins der wichtigsten Zukunftsprojekte im Bereich Bildung und sollte dementsprechend vorangetrieben werden.

 

Verstanden

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