Leipzig – Ort der Begegnungen

Auf der Bühne: Interview mit ›Miss Paperback‹ (Foto: ml119)
Auf der Bühne: Interview mit ›Miss Paperback‹ (Foto: ml119)

Etwa 2100 Verlage und fast 200 000 Besucher – dazu Europas größtes Lesefest (›Leipzig liest‹) mit rund 3400 Veranstaltungen – die Leipziger Buchmesse ist jedes Jahr ein herausragendes Beispiel für die Lebendigkeit, Vielseitigkeit und Attraktivität der Buchbranche. Neben zahllosen Autoren, Übersetzern und Verlagsmitarbeitern waren 2018 natürlich auch Mediapublisher vor Ort, um diese besondere Atmosphäre mitzuerleben.

Vier Studentinnen und zwei Professoren hatten sich auf den Weg nach Leipzig gemacht, um dort den Studiengang Mediapublishing am Messestand ›Studium rund ums Buch‹ zu präsentieren. Vier Tage lang konnten sich Interessierte über die verschiedenen Studiengänge zum Thema ›Buch und Verlagswesen‹ informieren oder sich einfach nur das abwechslungsreiche Programm auf dem Messestand anschauen.

Studiengangspräsentation, Interviews und Gespräche

Jeden Tag präsentierten Studierende der sieben ausstellenden Studiengänge aus Erlangen, Leipzig, Mainz, München und Stuttgart ihre Studieninhalte sowie Projekte aus den vergangenen Semestern oder luden bekannte Autoren wie Kai Meyer zum Gespräch. Die Mediapublisherinnen hatten Bloggerin Jessika Hädecke zu Gast, die seit einigen Jahren ihren Blog ›Miss Paperback‹ erfolgreich führt – und ›nebenbei‹ selber Mediapublishing studiert.

Natürlich nutzen die Studentinnen ihre Zeit auch, um sich die Leipziger Buchmesse genauer anzuschauen. In fünf Hallen war von Sach- und Fachbuch über Kinder- und Jugendbuch sowie Belletristik bis zu den Selfpublishern alles vertreten, was die Branche prägt – dazu noch die verschiedensten Dienstleister, Presseverlage, Bildungseinrichtungen und Hochschulen.

Messetrubel und Erfahrungsaustausch

Ebenso vielseitig wie die Aussteller war auch deren Standgestaltung. Während die meisten Dienstleister mit schlichten, funktionellen Ständen auftraten, präsentierten sich renommierte Publikumsverlage offen, bunt und einladend. Hingucker boten vor allem die Kunsthochschulen und Designstudiengänge, die mit aufwändig gestalteten Ständen künstlerische Ausrufezeichen setzten – so zum Beispiel die Fachhochschule Potsdam oder die Bauhaus Universität Weimar.

An jedem Stand gab es natürlich auch Werbegeschenke. Von klassischen Süßigkeiten und Getränken – meist mit dem Verlags- bzw. Unternehmenslogo versehen – über Jutebeutel und Postkarten bis hin zu liebevoll gestalteten Postern und kleinen Büchern wie bei der Büchergilde. Außerdem lagen überall Kataloge mit dem Verlagsprogramm sowie Prospekte aus und bei vielen Verlagen gab es auch Leseexemplare.­­

Neben der Standbetreuung blieb also genügend Zeit, über die Messe zu schlendern, neue Trends zu entdecken und Kontakte zu knüpfen. Der Austausch mit den anderen buchnahen Studiengängen erfolgte aufgrund des gemeinsamen Standes quasi automatisch und war interessant und lehrreich. – Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs, der den Verkehr in und um Leipzig zeitweise lahmlegte, kehrte das diesjährige Mediapublishing-Messeteam am Messesonntag ohne größere Zeitverzögerung nach Stuttgart zurück – pünktlich zum Beginn des Sommersemesters. (ak235, co022, ll04, ml119)


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06. April 2018