„Medien und Qualität” - Gert Scobel

Rede anlässlich der Verleihung des META 2010
Hochschule der Medien Stuttgart, 13. Januar 2011


Ein kurzer Vortrag soll es also sein: Qualität in zehn Minuten. Vermutlich ist bereits ein Merkmal für Qualität die Selbstanwendung bzw. das Bestehen des Selbstanwendungs-Tests. Diese Figur der Rückbezüglichkeit ist dem Preisnamen „META“ ohnehin bereits in den Begriff geschrieben. Was passiert, wenn man das, was man für Qualität hält, auf sich selber anwendet? Hat beispielsweise die Kategorie, die man anwendet, um Qualität zu ermitteln, selbst Qualität?

Die Antwort auf die Meta-Frage in Bezug auf das wenige, was ich in den nächsten zehn Minuten sagen werde, überlasse ich Ihnen selbst. Zumal Frau Prof. Petra Grimm es war, die mich äußerst charmant und liebenswürdig im persönlichen Einzelgespräch nachhaltig davon überzeugt hat, dass es gut und sinnvoll wäre, meine selbstgewählte Ferien-Schreibklausur zu unterbrechen, etwas Vernünftiges zu tun, Stuttgart 20’11 zu besuchen und Sie anlässlich des heutigen Tages mit einigen Gedanken zur guten alten Qualitätsfrage zu belästigen. Alt?

Ja. Und zwar aus dem guten Grund heraus, dass die Qualitätsfrage u. a. in Aristoteles kurzer Schrift „περί τών κατηγορίων“, über die Kategorien, eine wichtige Rolle spielt. Dieses Werk thematisiert logische und sprachphilosophische Aspekte und Probleme der grundlegenden Einteilung von allem Existierenden überhaupt. Es ist also – obwohl sehr kurz – gleichfalls sehr zentral. Und das dürfte einer der Gründe für eine lange Wirkungsgeschichte sein. Aristoteles hatte zehn Kategorien gefunden, die „für alles“ gelten und mit denen sich „alles“ beschreiben lässt. Die ersten beiden lauten:

1.    Substanz (ousia, ti esti) – Was ist etwas? Beispielsweise „Dies ist ein Mensch“.
2.    Quantität (poson) – Wie viel/groß ist etwas? Zwei Meter achtzig.

Die restlichen acht Kategorien könnte man, auch wenn das im engeren philosophischen Sinn nicht ganz korrekt ist, im Grunde als Entfaltungen der dritten Grundfrage oder Grundkategorie betrachten, nämlich als Entfaltung der Frage nach der Beschaffenheit von etwas. Beschaffenheit oder Qualität: das ist die dritte Kategorie:

3.    Qualitatives (poion) – Wie beschaffen ist etwas? Klug. Aber es ist blau-weiß-kariert.

Die restlichen sechs Kategorien lauten, falls Sie neugierig sind:
4.    Relation (pros ti) – In welcher Beziehung steht etwas (zu etwas)? Doppelt so groß.
5.    Ort (pou) – Wo ist etwas? Hier im Saal.
6.    Zeit (pote) – Wann ist etwas? Heute, gestern.
7.    Position, Lage bzw. Haltung (keisthai) – In welcher Position ist etwas? Es befindet sich in        diesem Raum, stehend, nicht sitzend.
8.    Zustand oder Haben (echein) – Was hat etwas? Na, Schuhe und einen Anzug.
9.    Tun (poiein) – Was tut etwas? Reden.
10.   Affekt oder Erleiden (paschein) – Was erleidet etwas? Ihm wird zugehört. Von diesem        Wort stammt das Wort „Passion“ ab, welches für uns geradezu das Gegenteil von Handeln        darstellt, weil hier mir etwas oder etwas mit mir geschieht.

Ich erwähne Aristoteles nicht, weil er alt und deshalb automatisch auch gut ist, sondern weil seine Überlegungen bei meinem eigenen, inzwischen langjährigen Nachdenken über die Frage, was Qualität in den Medien ist, immer wichtiger wurde. Aristoteles geht von einem sehr alltäglichen Problem aus. Die Menschen und die Zustände ändern sich schnell, schreibt er. Sie wechseln wie Wärme, Kälte, Gesundheit, Krankheit und anderes. Der Mensch verhält sich zu diesen wechselnden Prozessen, durch die er selbst verändert wird.

Schnelle, für alle sichtbare Veränderungen gibt es heute vor allem in den Medien. Nun habe ich das Pech (oder Glück, je nachdem, wo man steht) bereits zur Dinosauriergeneration zu gehören. Manche Kollegen sagen einem das recht offen. Dino zu sein bedeutet jedoch nicht, den Kopf verloren zu haben und sein Herz nicht mehr am richtigen Ort zu haben, sondern lediglich, Journalismus ohne Internet praktiziert zu haben. Und wenn ich das hinzufügen darf: Diese Leute haben es damals sogar gewagt, ohne Neue Medien aktuelle Informationssendungen zu machen. Das erstaunlichste ist vielleicht, dass im Nachhinein betrachtet diese Sendungen weder qualitativ schlechter waren als heute – ehrlich gesagt: Sie waren eher besser – noch weniger aktuell.

Was ich sagen will ist: Der Mensch verändert sich und die Medien mit ihm. Was immer wieder neu die Frage aufwirft, auf was denn eigentlich Verlass ist. Wenn ein Mensch sich ändert – worauf ist Verlass? Die Qualitätsfrage, die hier mitschwingt, bezieht sich dabei sowohl auf die Relation – die Qualität der Beziehung – als auch auf die Eigenschaften, die qualitas, des Anderen. Was sind nun jene Eigenschaften, die wie Aristoteles schreibt, tatsächlich längere Zeit anhalten und schwer veränderlich sind? Wie Sie wissen, verändern Zustände sich leicht. Diese Eigenschaften aber, nämlich die eigentliche Qualität der Dinge, hingegen nicht – jedenfalls dann nicht, wenn sie wirklich von Qualität sind.

Ich finde diese Überlegung des Aristoteles überaus hilfreich. Sie hat mich auf den ursprünglichen Kern der Qualitätsfrage zurück gebracht. Worin besteht der?

Ich muss zugeben, dass ich mich jahrelang (und jahrelang ohne gute Resultate) mit dieser Frage nach Qualität befasst habe. Unter anderem war ich 1999 beim LUMIS an die Universität Siegen eingeladen, um dort über „Qualität und Qualitätsmanagement im Fernsehen“ zu sprechen. LUMIS steht für das Institut für „Literatur Und Medien In Siegen“, also das Siegener Institut für empirische Literatur- und Medienforschung. Dort erforschte man Qualität und hatte einen enormen Qualitäts-Kriterienkatalog entwickelt, der seitenlang ist. Eines von vielen Projekten war die Untersuchung von qualitativen Aspekten im Kinderfernsehen und auch bei Nachrichtensendungen. Am Ende aber wollte man all jene Eigenschaften festhalten, die Qualität ausmachen: die Gestaltung von Kontrasten im Bild etwa, die Verwendung von gutem Filmmaterial (was gut ist, war im Detail zu bestimmen), der Einsatz von Ton, aber auch die Qualität der Struktur der Darstellung, eines Plots, der Führung von Schauspielern und so weiter. All das ergibt einen richtigen und umfassenden Qualitätskriterienkatalog – der mich damals jedoch völlig erschlagen hat. Es wäre nicht einmal möglich, diesen klugen Katalog mit Ihnen in den zehn Minuten, die ich hier habe, durchzugehen. Mehr noch: Am Ende kann niemand einen solchen Katalog vollständig im Kopf haben, wenn er oder sie sich daran macht, qualitativ gutes Fernsehen zu produzieren.

Der zweite Qualitätsansatz, der mich jahrelang beschäftigte, war der von Kaizen, also der japanischen Management- und Organisationstheorie, die dann in „Just in Time Production“ und „Quality Management“ in der Autoindustrie Japan nach vorne brachte. Kaizen definiert Qualität als das, was verbessert werden kann. Eine gute Definition, denn sie veranlasst einen, immer neu nachzudenken und zu überprüfen, was man tut und wie man es tut. Ich kenne im redaktionellen Bereich eher weniger als viele Beispiele, die diese Form der Prüfung tatsächlich praktizieren.

Was Aristoteles mit all dem zu tun hat? Er brachte mich darauf zu verstehen, dass das, was wir tun, tatsächlich wie bei Kaizen die Herstellung eines Produktes ist, das wir an Hand bestimmter Kategorien durchaus beschreiben – qualifizieren – können. Ich kannte und kenne Journalisten, die es vollständig ablehnen – und das ist gleichsam eine Art metaphysischer, fast schon religiöser Vorbehalt – die Qualität des Produktes, das sie herstellen, also Sendungen beispielsweise, klar zu beschreiben. Ihrer Ansicht nach ist die Qualität der Produkte, die sie herstellen, nicht messbar. Ich halte nach wie vor dagegen: Man sollte nicht nur an einer klaren Beschreibung dessen, was man herstellt, arbeiten (denn nur solche Bestimmungen erlauben es auch, das Produkt zu verbessern): Man muss sie sogar erarbeiten. Und vor allem: Man kann! Nur wenn man das Produkt, das man herstellt, nach Kategorien, auf die man sich verständigen muss (Quote kann und soll nicht das einzige sein und ist womöglich sogar ein sehr unwichtiges Qualitätskriterium), bestimmt, lässt sich das, was man macht, wirklich überprüfen und insofern auch verbessern.

Aristoteles lenkte meinen Blick wieder auf das, was wichtig bleibt, nachdem man sich durch all die technischen Details und Veränderungen durchgearbeitet hat. „Was ist die Qualität oder was sind die Qualitäten, die wir an einem anderen Menschen schätzen?“, fragt Aristoteles. Tatsächlich stellen wir in den Medien Produkte für andere Menschen her – Produkte, die andere (und wenn es gut geht auch wir selbst) schätzen sollten. Sicher, wir stellen solche Produkte auch für uns her, denn durch sie verdienen wir unser Geld. Aber eben nicht nur. Wir stellen sie auch für andere her. Und diese Anderen wollen sich auf unsere Produkte verlassen können – so wie auf uns. Die eigentliche Grundqualität des Fernsehens, ja der Medien allgemein, und das wird Sie vielleicht erstaunen, ist für mich daher schlicht und ergreifend ihre menschliche Qualität. Das ist es, worauf Verlass ist und bleiben muss.

Heute weiß ich, dass nicht alle, aber fast alle Eigenschaften, die im Siegener Katalog aufgeführt waren, letztlich eine Frage der Quantität waren – der Quantität von Zeit etwa, die man zur Verfügung hat. Kurzum: Unter dem Strich übersetzt sich die Qualitätsfrage in eine Frage der Quantität des Geldes, das man zur Verfügung hat. Wenn Sie sich die Frage stellen, warum es beispielsweise seit einigen Jahren so viele gute, ausgezeichnete amerikanische Serien gibt – solche wie „24“, „Mad Men“ „Nip Tuck“ oder auch so schlichtes wie „In Treatment“ –, dann lautet die erste und lange Zeit auch die einzige Antwort auf diese Qualitätsfrage: Weil in den USA eine Produktionsminute Fiktion etwa das vier- oder fünffache von dem kostet, was wir in Deutschland für eine Sendeminute Serie ausgeben, was wiederum entscheidend mehr ist als das, was ich für meine Sendung pro Minute ausgeben kann. Ausnahmen sind Fußballspiele. Die absoluten Top-Sportereignisse reichen in der finanziellen Größe an den Jahresetat eines Senders wie 3sat heran (und ich meine hier: eines Mega-Sport-Ereignisses). Hinzufügen sollte man, dass dieses „mehr Geld haben“ auch eine Meßlatte im Doku-Bereich darstellt. Stellvertretend dafür stehen die berühmten BBC-Non-Fiction-Produkte, die weltweit erfolgreich verkauften und auf diesen Markt hin produzierten BBC-Dokumentarfilme. Geld, also eine Quantität von etwas, von Produktionsmitteln, Produktionsprozessen und Methoden, führen dazu, dass etwas anderes, nämlich Qualität – nicht immer, aber meistens, ich würde sogar sagen nahezu in 90 Prozent der Fälle – besser wird als bei uns. Wenn ich in meiner Sendung keine aufwendigen Animationen erstellen kann oder wenn ich eben das Studio nur zur Live-Zeit, nicht aber ein oder zwei Tage zur Produktion zur Verfügung habe, da sieht man das eben. Egal welches Produkt sie heute in den Medien herstellen: Sie stehen dabei immer und überall in einer weltweiten Konkurrenz, an der sie gemessen werden – ob das nun fair ist oder nicht. Die Quintessenz der Konvergenz der Medien im Internet ist ihre simultane und alle Entfernungen, aber damit eben auch Zeiten überspringende Vergleichbarkeit. Dabei spielt Geld nun mal eine übergroße Rolle. Diese Einsicht ist, so fürchte ich, ökonomisch ebenso sauber gedacht wie sie empirisch valide ist. Diese Einsicht würde mich nun angesichts der systematischen Geldknappheit deprimieren – hätte mich nicht Aristoteles auf eine weitere Qualität aufmerksam gemacht, die eben keine Quantität ist und damit auch letztlich nicht in ein großes McKinsey-Controlling-Programm übersetzt werden kann.

Qualität, zumindest in den öffentlich-rechtlichen Medien, hat die Maßeinheit der menschlichen Dimension. Und bitte beachten Sie: das ist eine Soll- und keine Ist-Bestimmung. Qualität hat mit dem Wissen über den Menschen und das, was ihn ausmacht, zu tun. Das zu fördern, das zu entwickeln: genau das ist Qualität in den Medien, bei der die Komponente der Bildung, der Erkenntnis, der Information und der Orientierung eine entscheidende Rolle spielt. Doch darüber müssten wir an anderer Stelle weiter sprechen.

Nun werden Sie vielleicht denken: Mein Gott. Jetzt auch noch das Wort zum Sonntag. Was will der gute Mann denn aus dem, was er sagt, Großes ableiten? Ich kann Ihnen nicht das gesamte Spektrum bieten, aber ein wichtiges Beispiel nennen, mit dem ich in der derzeitigen Mediendebatte allerdings zugegeben ein wenig alleine dastehe. Das Qualitätsmerkmal, das ich meine, heißt „tendenzielle Überforderung“. Wenn man im Fernsehen immer nur unter der Messlatte der anderen durchkriecht – und die anderen sind in diesem Fall die kommerziellen Anbieter, deren Ziel es ist, die Werbepausen mit etwas zu füllen, das dafür sorgt, dass die Werbung gut eingeschaltet wird – und dann auch noch Hurra schreit, weil man ohne Mühe glatt durchgekommen ist, dann, so garantiere ich Ihnen, werden Sie bald kein gutes Leben mehr führen können. Weil sie die Menschen verarschen. Weil sie sie bewusst hinter’s Licht ihrer eigenen Möglichkeiten führen. Weil sie ihnen etwas Wichtiges vorenthalten. Ein Beispiel wäre die Nachricht, dass man, um glücklicher zu sein, auch daran arbeiten muss und nicht nur konsumieren darf. Das ist weniger protestantische Werkethik, auch wenn es so klingen mag (zumal ich als Rheinländer Katholik bin), es ist vor allem ganz platter „gesunder“ Menschenverstand. Wenn ich meine Zuschauer manchmal ein wenig überfordere, dann deshalb, weil sie auf diese Weise verstehen können, dass es Dinge gibt, die Sie nicht verstehen. Diese Einsicht ist entscheidend. Sie bewahrt Sie nicht nur vor Überheblichkeit. – Übrigens: Sie bewahrt auch die Produzenten, in diesem Fall mich selbst, vor Überheblichkeit. Wichtiger noch: Sie bildet auch. Denn wenn sie etwas, das sie glauben verstanden zu haben, nicht verstehen, weil sie verstehen, dass es noch viel mehr zu verstehen gibt als sie bislang verstanden haben, dann verstehen sie zugleich auch, dass die Komplexität der Welt, die sie als zweidimensionale Abbildung auf einer flachen Scheibe sehen, eben nicht die Komplexität der realen Welt ist. An diesem Umstand ändert übrigens auch ein 3-D-Fernseher nichts. Und weil Sie präzise das verstehen, werden Sie möglicherweise einen etwas schärferen, genaueren Blick auf die Welt selbst und nicht auf die Abbildung der Welt in den Medien werfen. Die Welt ist keine flache Scheibe. Selbst Menschen, denen Sie im richtigen Leben „offline“ begegnen, sind zwar manchmal wie die im Fernsehen – denken Sie an Stromberg. Aber eben nicht immer. Und vor allem: Nicht notwendig.

Kurzum: Das menschliche Maß sorgt für Qualität. Dazu gehört eine liebevolle Ansprache des anderen – und so altmodisch und pathetisch das klingt: Man muss die Menschen mögen, für die man sein Produkt herstellt. Man muss sie schätzen, respektieren, ja, vielleicht lieben. Jedenfalls nicht verachten. Und zur liebevollen Ansprache gehört der Mut, manchmal etwas zu sagen – also: zu produzieren –, das nicht bereits durch eine Vorabuntersuchung abgesegnet ist, die bereits erkundet hat, wohin der Mainstream fließt. Produzieren Sie etwas, das so gut ist, dass es nicht sofort konsumiert werden kann – und gerade dadurch nachwirkt. Etwas, das mit Verzögerung seinen guten Geschmack entwickelt. Und wie? Beispielsweise durch ein Programm, das die Urteilskraft derjenigen, die es benutzen, kontinuierlich weiter entwickelt. Bildung bedeutet ja nicht: „Liebe Schüler, hier ist der Kanon. Ich stelle Ihnen jetzt mal die wichtigen Klassiker vor. Die lesen Sie jetzt mal schön und dann komme ich nächstes Schuljahr wieder und frage ab.“ Und Bildung bedeutet auch nicht, gewisse Objekte, die Bildung repräsentieren, wie wohl behütete Fetische 1:1 in die Medien zu bringen. Zu bilden bedeutet vielmehr, über die Medien selbst den Gebrauch der Medien zu verbessern, indem der Mensch, der die Medien gebraucht, insgesamt seine Urteilskraft entwickelt und stärkt. Womit wir wieder beim Anspruch des „Meta“ und der Rückkopplung oder Selbstanwendung wären. Es geht nicht nur um die Sachen oder die Prozesse selbst. Es geht im Umgang mit ihnen um das Umgehen mit ihnen, das ein Schlüssel ist zum Umgang mit uns selbst und anderen. Diese Meta- Kompetenz ist entscheidend. Und sie ist eine entscheidende Qualität in den Medien. Genau das war die Ausgangsfrage von Aristoteles: „Was macht Menschen verlässlich?“ Was macht sie zu Menschen? Das, was uns zu Menschen macht und, so pathetisch es klingen mag, möglicherweise zu besseren Menschen macht, zu fördern, ist im richtigen Leben wie in den Medien eine entscheidende Messlatte für alle Qualität.