Zum Welttag des Buches: ›But first a good story ...‹

Bloggerin Jessika Hädecke und Autor Björn Springorum im Gespräch mit den Mediapublisherinnen Bettina Bähnsch (l.) und Silva Oldenburg (r.)
Bloggerin Jessika Hädecke und Autor Björn Springorum im Gespräch mit den Mediapublisherinnen Bettina Bähnsch (l.) und Silva Oldenburg (r.)
Punk-Slam mit der MP-Studentin Lena Hofhansl
Punk-Slam mit der MP-Studentin Lena Hofhansl
Das HdM-Improtheater ›Kanonenfutter‹ (Fotos: Vanessa Schwab)
Das HdM-Improtheater ›Kanonenfutter‹ (Fotos: Vanessa Schwab)

Kurz vor dem offiziellen Welttag des Buches am 23. April verwandelten Studierende des Verlagsstudiengangs Mediapublishing ein Café in der Stuttgarter City für einen Nachmittag in einen Literaturtreff: Unter dem Motto ›But first a good story‹ boten sie den Gästen Gespräche mit Autoren und Bloggern, Punk Slam sowie Improtheater und stellten so ihr Engagement für das Medium Buch höchst unterhaltsam unter Beweis.

Im Rahmen eines Studiengangs-Projekts hatten die 15 studentischen Teilnehmer/innen aus dem 4. und 7. Semester eine Aktion konzipiert, geplant und umgesetzt, mit der außerhalb der Hochschule auf den Welttag des Buches aufmerksam gemacht werden sollte. Als Kulisse diente das Café Holzapfel in der ›Fluxus‹-Passage: Dort bauten die Studierenden Bühne und Technik auf, verteilten Postkarten, veranstalteten ein Bücherrätsel, erstellten per Schreibmaschine nostalgische Lesezeichen und hatten vor allem interessante Gäste eingeladen:

Autor Björn Springorum und die Bloggerin Jessika Hädecke erzählten anschaulich von ihrer Arbeit, Punk-Slamerin Lena Hofhansl trug provakante Texte vor und das Improtheater ›Kanonenfutter‹ der HdM­ begeisterte das junge Publikum mit seinen Stehgreif-Stücken. Zu den Akteuren gehörten mit Jessika und Lena zwei Mediapublishing-Studentinnen, bei denen sich private Leidenschaften auf höchst kreative Weise mit den Studieninhalten verbinden.

Studiendekan Prof. Ulrich Huse, der das Projekt mit seinen Kollegen Rolf Jäger und Stefan Schmid betreut hatte, zog am Abend ein rundum positives Fazit: »Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung sich das ganze Team der schwierigen Aufgabe gestellt hat, im öffentlichen Raum bei laufendem Café-Betrieb ein interessantes und abwechslungs­reiches Programm umzusetzen und so einen gelungenen Beitrag zur Werbung für das Lesen und das Buch zu leisten.«

Der Welttag des Buches wird seit 1995 am 23. April, dem Todestag von Miguel de Cervantes und William Shakespeare (beide † 1616), gefeiert. Die UNESCO hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, am St. Georgs-Tag Rosen und Bücher zu verschenken. So wurde aus dem Tag eines Volksheiligen der weltweite Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.

 

24. April 2017