Kommentare zum Beitrag "In der Lehre sind wir alle Charlie"

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Kaum ein Ereignis seit dem letzten Weltkrieg hat sich so gegen die westlichen und europäischen Werte gerichtet wie der Anschlag gegen das Pariser Satireblatt. Was kann die Lehre an den Hochschulen leisten, damit Presse- und Meinungsfreiheit nicht relativiert, sondern als Errungenschaften einer geistigen Aufklärung verstanden werden, die es zu verteidigen gilt? Die HKom der HdM hat mit der Ethikbeauftragten der HdM, Prof. Dr. Petra Grimm, über das Thema gesprochen.


Matthias Bürgel

13.01.2015 | 10:34 Uhr
An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich für dieses Interview zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit bedanken! Mich hat die Ermordung von Journalisten tief getroffen, zumal in dem Land, das ich seit gut 30 Jahren regelmäßig besuche und bereise. Frankreich war für mich beim Thema Meinungsfreiheit immer ein Vorbild.
Wer mich als Kollege und Personalrat kennt, weiß, daß ich immer für offenen und angstfreien Meinungsaustausch überall und zu jedem Zeitpunkt stehe. In unserer Hochschule sollte das hohe Gut Meinungsfreiheit offen "gelebt" werden. Auch unliebsame und kritische Töne in jede Richtung müssen zugelassen werden. Es darf keine Tabuisierung oder Einschränkung einzelner Meinungen geben. Das bedeutet für mich Meinungsfreiheit! Wenn man also aus diesen barbarischen Mordtaten überhaupt eine Lehre ziehen kann, dann die, die eigene Meinung offen zu sagen!


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