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Studiengang Mobile Medien

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Schweiß und Tränen für die Show

In diesem Jahr stand die MediaNight unter dem Motto „90% Blood, Sweat and Tears and 10% Show.“ Unsere Studierenden der Studiengänge Medieninformatik, Mobile Medien und Computer Science and Media präsentierten ihre rund 35 Projekte, für die sie in diesem Semester wieder einmal Blut, Schweiß und Tränen vergossen hatten.

 

Bereits am Eingang befand sich mit dem „autonomen Shuttle" ein Showhighlight der MediaNight. Hatte man sich anmeldet, konnte man eine 10-minütige Fahrt genießen. Das Neue daran: Auch im Fahrzeug selbst ist etwas geboten. Durch Gesichtserkennung und durch das Matchen von Instagramprofilen werden den Fahrgästen Gesprächsthemen, Spiele oder Quiz vorgeschlagen, damit es während der Fahrt nicht langweilig wird.

 

Virtual Reality/ Augmented Reality

Langweilig wurde es auch in der Lernwelt nicht. Wo die Studierenden sonst aufgrund ihres Lernstoffs ins Schwitzen kommen, sportelten in diesem Jahr die Virtual-Reality-Spieler. Bei dem VR-Sport-Game VRUN waren unsere Gamer nicht nur auf dem Laufband aktiv, sondern traten auch fleißig in die Spinning-Pedale. Wer Sport lieber auf der Couch vor dem Fernseher verfolgt, konnte sich bei unseren Masterstudierenden einen Eindruck verschaffen, wie das Fußballschauen in Zukunft aussehen könnte. Mithilfe von Augmented Reality und dem Google Home Sprachassistenten kann sich der User während dem Spiel beispielsweise die Aufstellung der Nationalmannschaft anzeigen lassen, oder durch das auf seinem Handy angezeigte Stadion beinahe echte Stadionluft schnuppern. Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem ZDF. Vielleicht werden wir bald die Spiele der Nationalmannschaft mit den Tools unserer Jungs noch besser verfolgen können.

 

App-Entwicklungen

Zum Nachdenken regte die App „twatter" an, bei der die User verschieden Aufgaben eines Diktators lösen müssen. So ist es bei einem der drei Mini-Spiele die Aufgabe, Journalisten, die Fragen stellen, ins Gefängnis zu schicken. Neben den erfundenen Tweets erhalten die Spieler immer wieder Facts, welche Aussagen Politiker wirklich getroffen haben. Ein Spiel, das einen durchaus zum Schmunzeln bringt. Bei der „Face2Face"-App findet man sich in kürzester Zeit als Schauspieler auf Filmplakaten oder als Spitzenpolitiker beim Händeschütteln wieder. Durch die Portrait Lighting-Technologie der neuen iPhones wirken Gesichter realistischer und natürlicher und lassen sich auf verschiedenen Hintergrundbildern implementieren. Und seien wir doch mal ehrlich! Wer wollte denn nicht schon immer mal Terminator sein?

 

HoloLens

Auf völlig neuem Terrain bewegten sich unsere Studierende bei der HoloLens. Das Pilotprojekt HoloLensGuide sollte die Grenzen des Tools austesten. Durch verschiedene Karten, die man in einen Handschuh stecken kann, entstehen zusätzliche Interaktionsformen. So kann beispielsweise durch eine Bildererkennung ein Einhorn projiziert werden.

 

Spachassistent

Auch das Lernen geht dank der Sprachassistentin Alexa bald wie von selbst. Drei Studierende der Medieninformatik entwickelten für die Azubis im Garten- und Landschaftsbau einen Chatbot, der beim Lernen hilft.

 

Serious Games

Die App „Hirnleistungstrainer" ist ein zusätzlicher Lernguide. Durch verschiedene Merkspiele sollen beispielsweise Alzheimerpatienten in der Ergotherapie ihr Gedächtnis schulen. Doch nicht nur an die Älteren wurde gedacht, auch die Kleinsten fanden ihren Spaß an den Projekten der Studierenden. Fünf Studierende entwickelten das Serious-Game „Das Geheimnis der Kleeblattfarm", bei dem Grundschulkinder spielerisch die Grundrechenarten erlernen. „Es ist einfach schön, wenn man sieht, dass sich die ganze Arbeit und der Stress gelohnt haben", erzählte die Studentin Lea Baumgärnter, während sie einer kleinen Gamerin das Spiel erklärte.

 

Sina Götz


Kontakt:
Léa Tröbs
E-Mail: troebs@hdm-stuttgart.de

Weiterführende Links:
MediaNight

05. Februar 2018


MediaNight2018
(Fotos: Sina Götz/ Julia Ruppert)

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