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Jürgen Doetz, Verband Privater Rundfunk- und Telekommunikationsanbieter
Foto - Jürgen Doetz

Jürgen Doetz absolvierte von 1966 bis 1971 ein Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte und Soziologie an der Universität Heidelberg. Ab 1970 war er als Redakteur im Ressort Politik beim „Pfälzer Tageblatt“ tätig. Von 1971 bis 1976 war er Pressesprecher des rheinland-pfälzischen Kultusministers Bernhard Vogel und bis 1982 stellvertretender Sprecher der rheinland-Pfälzischen Landesregierung des Ministerpräsidenten Bernhard Vogel. Ab 1977 arbeitete er zudem als Ministerialrat. Im Jahr 1982 wurde Jürgen Doetz Geschäftsführer der Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk (PKS), was er bis 1992 war. Von 1985 bis 2004 war er Geschäftsführer des Privatsenders Sat.1 sowie von 1985 bis 1990 Vorsitzender des Bundesverbandes Kabel und Satellit e.V. Anschließend war bis 1996 Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT). Seitdem ist er dessen Präsident. Von November 2000 bis Oktober 2004 war er im Vorstand Medienpolitik und Regulierung der ProSiebenSat.1 Media AG.

Werner D`Inka, Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Foto - Werner D'Inka

Werner D’Inka ist ein deutscher Journalist und einer der Heraus- geber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er wuchs im Mark- gräflerland auf und studierte Publizistik, Politik und Geschichte in Mainz und Berlin. 1980 begann er bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zunächst im Ressort Tele-F.A.Z. Im Jahr 1991 wurde er dort Chef vom Dienst. Im März 2005 trat D’Inka die Nachfolge von Dieter Eckart als Mitherausgeber neben Nonnenmacher, Schirrmacher, Kohler und Steltzner an und ist vor allem zuständig für die Rhein-Main-Zeitung. Neben seiner Tätigkeit bei der FAZ engagiert er sich als Präsident des Frankfurter Presse-Clubs, als ehrenamtlicher Direktor des Unabhängigen Russisch-Deutschen Instituts für Journalistik in der südrussischen Stadt Rostow am Don sowie als Beiratsmitglied für das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost. D’Inka ist Professor für den Lehrstuhl Redaktionsmanagement an der Universität der Künste Berlin und lehrt dort außerdem am Weiterbildungs-Studiengang Kulturjournalismus. Er übernimmt regelmäßig Lehraufträge an den Universitäten Gießen und Siegen.

Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Schule und Sport Stuttgart
Foto - Dr. Susanne Eisenmann

Susanne Eisenmann ist seit 1. Juli 2005 Bürgermeisterin für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie studierte Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft und erlangte 1990 den Magister Artium an der Universität Stuttgart. Anschließend promovierte sie im Fachbereich Philosophie mit einer Dissertation zum Thema „Sed corde dicemus: das volkstümliche Element in den deutschen Predigten des Geiler von Kaysersberg“.

Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Foto - Dr. Hans Freudenberg

Nach dem Abitur in Weinheim studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg, danach im Fernstudium Wirtschaftswissenschaften und promovierte 1988 zum Dr. jur. Im selben Jahr trat er als Anwalt in eine Sozietät in Weinheim ein. Seit 1989 ist Freudenberg Mitglied der FDP, für die er in diesem Jahr auch im Stadtrat von Weinheim saß. 1990 übernahm er die Leitung der Abteilung Wirtschaftsordnung und 1996 die Leitung der Abteilung Mittelstandspolitik und Tourismus im Ministerium für Wirtschaft und Technologie in Magdeburg. Von 1996 bis 1998 war Freudenberg Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg, Vorsitzender des Petitionsausschusses und Europapolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Ab Dezember 1998 war Freudenberg Amtschef der Landesvertretung Baden-Württemberg, zunächst in Bonn und ab dem Jahr 1999 in Berlin.

Dr. Mike Friedrichsen, Professor for Media Business and Media Economics an der HdM Stuttgart
Foto - Dr. Mike Friedrichsen

Dipl.-Volkswirt, M.A., Bankkaufmann, Studium der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre, Publizistik und Politologie in Kiel, Mainz, Canterbury und Berlin. Promotion an der FU Berlin. Anschließend Direktor und Geschäftsführer in der Markt- und Medienforschung. Von 1999-2003 Professor für Medien- wirtschaft, Medienmanagement und Medienforschung an der Hochschule der Medien Stuttgart (Studiengang Medienwirtschaft). 2003-2007 Vertretungsprofessor für Medienmanagement am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg. Arbeitsschwerpunkte: Medienökonomie, Medienmanagement, Neue Informations- und Kommunikationsdistributionen digitaler Medien, Medien- und Werbewirkungsforschung, Kommunikationsmanagement.

Dr. Hardy Gundlach, Professor für Medien- und Informationsökonomie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Design, Information und Medien
Foto - Dr. Hardy Gundlach

Bis 2006 wissenschaftlicher Referent der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK); Arbeitsschwerpunkte: Medien- und Informationsökonomie, Industrieökonomik, Public Management, Internet- und Digitalökonomie, Wirtschaftspolitik, Wettbewerbspolitik, (De-) Regulierung, Infrastrukturtheorie.

Rebecca Harms, Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments
Foto - Rebecca Harms Weitere Informationen folgen in Kürze.
Stefan Jenzowsky, CEO der moreTV Broadcasting GmbH
Foto - Stefan Jenzowsky

Studium der Kommunikationswissenschaft und -psychologie an der Freien University Berlin und der University of Alabama, Tuscaloosa. Danach arbeitete Stefan als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians University in München, wo er sich mit Medienwirkungsforschung und Werbewirkung sowie Unterhaltungs- forschung beschäftigte. Von 1999 bis 2006 war er bei Siemens Information and Communication Networks und Siemens Communications in München und dort für Innovation verantwortlich. Ab 2001 war er dort Head of Business Innovation und Vice President Strategy, und leitete seit 2003 eine Geschäftsmodell-Denkfabrik für Festnetz- und Mobilkommunikation bei Siemens Communications. Dort wurden u.a. Geschäfte wie Fernsehen über das Internet (IPTV) für Siemens entwickelt. Von 2006 bis 2007 war er Partner bei trommsdorff + drüner innovation + marketing consultants und hat dort Firmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie der Markteinführung von Innovationen beraten.
Seit 2007 ist Stefan Jenzowsky CEO der moreTV Broadcasting GmbH in Hamburg. moreTV ist Marktführer für TV-Dienstleistungen im deutschsprachigen Raum und setzt mit Partnern fernsehzentrische Applikationen und Dienstleistungen auf Digitalen Videorekordern und Set-Top- Boxen um. Außerdem bietet moreTV End-2-End Lösungen für DSL-Anbieter unabhängige Videotheken (Over-the-Top-Video-on-Demand) an.

Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg
Foto - Thomas Langheinrich

Geboren am 23. März 1953 in Berlin, aufgewachsen in Karlsruhe. Studium der Rechtswissenschaft und der Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Stipendiat der deutsch-amerikanischen Fulbright-Stiftung an der Lyndon B.Johnson Graduate School of Public Affairs - University of Texas, Austin, USA. Große juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg. Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Landesverwaltung Baden-Württemberg. Absolvent der Führungsakademie des Landes, Auslandstätigkeit bei der Environmental Protection Agency (EPA) Washington, DC. USA. Stellvertretender Sprecher der Landesregierung. Leiter der Abteilung Strukturpolitik und Landesentwicklung im Wirtschaftsministerium. Seit 1. April 2005 Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Seit 1. Januar 2008 Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) der Bundesrepublik Deutschland.

Dr. Johannes Ludwig, Professor für Management und Medienökonomie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Design, Information und Medien
Foto - Dr. Johannes Ludwig

Initiator des DokZentrums ansTageslicht.de; Arbeitsschwerpunkte: Medienmanagement, Ökonomie der Medien, Journalismus und Recherche, insbesondere investigativer Journalismus und Recherchetechniken.

Hans R.-W. Lutz
Foto - Hans R.-W. Lutz

Geboren 1935. Nach Handels- und Industrietätigkeiten (In- und Ausland), Studium der Nationalökonomie, Soziologie und Rechtswissenschaften - Abschluss Diplom-Volkswirt - während drei Jahrzehnten mit leitenden Aufgaben im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschlands betraut (Rundfunkfinanzierung, Konzern- und Programm-Marketing); vertraut mit journalistischen Arbeiten bis hin in die Produktion elektronischer Medienangebote. Langjähriger Lehrbeauftragter an der Hochschule für Medien (HDM), Stuttgart, der Staatlichen Berufsakademie Ravensburg wie an der Südwestdeutschen Marketingakademie. Lehrgebiete werbliche Kommunikation und elektronische Medien (Verfassung, Wettbewerb, Vertrieb, Finanzierung, Entwicklung). Mit dem ordentlichen Ende abhängiger Beschäftigung 1999 Gründung des concept bureau lutz, Stuttgart, Aufgabengebiete Analyse und Kommunikation.

Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus, Professor für Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin
Foto - Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus

Diplom Wirtschaftshistoriker, Studium der Wirtschaftsgeschichte und der Alten Geschichte, Zusatzstudium zur frühchristlichen Kunst- und Kulturreflexion. 1988 Habilitation zur Wirtschaftsgeschichte der Medien in der Weimarer Republik. Seit 1993 Professor für Theorie und Geschichte des Films. Seit 1994 Geschäftsführender Direktor des Seminars Kulturelle Kommunikation. Arbeitsschwerpunkte: Medienökonomie, Filmtheorie, Mediengeschichte.

Dr. Jörg-Uwe Nieland, wiss. Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen und der „Forschungsgruppe Regieren“
Foto - Dr. Jörg-Uwe Nieland

Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster, Bonn und Düsseldorf sowie der Sporthochschule Köln; Arbeitsgebiete/Forschungsfelder: Analysen von politischer Kommunikation und Regierungstätigkeit, Politikfeldanalysen, Extremismusforschung, Populärkultur- und Jugendkulturanalysen, Medienpolitik, empirische Medienwissenschaft.

Marvin Oppong
Foto - Marvin Oppong

Studiert Jura an der Universität Bonn, vorher an der Sorbonne und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Arbeitet als freier Journalist für verschiedene Print- und Onlinemedien, darunter Frankfurter Rundschau, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Sein besonderes Interesse gilt dem investigativen Journalismus und rechtspolitischen Themen.

Hans Joachim Otto, FDP, Mitglied des Deutschen Bundestages
Foto - Hans Joachim Otto

1971 bis 1977 Studium der Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an den Universitäten von München, Heidelberg und Frankfurt am Main. 1980 bis 1983 wissenschaftlicher Assistent an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main; seit 1984 Partner einer Anwalts- und Notarssozietät in Frankfurt am Main mit Schwerpunkten Wirtschafts-, Erb- und Medienrecht. Mitglied der Atlantikbrücke e. V., Bonn/Berlin, der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft e. V. und im Städelschen Museumsverein e. V., Frankfurt am Main. Nach Schulsprecheramt und hochschulpolitischem Engagement 1977 Eintritt in die FDP; 1980 bis 1983 erster Bundesvorsitzender der mitbegründeten Jungen Liberalen; 1982 bis 1988 und 1990 bis 1995 und seit Mai 2005 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, seit 1992 Vorsitzender der FDP-Bundesmedienkommission, seit 1995 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Rhein-Main. 1997 bis 1999 Stadtverordneter und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher in Frankfurt am Main. 1983 bis 1987 Mitglied des Hessischen Landtages. Mitglied des Bundestages 1990 bis 1994 und seit 1998; medien- und kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, seit November 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien.

Dr. Sabine Pamperrien
Foto - Dr. Sabine Pamperrien

Studium der Rechts- und Literaturwissenschaft sowie Geschichte mit den Schwerpunkten Kommunikations- und Medienwissenschaft in Berlin; Stationen bei Printmedien und TV; arbeitet seit 2003 als Freie Journalistin u.a. für FAZ und NZZ. Bis Ende 2008 Chefredakteurin des unabhängigen Medienmagazins BERLINER JOURNALISTEN.

Dr. Jan B. Rittaler, Betriebs- und Volkswirt
Foto - Dr. Jan B. Rittaler

Führende Funktionen innerhalb der Telekommunikations- und Medienbranche: Planung, Führung, Umstrukturierung, Kauf und Verkauf von Unternehmen sowie Geschäftsfeldentwicklung; Arbeitsfelder: Wettbewerbspolitik- und Kartellrecht, Medienökonomie Recht & Regulierung, Strategie, Geschäftsfeldentwicklung, Marketing & Vertrieb, Personal & Unternehmenskommunikation sowie Unternehmenskäufe und Post Merger Integration.

Dr. Alexander Roos, Rektor der Hochschule der Medien Stuttgart
Foto - Dr. Alexander Roos

Studium der technisch orientierten Betriebswirtschaftslehre und Promotion an der Universität Stuttgart, Berufserfahrung bei der Robert Bosch GmbH und beim Fraunhofer IAO. Professor im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule der Medien, Stuttgart. Ehrenprofessur an der TU Xi'an (China). Seit November 2006 Rektor der Hochschule der Medien. Vorsitzender der Döpfert-Stiftung für Druckweiterverarbeitung, Mitglied im Beirat der Print Media Academy Heidelberg.

Jens Wendland, Prof. h.c. der Lomonossov-Universität Moskau
Foto - Jens Wendland

Deutscher Direktor des Freien Russisch-Deutschen Instituts für Publizistik (FRDIP) an der Lomonossov-Universität Moskau und zugleich Kuratoriumsvorsitzender; Honorarprof. der Universität d. Künste Berlin; vormals Hörfunkdirektor des Senders Freies Berlin bzw. Chefredakteur Neue Medien bei der FAZ.

Steffen Wuth, Geschäftsführer Kairos in Wiesbaden
Foto - Steffen Wuth

Steffen Wuth ist Diplom-Theologe und hält einen internationalen MBA des Europa-Instituts der Universität Saarbrücken. Er hat am Aufbau der ersten privaten Gesellschaften der Deutschen Telekom mitgewirkt. Später hat er zur Entwicklung von Mannesmann Arcor zum führenden privaten Telekommunikationsanbieter beigetragen. Beim debis Systemhaus hat er mehrere Jahre in internationalen M&A-Projekten gearbeitet und Post-Merger-Integration-Projekte geleitet. Als Direktor Marketing bei dem Kabelnetzbetreiber iesy Hessen war er mitverantwortlich für die Entwicklung des Unternehmens zum Triple-Play-Anbieter. Seit 2005 ist er selbständig und berät Medienunternehmen und Investmentbanken zu Themen der deutschen und europäischen Medien. Als Interim Manager unterstützt er Unternehmen der Medien, ITK und Softwareindustrie bei der Neuausrichtung und Restrukturierung.

Dr. Michael Zeiss, Chefredakteur SWR Fernsehen
Foto - Dr. Michael Zeiss

Michael Zeiß wurde 02.09.1951 in Frankfurt/Main geboren. Nach dem Abitur sturierte er Wirtschaftswissenschaften, Soziollogie und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Stuttgart/Hohenheim. 1974 schloß er das Studium als Diplom-Kaufmann ab und promovierte 1981 an der Gesamthochschule Kassel zum Thema "Bewußtsein von Tegeszeitungsredakteuren".
1978 trat Michael Zeiß in den Süddeutschen Rundfunk, Stuttgart, Abteilung Fernsehen-Information, ein und wurde als Film-Produzent, Reporter, Redakteur und Moderator tätig, sowohl für die ARD als auch für das Südwest 3 Fernsehprogramm. 1986 wurde Michael Zeiß Leiter der Redaktion Wirtschaft und Soziales und ARD-Kommentator. Seit Mai 1998 ist Dr. Michael Zeiß FS-Chefredakteur Stuttgart im Südwestrundfunk (Ressort Wirtschaft, Ausland und BW-Information)