Kommentare zum Beitrag "Zweifelhafte "Markenbildung" und Website-Zuwächse"

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Zentrale Medienproduktion, Markenbildung, optisch angepasste Websites, Integrierte Kommunikation - Begriffe, die auch Terroristen mittlerweile kennen. Sogar eine Art Internet-Uni haben Gruppen wie Al-Qaida bereits im Angebot.


Musa Öztürk

17.09.2009 | 13:18 Uhr
Vielen dank für die Korrektur.


Mirjam Müller

17.09.2009 | 11:30 Uhr
Lieber Herr Öztürk,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die entsprechende Stelle selbstverständlich sofort korrigiert. Ich bitte Sie, die verzerrte und auch falsche Formulierung zu entschuldigen.

Mit herzlichen Grüßen

Mirjam Müller


Musa Öztürk

17.09.2009 | 05:13 Uhr
Liebe Frau Müller,

ich bedanke mich zunächst dafür dass sie meine Bitte wahrgenommen und geantwortet haben. Es freut mich dass sie nicht die Absicht hatten uns zu verletzen, danke. Es hat mich gefreut keinen Arglist zu sehen.
Ich versuche ihnen ein Bild aus unserer Sicht zu zeigen damit sie meine Reaktion besser verstehen können:
Leider muss ich mitteilen wie sehr wir uns verletzt fühlen durch diese und ähnliche Art von Berichten in welchem Islam und Terror unter einem Dach verwendet wird. Ob mit oder ohne Absicht, nicht nur im Bezug zu ihrem Bericht, wird folgender Schlussfolgerung erlernt: „Muslime sind keine Terroristen aber Terroristen sind Moslime.“ Diese Behauptung entspricht nicht der Realität und ist nicht sehr unschuldig, wie es aussieht. In Wahrheit heißt es, wie ich im letztens schon erwähnt hab: „Ein Terrorist kann kein Muslim sein sogleich ein Muslim kein Terrorist sein kann."
Heute ist es schon fast normal „Islam und Terror“ zusammen zu lesen oder zu hören. Ob das Wort „Islam“, welchen in Wahrheit „Frieden“ bedeutet, mit einer „-ist“ Endung zum Terror gemacht werden kann haben wir bereits gesehen durch den Medien. Allein dass diese zwei Begriffe zusammen verwendet malt einen Bild ins Unterbewusstsein.
Sie können sich nicht vorstellen was es für ein Gefühl ist wenn man ständig von „fast allen“ Nichtmuslime als potenzieller Terrorist angesehen zu werden. Dabei trage ich weder einen Bart noch einen Turban oder ähnliches.
Wie soll ich gescheit Deutsch lernen? Wie soll ich mich integrieren? Wenn die Leute mich nicht Ansprechen wollen? Wenn die die ich Anspreche Angst vor mir haben? Wenn ich nur erniedrigendes über meine heiligen Werte in den Medien sehe , die nicht der Realität entsprechen, würden sie dann noch deutsches Fernsehen anschauen wollen oder deutsche Zeitungen lesen wollen? Ich nicht. Darum bin ich auch abonniert in eine türkische Zeitung wie die meisten und verfolge über die türkischen Medien was in Deutschland passiert. Wie schade oder? Darum sehen sie auch so viele Satellitenschüssel auf Dächer wo die Migranten wohnen. Dann beschwert man sich weil die gebildeten Migranten das Land verlassen und zurück in ihren Heimat fliegen. Zu recht oder, würden sie da weiterhin bleiben? Wer weiß, vielleicht ist ja auch dies der Absicht?
Ich habe genug Leute gesehen die mir gezeigt haben dass die Medien nicht das wahre Bild der deutschen sind. Ich habe auch sehr gute Beziehungen zu viele gute deutsche die um einiges demokratischer und toleranter sind. Ich finde es nur Schade dass man von dieser nie etwas hört.
Verletzt bin ich etwas ja, aber was ich mehr Schade finde ist dass dieses schöne Land solch ein Potenzial aufgrund irgendwelcher ideologischen Köpfe versäumt, verliert. Sie können gar nicht glauben wie viele Studenten und andere Mitbürger für Deutschland beitragen würden, wenn man sie aufnimmt mit dem was sie sind und nicht wie andere es gerne hätten.
Nehmen diesen Schreiben nicht persönlich und Kritik an ihrem Bericht.
Einen hätte ich aber noch für ihren Bericht, und zwar bei der terminologischen Aufklärung am Ende.
Religiöser Terrorismus bedeutet für ihnen auch wieder direkt „Islam“ und machen folgende Definition „Durchsetzung einer islamistischen Gesellschafts-.....". Es sollte doch eigentlich heißen Durchsetzung einer religiösen Gesellschafts-...“ Ob sie die „Opus Die“ oder die jüdischen Zionisten nicht als religiöser Terror sehen ist eine Sichtsache. Es gibt Leute die es so sehen, wie Jean Ziegler( Soziologe, Politiker und Sachbuchautor) oder Avi Shalom( jüdischer Journalist des britischen Guardian). Wenn sie da noch eine Verbesserung machen würden wäre das eine Freude für mich.
Weiterhin viel Erfolg
Mit freundlichen Grüßen
Musa Öztürk

PS: Wenn sie schon dabei sind schlage ich ihnen vor noch ein interessantes Thema vor: „Die Kraft der Medien und Terminologie: „Wie zeigt man Weiß als Schwarz, und Frieden als Gefahr dar!“.


Mirjam Müller

14.09.2009 | 15:14 Uhr
Lieber Herr Öztürk,

vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserer Reihe „Terror und Medien“ sowie die zahrleichen, interessanten Links. Es tut uns sehr leid, wenn wir Sie mit dem Artikel verletzt haben, das war und ist keinesfalls unsere Absicht gewesen. Weder möchten wir, dass mit der Artikelreihe der Eindruck entsteht, wir würden die islamische Religion mit den Terrorakten in Verbindung bringen, noch, dass der islamische Glauben zu Gewalttaten aufrufen oder animieren würde.

Leider sind die deutschen Begriffe „islamisch“ und „islamistisch“ in ihrem Wortlaut sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch fundamental in ihrer Bedeutung. Während „islamisch“ Bezug auf den Glauben, also den Islam nimmt, beschreibt „islamistisch“ den Islamismus, eine fundamentalistische Ideologie (Duden).

Leider ist es in der Vergangenheit schon oft geschehen und es geschieht auch heutzutage leider immer noch, dass Religionen von Extremisten oder radikalen Staatsoberhäuptern missbraucht werden, um ihre Ideologien durchzusetzen, Menschen für ihre Zwecke zu vereinnahmen und zu unterdrücken. Dabei dürfen wir jedoch nicht aus den Augen verlieren, und da gebe ich Ihnen völlig Recht, dass dies rein gar nichts mit der eigentlichen Religion und ihren Glaubengrundsätzen zu tun hat.

Wir möchten uns nochmals bei Ihnen entschuldigen und hoffen, dass wir die entstanden Missverständnisse aufklären konnten.

Mit herzlichen Grüßen

Mirjam Müller


Musa Öztürk

10.09.2009 | 16:50 Uhr
Sehr geehrter Herr Rota,

ich als muslimischer Student an der HdM möchte zunächst betonen dass ich gegen jede Art von Terror bin und dass ich dies als eine Schuld gegen die Menschlichkeit sehe. Dies trifft die ETA, PKK, Al Qaide, die Nazis und alle andere.

Ich finde ihre Arbeit sehr Erfolgreich, ein interessantes Thema. Aber es gibt da einen Punkt der mich sowohl auch die restlichen, den Islam Angehörigen, Studenten zu tiefst verletzt. Ich finde es Schade missverstanden zu werden und falsch und schlecht dargestellt zu werden.

Der Terror hat keine Religion. Ganz im Gegenteil sie sind gegen die Religion. Es stört mich in ihrem Bericht ständig den Begriff "islamistische Terror" lesen zu müssen. Wie auch sie ahnen können, noch nie hat jemand den Islam etwas schlimmer angetan als Osama bin Laden und seine Terrorfreunde.

Dass die westlichen Medien immer wieder versuchen diese Leute als "Vertreter der Muslime" zu zeigen ist nicht akzeptabel. Denn wir würden sie, Vertreter bei Seite, nicht mal als angehörige bezeichnen. Denn wir sagen immer wieder "Islam und Terror, das passt nicht zusammen." "Ein Terrorist kann kein Muslim sein sogleich ein Muslim kein Terrorist sein kann."

Dazu bitte ich ihnen den Folgenden Artikel zu Lesen. Bitte nehmen sie sich 5 Minuten Zeit. der Link zu dem Artikel "Terror, islamische Welt, Verantwortung " ist http://de.fgulen.com/content/view/191/12/

Ich bitte sie Terror nur als Terror zu sehen und den Adjektiv, den Eigenschaftswort "islamistisch" zu vermeiden denn der Islam kann nicht der Eigenschaft von irgendeinem Terror sein. Da es viel besser erklärt wurde bitte ich sie noch einmal den Link von oben zu öffnen und den Artikel zu lesen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Musa Öztürk

Weitere Links zum Thema :
"Terror, islamische Welt, Verantwortung "
http://de.fgulen.com/content/view/191/12/

"Fethullah Gülen präsentiert ein Gegenmittel gegen den Terror"
http://de.fgulen.com/content/view/177/11/

"Ein wahrer Muslim kann kein Terrorist sein"
http://de.fgulen.com/content/view/166/9/


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