Kommentare zum Beitrag "Facebook stirbt – Fernsehen überlebt"

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Wie sieht die Medienlandschaft im Jahr 2025 aus? Gibt es noch Fernsehen und Zeitung? Wie entwickeln sich Soziale Netzwerke? Acht Studenten wagten im Projekt „Think Tank“ eine Zukunftsprognose – mit überraschenden Ergebnissen.


Merkle

25.07.2011 | 18:40 Uhr
Ich gehe mal frei über meine HdM - Vorbehalte hinweg und gehe davon aus, dass ein solches Szenario unter seriösen akademischen Umständen, unter Anwendung echter Statistik und Mathematik und
traditionsgeprüften Techniken der Geisteswissenschaften entstanden ist.

Selbst dann muss ich einfach feststellen, dass solche Prognosen eine geringe Aussagekraft für die Zukunft haben. Wer hätte 1994 oder selbst 2002 vorhersagen können, dass ein Student der Havard Univerität 8 Jahre später zum Man of the Year des Time Magazins gewählt wird, weil er in 6 Jahren nicht nur das größte soziale Netzwerk, sondern ein gesellschaftliches Phänomen und eine der bekanntesten Marken der heutigen Welt geschaffen hat? Wer hätte vor 4 Jahren auch nur ansatzweise davon ausgehen können, dass ein Computer Unternehmen aus Kalifornien zum weltgrößten Smartphone Hersteller avanciert, oder das Harald Schmidt je wieder zu Sat.1 zurückkehrt.

Die Kette solcher Beispiele ist endlos und sicher nicht auf den wirtschaftlichen oder medialen Bereich beschränkt. Phänomene, geniale Ideen oder zufällige Erfolgsgeschichten haben alle eins gemeinsam, sie sind nicht vorherzusagen!

Natürlich werden viele Kommunikationswissenschaftler, Philosophen oder Medienwissenschaftler mir widersprechen. Das kann ich verstehen, schließlich gehört es zu ihren Aufgaben die Erfolge anderer auseinanderzupflücken und zu analysieren. Aber aus solchen „Ergebnissen“ irgendeinen Mehrwert abzuleiten ist schlicht naiv. Solche Prognosen bleiben Grimms Märchen.


Bernd

25.07.2011 | 17:13 Uhr
Ich finde das Projekt hört sich spannend an und werde mir überlegen ob ich im nächsten Semester das Seminar auch belegen werde!

@Larissa und Frank: Ich verstehe eure Aussagen zu Google+ mal überhaupt nicht. Die Aussagen aus der Präsentation werden doch durch Google+ nicht obsolet sondern sagen nur aus das den "Machtkampf" der Super-Sozialen Netzwerke von Google gewonnen wird. In der Präsentation ist das auf den Folien nur nicht weiter ausgeführt. Vielleicht wurde da ja bei einem Vortrag (?) näher drauf eingegangen. Eher finde ich den Artikel etwas komisch und wirr geschrieben!

@Frank: Das "blabla" ist doch notwendig weil es sonst nicht wissenschaftlich wäre. Ich finde es toll, das einmal nicht so eine super Zukunft "bunt" gemalt wird die sowieso nicht eintreten wird. Hey, das sind doch nur 14 Jahre! Ich find´s realistisch und wenn ich so nachdenke, dann glaube ich auch das vieles so eintreten wird!

Das PDF ist wohl für einen Vortrag gemacht worden (?) und nicht für eine Online-Veröffentlichung. Etwas mehr Infos wären schön...

@ Frank: Wenn du selbst sagst, dass Pseudo-Wissenschaftler zu ähnlichen Ergebnissen kommen, dann finde ich es umso wichtiger das hier Leute das ganze wirklich wissenschaftlich (soweit Zukunftsaussagen wirklich wissenschaftlich sein können) untersucht haben!


Frank

24.07.2011 | 12:44 Uhr
Vorweg gesagt: Es freut mich, dass die HdM in Studentenprojekten endlich auch verstärkt auf die digitale Welt und deren Zukunft eingeht.

Jedoch muss man sich wirklich fragen, wie diese Thesen a) überhaupt entstehen können bzw. b) als "neu" oder "innovativ" verkauft werden können?

Darüber hinaus ist es natürlich wie schon oben angemerkt ziemlich verwunderlich wie man in solch einer Veröffentlichung die aktuellsten Entwicklungen bei Google selbst vernachlässigen kann. Und selbst wenn das Projekt schon vor Launch von Google+ fertiggestellt war, kann und sollte man es in diesem Status so einfach nicht veröffentlichen.

Diese absurde These zu Google & Facebook wird dann gepaart mit generischem "blabla" zu technischen Entwicklungen... Cloud, FlexBook, TV nur noch online. Das ganze hätte man nicht erforschen müssen sondern den gängigen Publikationen diverser (Pseudo-)Wissenschaftler entnehmen können.

Besonders enttäuschend ist es, dass im Projekt-PDF Unmengen von Thesen für 2025 aufgestellt werden, die schon heute größtenteils zutreffen.


Dennoch wie gesagt eine erfreuliche Entwicklung für die HdM selbst. Endlich mehr Vorlesungen und Projekte in Richtung neuer Medien.


Larissa Walz

22.07.2011 | 16:25 Uhr
facebook gekauft von Google.... Google+ ist doch bereits da.


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