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Name:
Sabine Högsdal  Elektronische Visitenkarte
Funktion:
Akademische Mitarbeiterin
Lehrgebiet:
Präsentations- und Verhandlungstechniken
Forschungsgebiet:
Innovative Methoden zur teilnehmerorientierten Schulungsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung
Abteilung:
Institut für angewandte Forschung (IAF)
Raum:
316, Nobelstraße 10 (Hörsaalbau)
Telefon:
0711 8923-2726
E-Mail:
sabine.hoegsdal@hdm-stuttgart.de
Homepage:
http://www.hdm-stuttgart.de
Sabine Högsdal
Lebenslauf Projekte

Lebenslauf

Sabine Högsdal ist Kommunikations-Designerin und hat zusätzlich zwei Semester Kunstpädagogik und -geschichte sowie Spanische Sprachwissenschaft studiert. Durch ihre über zwanzigjährige Berufspraxis in Werbeagenturen im In- und Ausland, im öffentlichen Dienst sowie in selbstständiger Tätigkeit verfügt sie über fundierte Kenntnisse in Strategischer Markenführung, Corporate Design und visueller Konzeption von Unternehmensauftritten. Design Thinking wendete während ihrer gesamten Berufslaufbahn erfolgreich an. Zu ihren Referenzen gehören KMU aus der IT- und Maschinenbau-Branche in Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg. Während eines Auslandsaufenthalts in Quito/Ecuador erhielt sie von der Pontificia Universidad Católica einen Lehrauftrag für Design-Grundlagen im Wintersemester 1996/97. Seit 2012 ist Sabine Högsdal an der Hochschule der Medien, für deren Startup Center sie nach vorab durchgeführter Zielgruppen- und Marktanalyse ein neues, zielgruppengerechtes Corporate Design konzipierte und realisierte. Als Projektleiterin der je zweiwöchigen Entrepreneurship-Seminare Winter- und Summerschool, verantwortete sie die Konzeption von Lerninhalten, die Akquise von Referenten sowie die Evaluation. Vom Sommersemester 2013 bis zum Wintersemester 2014/15 hatte sie einen Lehrauftrag für Präsentations- und Verhandlungstechniken für die Studiengänge Print Media Management und Drucktechnik mit je vier SWS. Im Wintersemester 2013/14 leitete sie zusammen mit dem Team des Startup Centers einen Workshop für Studierende zur Generierung Innovativer Geschäftsideen nach der Design Thinking Methode (Workload 48 SWS). Sabine Högsdal absolvierte zahlreiche Weiterbildungen zur Trainerin für Design Thinking u.a. in Dänemark am IBC (2013), zweimal am renommierten Hasso Plattner Institut (HPI) in Potsdam (2015 und 2016) sowie an der SAP Academy in Walldorf (2016). Durch ihre Tätigkeit und Erfahrungen in Design und in der Lehre entstand bei Sabine Högsdal die Idee, Design und Lehre miteinander zu verknüpfen. Ein erster Gedanke lautete: „Kann man Lehrveranstaltungen mit den Prinzipien des Design Thinking konzipieren und durchführen?". Das führte zur erfolgreichen Akquise des Forschungsprojekts „NuDL - Innovative Methoden in der teilnehmerorientierten Weiterbildung", gefördert durch das MWK Baden-Württemberg in der Ausschreibung „Innovative Projekte 2014. Darin wird der Transfer von geeigneten Methoden aus der nutzerzentrierten Produktentwicklung und dem Design Thinking in die Konzeption von teilnehmerorientierten Schulungen der beruflichen Weiterbildung erforscht und evaluiert.

Für das Institut für Games (IfG) an der Hochschule der Medien arbeitet Sabine Högsdal als Koordinatorin mit der Institutsleitung zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören Akquise und Generierung von Förderanträgen, Netzwerktätigkeit mit Multiplikatoren sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Von 2015 bis 2017 war sie an der Akquise von   vier erfolgreich bewilligten Forschungprojekten beteiligt.

Projekte

NuDL – Innovative Methoden für die teilnehmerorientierte Schulungsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung

Transfer und Anwendung von Design Thinking und User Experience für die Analyse, Entwicklung und Evaluation von Schulungsveranstaltungen

Projektlaufzeit: 15. Oktober 2015 bis 14. Oktober 2017. Gefördert durch das Land Baden-Württemberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 

Projektleiter:  Prof. Dr. rer. nat. habil. Arnd Engeln, Mitarbeiterinnen: Dipl. Des. Sabine Högsdal, Dipl. Psych. Dominique Stimm

Ziel des Projekts ist es, in einem interdisziplinären Team, dem Experten aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik und Design angehören, Methoden für die teilnehmerorientierte berufliche Weiterbildung systematisch zu entwickeln, zu erforschen und zu evaluieren. 

Ergebnis des Förderprojekts wird ein Benutzerhandbuch mit konkreten Handlungsanleitungen für die Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen sein. Dieses Benutzerhandbuch versetzt professionelle Weiterbildungsanbieter in die Lage, eigene Veranstaltungen nach den erforschten Methoden zu planen und durchzuführen.  Das Benutzerhandbuch soll eine Antwort auf die Frage geben, wie persönliche Bedürfnisse der Nutzer und Kunden von Weiterbildungsangeboten gleich zu Beginn der Konzeption von Kursen mit einbezogen werden können. 

Innovationsgehalt: In der beruflichen Weiterbildung ist das Ziel der Teilnehmerorientierung unstrittig, in der Produktentwicklung setzen sich die Methoden der User Experience immer mehr durch und das Design Thinking etabliert sich mehr und mehr als kreative Methode zur Lösung von Problemen und komplexen Zusammenhängen in Bereichen, die mit Design im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun haben. Immer mehr Unternehmen wenden diese Methode an, um innovative, kreative Geschäftsideen und -prozesse zu entwickeln und um Zugang zu schwer zugänglichen Sachverhalten zu bekommen. Im Transfer von geeigneten Methoden aus der nutzerzentrierten Produktentwicklung und dem Design Thinking in die Konzeption von teilnehmerorientierten Schulungen der beruflichen Weiterbildung wird ein hoher Innovationsgehalt gesehen. Im Verlauf des Projekts wird das Benutzerhandbuch ebenso nach dem Vorgehen des Design Thinking und der User Experience entwickelt.  

Mehrwert des Projekts: Die frühzeitige Einbindung der Nutzer durch Abfrage ihrer Bedarfe und Bedürfnisse ermöglicht eine individuelle Ausrichtung des Lernangebots. Auf diese Weise können Veranstaltungen effizienter umgesetzt, Kosten gespart und die Nachhaltigkeit des persönlichen Lernerfolgs gesteigert werden. Gewinner der Erkenntnisse sind die investierenden Manager aus den Unternehmen, die Trainingsentwickler und -leiter, sowie die Trainingsteilnehmer (Endnutzer) selbst. 

Vorgehen: Der Kooperationspartner, Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V., wird als professioneller Weiterbildungsanbieter über sein deutschlandweites Kursangebot Xpert Business mit in die Entwicklung einbezogen. Der Kooperationspartner Bosch Powertools hat sich zum Ziel gesetzt, seine internen UX-Schulungen zu optimieren und noch besser an die Bedürfnisse der Mitarbeiter aus den unterschiedliche Geschäftsbereichen anzupassen.

 



 

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