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Studiengang Mobile Medien

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Eine Web-App als Party-Knaller

Die Party ist im vollen Gange, die Leute sind cool, aber mit der Musik kommt keine richtige Stimmung auf? Für die MediaNight entwickelten Studierende des Studiengangs Medieninformatik deshalb "Partify" Erfolgsgarant für jede Studentenfete. Mit der Web-App können die Gäste ihre Lieblingsmusik auf einer Playlist bei Spotify zusammenstellen und ihre Musik an die Spitze der TopTracks voten.

Das Projekt: 

Die Web-App "Partify" erlaubt den Gastgebern einer Party, die interaktive Mitbestimmung der gespielten Musik durch ihre Gäste. Dabei kommt der Musikstreamingdienst Spotify zum Einsatz.

Studiengang: Medieninformatik (Bachelor, 7 Semester)

Team: Verena Barth, Josua Öhler, Florian Rupp

Betreuer: Prof. Dr. Fridtjof Toenniessen


Fragen an das Team von Partify:

1.) Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Not macht erfinderisch: Wer kennt das Problem nicht, dass jemand die Macht über die Musik an sich gerissen hat und die Hälfte der Leute nichts mit ihr anfangen kann? Oder dass Lieder ständig unterbrochen werden? Um das Problem zu lösen, dachten wir uns:  "Da machen wir was Neues."

1.) Was ist das Besondere an Eurem Projekt?

Dadurch, dass es eine Webapp ist, kann jeder mit Internetverbindung darauf zugreifen, ohne sich davor irgendetwas herunterladen (zum Beispiel eine App). Das funktioniert schnell und einfach. Des weiteren benötigt der Gastgeber nicht einmal einen Spotify Premium Account, sondern es genügt auch ein normaler kostenloser Account.

2.) Was für Vorteile bietet das Projekt dem Nutzer?

Der Gastgeber kann sich mithilfe von Partify unbesorgt einen schönen Abend machen und muss keinen Gedanken daran verschwenden, ob die Musik auch jedem zusagt - das haben seine Gäste selber in der Hand! Für die Gäste wiederum ist das natürlich auch toll: Jeder hat die Chance, seine Lieblingsmusik hinzuzufügen und die eigene Musik an die Spitze der TopTracks zu voten.

2.) Was war für Euch die Herausforderung?

Spotify bietet uns eine Schnittstelle, die wir benutzen können, aber die wir hinnehmen mussten wie sie ist. Manchmal war es nicht ganz einfach mit der gegebenen Funktionalität, die die Schnittstelle mitbringt, unsere Anforderungen genau abzudecken. Deshalb mussten wir das ein oder andere mal andere Lösungsansätze finden. Die größte Herausforderung war den Algorithmus zu entwerfen und zu implementieren, der zur richtigen Zeit das beste Lied auswählt. Auch in die Möglichkeit den Benutzer korrekt bei Spotify zu authentisieren, mussten wir größeren Aufwand hineinstecken. 

3.) Wird es nach der MediaNight damit weitergehen?

Das ist eine gute Frage. Unser erstes Ziel war natürlich das Projekt reif für die Media Night zu machen. Dort waren wir von der überaus positiven Resonanz beeindruckt und viele meinten wir sollten das Projekt auf jeden Fall fortführen. Gedanken wie und ob haben wir uns jedoch noch keine gemacht. Lust hätten wir aber auf jeden Fall. Den Server auf dem das Projekt läuft stellt die HdM nur für die Dauer des Semesters, vielleicht lässt sich das ja auch noch um ein Semester verlängern :-) 

 


Kontakt:
Prof. Dr. Fridtjof Toennissen
Telefon: 0711 8923 2134
E-Mail: toennissen@hdm-stuttgart.de

Weiterführende Links:
MediaNight - Projekte Medieninformatik
MediaNight - Partify

10. Juli 2017

Verstanden

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