Kommentare zum Beitrag "Nachwuchsmoderatoren präsentieren ihre Abschluss-Sendung"

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Es ist der Höhepunkt eines arbeitsreichen Jahres: Am 15. Oktober 2010 moderieren die 14 Absolventen des ersten Jahrgangs im Qualifikationsprogramm Moderation - einem Weiterbildungsprogramm von Hochschule der Medien, Südwestrundfunk und Akademie für gesprochenes Wort - eine 90-minütige Fernsehsendung.


Prof. Dr. Rota

27.10.2010 | 17:32 Uhr
Hallo Herr Hagenauer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Anregungen und konstruktive Kritik sind wir als Hochschule, als Professorenschaft und auch als Studierende immer offen. Wir bitten Sie jedoch, keine unsachliche oder teilweise unqualifizierte Kritik ("Schafsprache, Geblöke" etc.) zu formulieren. Meinungs- und Kommentarfreiheit in Ehren, bei Beleidigungen findet sie auf dieser Website ihre Grenzen - zum künftigen Schutz des Kommentators, in diesem Falle Ihres.

Mit freundlichem Gruß
Rota


Richard Hagenauer

27.10.2010 | 15:33 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist zu begrüßen, dass es jetzt eine Ausbildung für den Beruf Moderator/in gibt. Ich komme aus dem grafischen Bereich und habe auch deshalb darauf gesetzt, dass Moderatoren, deren Beruf das Sprechen ist, dies auch einwandfrei beherrschen.
Dies tun leider fast alle nicht, nicht einmal die jetzt Ausgebildeten, wie die gestrige Fernsehsendung im Eins Pus bewies!

Ich spreche das Geblöke der "Schafssprache" mit den Pausenfüllern Ähhh, Ämmm, Emmm und anderen Tönen an. Diese widerliche Unsitte hat sich so verbreitet, dass deren Verwendung bereits zum guten Ton gehört! Gefällt dies der Hochschule für Medien? Verbreitet wurde diese Sprachpanscherei in erster Linie durch Funk und Fernsehen.

Selbst Wieland Backes, den ich schon vor Jahren angesprochen habe, verwendet gerne diese Pausenfüller. Deshalb ist mir unbegreiflich, dass er zu den Ausbildern der Moderator/innen gehört!

Zu der gestrigen Sendung haben Sie die Herren Späth, Krause und Jogeshwar eingeladen. Alle gehören zu den extremen Sprachverhunzern. Ist Ihnen das nicht aufgefallen? Haben Sie das vorher nicht gewusst? Sollten diese Herren als Vorbilder für Ihre Absolventen dienen? hat sich nicht Ruprecht Eser angenehm von allen anderen abgehoben?

Die Hochschule für Medien spricht von der "Kraft des gesprochenen Wortes". Dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf! Doch das Geblöke der meisten Moderator/innen stellt diese Weisheit auf den Kopf!

Ich rate Ihnen: Legen Sie bei Ihrer sicherlich guten Ausbildung großen Wert auf eine saubere Sprache.
Nur Funk und Fernsehen kann dieser Sprachpanscherei ein Ende setzen! Allen voran die Ausbilder!

Mit freundlichem Gruß
Richard Hagenauer


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