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Eine Zusammenstellung der Presseberichterstattung über Inhalte und Leistungen von Studierenden und Professoren des Studiengangs Mobile Medien: 

Zocken als Sport

Couchpotatoes oder Leistungssportler?

Wann ist ein Sport ein Sport? Die Diskussion, ob der E-Sport, also der Wettkampf unter Computerspielern, ein Sport ist oder nicht, ist weltweit nicht entschieden: In USA, Brasilien oder Frankreich ist das Zocken  eine anerkannte Sportart – der Deutsche Olympische Sportbund sträubt sich - noch. Auf einer Podiumsdiskussion und im Interview berichtet der begeisterte Hobby-E-Sportler und Mitarbeiter der Hochschule der Medien Maximilian Krauß über die Herausforderungen und das Training eines E-Sportlers:

 

Frage: Was für Fähigkeiten brauche ich um Profi im E-Sport zu werden? Gutes Sitzfleisch und viel Chips auf dem Couchtisch?

Krauß: Wenn Du Dich erfolgreich gegen andere Zocker durchsetzen willst, dann brauchst Du eine Strategie. Das Online-Spiel„League of Legends“ wird von ca. 27. Millionen Spielern täglich gespielt.  Wer da auf einem Turnier punkten und Preisgeld gewinnen will, der muss nicht nur geistig fit und hoch konzentriert sein. Auf dem Niveau werden auch körperliche Fähigkeiten gefordert - auch wenn die Profis keine Muskelprotze sind. Aber das strategische Denken, die Reaktionsschnelligkeit ist deutlich ausgeprägter als bei anderen.

Frage: Wie trainiert ein E-Sportler und wie lange braucht es um Profi zu werden?

Krauß: Ähnlich wie ein Leistungssportler: Mit Trainingszeiten, Ernährungsplan und Fitnessprogramm bereitet man sich intensiv auf ausgewählte Turniere vor.

Frage: E-Sport Turniere finden  vor großem Publikum mit hohen Preisgeldern statt. – wie jetzt das Eleague Major One in Atlanta vom 22.-29.1.2017. Dazu laufen über Portale E-Sport-Wetten, ähnlich wie beim Fußball. Warum ist bei all dieser Fanbegeisterung der E-Sport vom Deutschen Olympischen Sportbund noch nicht als Sport anerkannt?

Krauß: Die Leistung eines E-Sportler ist abhängig von vielen Faktoren: Wenn der Router abschmiert, die Internetverbindung hängt, die Stromversorgung schlecht ist – dann nutzt dem Spieler auch seine Reaktionsgeschwindigkeit wenig. Das ist bei anderen Sportarten, die sich auf den Körper fokussieren, anders.

Frage: Was macht den Reiz aus, an internationalen Zocker-Wettbewerben teilzunehmen?

Krauß: Meistens sind es ja Multiplayer-Spiele – d.h. man lernt neue Leute, neue Kulturen und eine andere Art mit dem Internet umzugehen kennen. So entstehen Freundschaften über die Grenzen hinweg – manchmal auch nur online.

Frage: Warum sollte der E-Sport in Deutschland als Sport anerkannt  werden?

Krauß: Weil die Turnier nicht offiziell anerkannt sind, ist es für ausländische Spieler oftmals schwierig, nach Deutschland einzureisen. Dabei wird hierzulande einiges verschlafen. Der E-Sport kratzt an den Traditionen der anderen Sportarten. Das ist eine Herausforderung, zu der sich die Sportwelt stellen sollte.

Das Interview wurde geführt von Eva Tilgner, 10.01.2017

Maximilian Krauß nahm am 21. Oktober am SPORT Talk in Sindelfingen bei einer Podiumsdiskussion teil. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten am 26. Oktober 2016:

 

 

Paritätischer Wohlfahrtsverband und Studierende der HdM entwickeln Konzept für barrierefreie Veranstaltungen

Leitfaden für barrierefreie Kommunikation

Für Menschen mit Behinderungen kann die Teilnahme an einer Veranstaltung frustrierend sein. Wer nicht gut hören oder sehen kann, fühlt sich bei einem Kulturevent fehl am Platz. Am 2. Dezember 2016 wurde bei einer Pressekonferenz ein neuer Leitfaden vorgestellt, der dabei hilft, Hindernisse bei der Kommunikation zu überwinden. Dieser  Leitfaden entstand im Rahmen eines Innovationsprojekts der Hochschule der Medien in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg. Ziel des Projekts war es, ein Bewusstsein für die Barrieren zu schaffen, denen Menschen mit Behinderungen bei der Kommunikation begegnen, und Lösungen dafür zu beschreiben. Dafür wurde von den Studierenden zusammen mit Gehörlosen und Sehgeschädigten ein 25-seitiger Leitfaden ausgearbeitet, der anhand von Richtlinien und anschaulichen Beispielen darstellt, wie Barrieren bei Veranstaltungen beseitigt werden können. Bei der Pressekonferenz des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes am 2. Dezember in Heilbronn  machte Prof. Dr. Gottfried Zimmermann vom Studiengang Mobile Medien deutlich, wie die Zukunft der barrierefreien Kommunikation aussehen könnte.

 

Künftig könnten demnach Redner-Beiträge bei Veranstaltungen live als Text auf dem Smartphone der Anwesenden erscheinen, übersetzt in die Sprache des Teilnehmers oder in Gebärdensprache durch einen übers Web verbundenen Gebärdensprachdolmetscher. «Und man wird über Webkonferenz-Technologien auch von zuhause aus aktiv an einer Veranstaltung teilnehmen und mitwählen können», erläuterte er.  Der Leitfaden ist sowohl auf der Website als Video, als auch als PDF und als PDF-Kurzversion in leichter Sprache erhältlich. 

 

 

Überblick über die Pressekonferenz des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes vom 02.12.2016 zu dem barrierefreien Leitfaden: 

Die Welt

Focus

Arcor.de

Wetter.de

 

 

 

 

 

 

 

Auf einen Blick

  • App-und Software-Entwicklung
  • Design, Usability und User Interaction
  • 7 Semester
  • Bachelor of Science (BSc)
  • staatliche Hochschule
  • akkreditiert
  • Bewerbungsschluss: 15.1. bzw. 15.7.

Termine

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