Kommentare zum Beitrag ""Prince of Persia" gegen "Call of Duty""

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Survival-Horror, Action-Adventure oder Handelssimulation: Videospiel ist nicht gleich Videospiel. Im zweiten Teil unserer Serie widmen wir uns den wichtigsten Genres und ihren berühmtesten Vertretern.


Stef

02.08.2011 | 03:10 Uhr
Nett gemeint, kläglich gescheitert. Man wundert sich warum offensichtlich nicht sachkundige Personen einen Themen-Artikel, ja sogar eine Artikel-Reihe, verfassen.

Eine Medien-Hochschule sollte hier mehr Qualität bieten. Könnten doch unkundige diesen Artikel für bare Münze halten. Schade ...


Max

01.08.2011 | 18:21 Uhr
Dieser Artikel ist einfach nur schlecht recherchiert !

"Super Mario Bros." war nicht eines der ersten Jump'n'Run Spiele auf dem Markt, sondern "Pitfall!".

"Lemmings" könnte nicht weiter von einem "Jump'n'run" entfernt sein als ein Ferrari von einer Schildkröte. Das von DMA Design entwickelte "Lemmings" ist ein Puzzle Spiel. Man könnte es auch als Strategiespiel bezeichnen, aber mit Sicherheit nicht als Jump'n'Run.

Wenn es Redakteuren einer Hochschule voller Medien affiner Studenten nicht einmal gelingt ein Actionspiel von einem reinrassigen Point and Click Adventure wie "Leisure Suit Larry" zu unterscheiden, welches im übrigen bei weitem nicht so populär gewesen ist, wie z.B. Point and Click Adventures auf Scumm Basis aus dem Hause Lucasarts, dann wundert es mich erst recht nicht so populistisch eingefärbte Sätze zu lesen wie diesem hier:

"[...]da sie neben absolutem Eintauchen des Gamers in Spannungszustände durchaus auch blutrünstige Operationen und Szenen umfassen[...]"

Was hat so ein Satz überhaupt in einem Artikel verloren, der sich eigentlich nur damit beschäftigen wollte, die Hauptgenres des Mediums Videospiel aufzudröseln?

Nicht nur das hier einmal wieder ohne eine wissenschaftliche Basis behauptet wird, dass Leute während sie Ego Shooter spielen sich völlig in ihnen verlieren und für sie die Realität um sie herum verschwindet, nein da muss dann auch gleich noch einmal im selben Satz betont werden, dass Ego-Shooter meist auch "Blutrünstig" sind.

Wenn Ihr Euch doch unbedingt mit diesem "kontrovers diskutierten" Thema auseinandersetzen wollt, dann doch bitte in einem separaten Artikel, objektiv recherchiert mit Stimmen dafür und dagegen.

Am besten finde ich allerdings das Ihr gleich am Anfang feststellt, dass es heutzutage kaum noch Spiele gibt dessen Genres glasklar zu definieren sind. Wenn es Euch dann im nach hinein nicht einmal gelingt, die Grundgenres korrekt zu definieren aus denen sich moderne Videospiele meist zusammensetzen, dann ist der ganze Artikel doch eigentlich für die Katz oder?

Solch einen Artikeln kann ich zumindest wirklich niemandem empfehlen. Weder einem begeisterten Videospieler noch einem Außenstehenden dem ich das Thema Videospiele vielleicht näher bringen möchte.

PS: Wenn Ihr so viel Angst habt von Nintendo verklagt zu werden, wenn Ihr einen Super Mario Screenshot abbilden würdet, dann würde ich erst recht nicht einen Screenshot des von Fans entwickelten "Secret Maryo Chronicles", welches rein rechtlich gesehen definitiv die Urheberrechte von Nintendo verletzt, nehmen. Vor allem dann nicht wenn man dann auch noch den lächerlich verfremdeten Titel des Fan Projekts von "Maryo" wieder in "Mario" um-münzt!


M.H.

01.08.2011 | 16:45 Uhr
Schöner Artikel.

Über die Einordnung von Bundesliga-Manager als "Rollenspiel" lässt sich sicherlich streiten ;-)


Falk

30.07.2011 | 01:44 Uhr
"Grant Theft Auto"

Wie war das mit den "Rechtschreibfehlern" und den "sogenannten alten hierarchischen Massenmedien"? ;)

Sehr loben muss ich hingegen die differenzierte Betrachtung der (Nicht-)Spieler und der Auswirkungen des Spielens.

Ich freu mich sehr auf den nächsten Teil!


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