Interdisziplinäres Projekt: Journalismus "CONMEDIA" - Studiengang Medienwirtschaft

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Studiengang Medienwirtschaft

Journalismus: CONMEDIA

Interdisziplinäres Projekt: Journalismus "CONMEDIA"

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Wie können gesellschaftspolitisch komplexe Themen einer jüngeren Zielgruppe auf attraktive Weise vermittelt werden? Die CONMEDIA gibt darauf eine Antwort. In diesem interdisziplinären Projekt erarbeiten, planen und setzen die Studierenden zum Semesterende eine öffentliche Veranstaltung in einer Stuttgarter Location um, die Bezug zum Thema hat. Der Praxispartner bietet die Plattform für die jeweilige CONMEDIA: In der Staatsgalerie Stuttgart ging es um Kunstvermittlung, im Landtag Baden-Württemberg um 100 Jahre Frauenwahlrecht, in der Kirche um Glaubensfragen, im Hochsicherheitsgebäude Stammheim um Terror, in der Sparda-Bank um die Zukunft des Geldes. Mittendrin, vor 300 Zuschauer*innen setzt das CONMEDIA-Team ihre journalistischen Rechercheergebnisse mit medialen Elementen und teilweise prominenten Gesprächsgästen um, in anschaulicher und zugleich unterhaltsamer Form. Dabei organisieren sich die Studierenden, wie bei einem realen Medienunternehmen, in Teams mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen wie Event, Redaktion, Marketing oder Controlling. Die Studierenden stellen inhaltliche, unternehmerische, technische und gestalterische Kompetenzen in einen übergreifenden Zusammenhang. Sie entwickeln in die Tiefe aber auch in die Breite.

Studierende unterschiedlicher Disziplinen lernen mit der CONMEDIA ganzheitlich zu denken und fächerübergreifend zu agieren. Sie arbeiten für ein Ziel: die gemeinsame Veranstaltung. Sie lernen, dass für das Gelingen fachliche und soziale Kompetenzen gleichermaßen eine Rolle spielen - eine zentrale Erfahrung für die Berufspraxis. Sie reflektieren ihr mediales Tun, weil sie sich mit einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema auseinandersetzen. Sie befähigen sich mit dem Projekt selbst, die Begrenztheit hochschulüblicher Wissensvermittlung zu überwinden. Sie lernen, aus der Sicht des Anderen zu denken und begreifen, wie andere Disziplinen vorgehen. Die Teilnehmer*innen erfahren: Wer die CONMEDIA produziert, muss nicht nur im eigenen Fach kompetent sein. Man braucht tiefes Verständnis für die Arbeit und das Handeln der Anderen. Das Erlernte wird nicht nur angewandt, es erfährt mit der CONMEDIA einen relevanten Kontext.

Die Professoren (Eckhard Wendling, Stephan Ferdinand) und Mitarbeiter (Markus Wendling) begleiten diesen Prozess als Coach und verstehen sich als Partner eher denn als „Lehrkraft“. Kooperiert wird in der CONMEDIA mit dem Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien. Das imo stellt die Moderator*innen. Alle Veranstaltungen werden von den Studierenden mitgeschnitten. Die Videos findet man im YouTube Chanel des Studiengangs Medienwirtschaft.

Bildrechte Veranstaltung: Ferdinand

Verstanden

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